Wohnungen sollen gut und preiswert sein
Zu „Union wirbt nun auch mit Mietpreisbremse“ (F.A.Z. vom 1. Juni): Die jetzige Mietmisere haben SPD und CDU/CSU zu gleichen Teilen zu verantworten.
Zu „Union wirbt nun auch mit Mietpreisbremse“ (F.A.Z. vom 1. Juni): Die jetzige Mietmisere haben SPD und CDU/CSU zu gleichen Teilen zu verantworten.
An diesem Montag will die CDU ihr Wahlprogramm verschicken. Weitere Details gibt es offenbar zur Mietpreisbremse. Nach den Vorstellungen der CDU sollen die Länder dies regional unterschiedlich umsetzen.
rsch. Rhein-Main. Die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Wohnungs- und Immobilienverbände warnt vor der Einführung einer sogenannten Mietpreisbremse, also der ...
enn. BERLIN, 9. Juni. In der Debatte über die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geplante Mietpreisbremse melden sich auch unionsinterne Kritiker zu Wort.
Die von der SPD regierten Bundesländer wollen, dass Mieten langsamer steigen. Dadurch steigt der Druck auf die Bundesregierung. 61 Prozent der Deutschen befürworten eine Mietpreisbremse.
Der Hauseigentümerverband Haus & Grund will notfalls gegen eine Mietpreisbremse klagen. Auch die Immobilienwirtschaft ist dagegen und fürchtet gegenläufige Effekte.
Die Einführung einer Mietpreisbremse würgt nach Ansicht der Immobilienwirtschaft den Markt für Wohnungsbau ab. Wohnungsunternehmen würden mit einer solchen Regelung weniger in Neubauten investieren.
Sind die Bürger genervt, weil die Mieten immer mehr vom Einkommen kosten, verspricht die Politik die „Mietpreisbremse“. So geht Wahlkampf. Aber hier denken Politiker und Wähler zu kurzsichtig.
Mieten, Rente, Freibeträge: Knapp vier Monate vor der Wahl skizziert Angela Merkel die Inhalte des Wahlprogramms der CDU. So manches klingt verblüffend ähnlich zur SPD. Zum Beispiel die Mietpreisbremse.