Stoppschild für Zuzügler
Harvard-Ökonom Ed Glaeser hat eine interessante Analyse: Die Insider, also die mit den schönen Häusern, haben unsere Städte gekapert. Sie verhindern, dass die Outsider sich dort Wohnungen leisten können.
Harvard-Ökonom Ed Glaeser hat eine interessante Analyse: Die Insider, also die mit den schönen Häusern, haben unsere Städte gekapert. Sie verhindern, dass die Outsider sich dort Wohnungen leisten können.
Zu Wehklagen lässt sich in den deutschen Chefetagen nach der Wahl keiner hinreißen. Die Entscheider fordern jetzt marktgerechten Klimaschutz, Digitalisierung und Bürokratieabbau.
In Chinas größten Städten soll es mehr erschwinglichen Wohnraum geben. Die chinesische Regierung führt deshalb eine Mietpreisbremse ein. Sie ist Teil eines großen Versprechens von Präsident Xi Jinping.
Nach der Absage des Berliner Mietendeckels vor dem Bundesverfassungsgericht braucht es neue Wege. Darüber, wie die Miete künftig reguliert werden soll, sind die Parteien uneinig. Ein Gastbeitrag.
Vor zehn Jahren war der Markt für Wohnungen in Frankfurt noch in Ordnung. Seither geht es bergab. Doch auf der Suche nach den Gründen muss man noch weiter zurückblicken.
Der Mietendeckel ist vorerst vom Tisch. Dennoch droht am Wohnungsmarkt eine verschärfte Regulierung. Im Fokus steht der Mietspiegel – und die Frage, ob er das Geschehen am Markt realistisch abbildet.
Nach dem Scheitern des Berliner Senats fordern Politiker einen bundesweiten Mietendeckel. Doch das Grundgesetz lässt wenig Spielraum. Ein Gastbeitrag.
Auf viele Berliner Mieter kommen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Nachzahlungen zu. Diese lassen sich teilweise jedoch mindern – und auch das Risiko einer Kündigung kann man vermeiden, ohne deshalb zu viel zu zahlen. Ein Gastbeitrag.
Das Bundesverfassungsgericht kippt den Berliner Mietendeckel. Der Beschluss ist eine Ohrfeige für den rot-rot-grünen Senat. Und ein Warnsignal für alle Parteien, die Preise staatlich festlegen wollen.
Die Wohnungspolitik der vergangenen Jahre ist katastrophal. Auf jedes neue Wohnungsgesetz, das nichts taugt, folgt ein weiteres Gesetz – das wieder nichts taugt. Ein Gastbeitrag.
Baukindergeld, sozialer Wohnungsbau und Mietpreisbremsen sind nur Tropfen auf einem heißen Stein. Die einzige Lösung gegen den rasanten Anstieg der Mieten und der Hauspreise ist mehr Angebot.
Die Bundesländer pfuschen und die Bürger sollen es ausbaden? Juristisch ist es vertretbar, dass Mieter keinen Schadenersatz von Hessen erhalten. Trotzdem hinterlässt das Urteil aus Karlsruhe ein Störgefühl.
Nach dem verpatzten Start der Mietpreisbremse in vielen Bundesländern bleiben Mieter auf Rückforderungen sitzen. In solchen Fällen gibt es keine Amtshaftung, entschied der Bundesgerichtshof in einem Pilotfall gegen das Land Hessen.
In 49 Kommunen