Voll möbliert und leer gefegt
Von mit Bett, Tisch und Küche möblierten Apartments profitiert, wer eine kurzzeitige Bleibe sucht. Und der Vermieter. Wem könnte das schaden?
Politiker finden Gefallen an Eingriffen in die Preisgestaltung. Doch die Mietpreisbremse zeigt, wie schwierig das ist.
Von mit Bett, Tisch und Küche möblierten Apartments profitiert, wer eine kurzzeitige Bleibe sucht. Und der Vermieter. Wem könnte das schaden?
Viele schieben den Traum vom Eigenheim auf. Makler Dirk Wohltorf spricht über den Mut zum Kauf, die Folgen der Bürokratie und warum er dem Bürgermeister sagt: Berlin ist keine Mieterstadt.
Es werden dringend neue Wohnungen benötigt. Die Politik beschäftigt sich aber lieber mit Preisbremsen und anderen Regulierungen.
Immobilien enteignen, Mieten begrenzen: Wie soll so günstiger Wohnraum entstehen? Eine Bürokratie-Spirale verhindert Investitionen.
Wieder sind Vermieter in Karlsruhe abgeblitzt. „Legitim“, „geeignet“ und „erforderlich“ finden die Verfassungsrichter die Berliner Mietpreisbremse. Leider.
Eine Berliner Eigentümerin wurde von ihren Mietern erfolgreich auf die Rückzahlung von zu viel gezahlter Miete verklagt. In Karlsruhe reichte sie Beschwerde ein. Die sei unbegründet, entschied das Gericht.
Das Bundesjustizministerium will Indexmieten deckeln und die Umgehung der Mietpreisbremse erschweren. Das Vorhaben birgt die Gefahr, das Wohnungsangebot zu begrenzen und die Situation für Mieter zu verschärfen.
Die Bundesregierung will Mieter finanziell entlasten. Ein Gesetzesentwurf sieht dazu strengere Vorgaben für Vermieter vor. Der Verband der Haus- und Wohnungseigentümer übt scharfe Kritik.
Vom Untermieter mehr verlangen, als man selbst zahlt? Das ist laut BGH nicht rechtmäßig. Zweck einer Untervermietung sei es nicht, die Möglichkeit zu schaffen, Gewinn zu erzielen.
Silvester-Sicherheitskonzept in Frankfurt, die Mietpreisbremse, einen Unfallfahrer unter Mordverdacht, ein Gutachten im Vergewaltigungsprozess und den Astrologie-Trend. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Ein Pilotprojekt des Frankfurter Wohnungsamtes zeigt: Viele Vermieter missachten die Mietpreisbremse. Konsequenzen hat diese Erkenntnis jedoch nicht.
In Großstädten ist der Wohnungsmarkt stark angespannt, trotzdem könnte die Mietpreisbremse mancherorts fallen. Der Grund sind Gutachten - und politischer Zank.
Die Mietpreisbremse ist gescheitert, die Wohnungsmärkte sind weiter überhitzt. Dennoch hält die Politik in Hessen an dem ungeeigneten Instrument fest.
Die Mietpreisbremse in Hessen sorgt für Diskussionen: Ein neues Gutachten zeigt Veränderungen auf den Wohnungsmärkten, doch die Zahlen sollen nicht stimmen. Die Landesregierung plant nun eine einjährige Verlängerung.
Laut einem Gutachten ist der Wohnungsmarkt in Frankfurt nicht mehr angespannt. Damit würde die Mietpreisbremse auslaufen. Das will die Landesregierung verhindern.
Die Mieten steigen immer höher. Nicht immer ist das legal – doch es wird für Mieter leichter, sich dagegen zu wehren.
Vom Klimaschutz zu eskalierenden Wohnungsmärkten: Fast alles, was es gibt, hat einen Eigentümer und ansonsten lauter Nichteigentümer. Was die Debatten um das Heizungsgesetz und die Mietpreisbremse offenbaren.
Für Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist die Verlängerung der Mietpreisbremse nur ein erster Schritt. Sie findet: Wer überhöhte Mieten verlangt, sollte mehr zu befürchten haben als bisher.
Die Politik schützt Mieter mit günstigen Altverträgen. Alle, die eine Wohnung suchen, haben das Nachsehen. Um die Wohnungskrise zu beenden, braucht es nun vor allem zwei Dinge.
Mietpreisbremse, Mietendeckel – und notfalls sogar Enteignungen: Die SPD setzt in der Wohnungspolitik auf mehr Regulierung.
Wie ergeht es Merz bei Trump? Die Ministerpräsidenten beraten über die schwarz-roten Steuerpläne und fürchten Steuerausfälle. Und: John-Wick-Ableger mit neuer Rächerin im Kino. Der F.A.Z. Frühdenker.
Bundesjustizministerin Hubig nannte die Verlängerung bis 2029 einen „ersten Schritt im Bereich des Mietrechts“. Kritiker geben zu Bedenken, dass die Mietpreisbremse den starken Preisanstieg in Metropolen nicht verhindere.
Für Justizministerin Hubig ist die Verlängerung „eine Frage der Gerechtigkeit“. Eine ursprünglich angekündigte Ausweitung bleibt aber aus. Kritik kommt sowohl vom Mieterbund als auch von der Wohnungswirtschaft.
Forscher raten von Mietkontrollen ab. Trotzdem finden die Deutschen sie gut. Warum bloß?
Schluss mit kleinteiligen Instrumenten, Mut zur großen Strukturreform: Die Wohnungspolitik braucht einen Neustart. Doch worauf könnten sich Union und SPD einigen?
Der Wohnungsmangel in Wiesbaden spitzt sich zu: Sozialwohnungen bleiben Mangelware. Wohnungsdezernentin Becher warnt vor dem Ende der Mietpreisbremse und setzt auf Neubau, um den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu lindern.
Wohnungsmangel, hohe Mieten und Kaufpreise, wenig Neubau, dafür aber jede Menge Bürokratie – für die kommende Regierung gibt es jede Menge zu tun. Doch die Ideen der Parteien unterscheiden sich deutlich.
Die Stadt Frankfurt geht mit einem neuen Instrument gegen überhöhte Mieten vor. Sie überprüft Wohnungsinserate und informiert Vermieter, wenn sie zu viel Miete verlangen.
Unternehmer bangen um die Zukunft der Commerzbank. Die hessischen Grünen sprechen sich für die Mietpreisbremse aus. Christian Lindner kommt am Donnerstag zu Besuch in den F.A.Z.-Tower nach Frankfurt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Schauspieler Ralph Herforth steht nicht nur vor der Kamera, sondern vermittelt als Makler auch Gutshäuser, Villen, Datschen und Bauwagen. Damit verdient er mittlerweile mehr als mit der Schauspielerei.
Manche Gesetzesvorhaben sind auf der Strecke geblieben, andere sind ungewiss. Gleichwohl gibt es auch im neuen Jahr wieder jede Menge Neuerungen. Ein Überblick.
Bezahlbarer Wohnraum ist weiter knapp – trotz des eigens geschaffenen Bauministeriums. SPD und Grüne setzen auf mehr Mietenregulierung, die Union will den Neubau erleichtern.
Das umstrittene Instrument soll Mieter vor allzu starken Mieterhöhungen schützen. Neue Daten zeigen, wo und wie die Bremse genutzt wird.
Zielführend wäre es, wenn große Vermieter einen Großteil ihres Bestands zu Marktpreisen vermieten könnten. Und sich im Gegenzug verpflichten, zusätzlich einen Anteil der frei finanzierten Wohnungen nur noch an bedürftige Mieter abzugeben.
Rot-Grün einigt sich auf die Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2029. Doch die Union macht deutlich, dass sie dem nicht zustimmen wird.
Die Mietpreisbremse hilft kaum. Weniger Vorschriften sind nötig, um günstiger zu bauen. Hessen geht einen Schritt nach vorn dabei. Andere aber nicht.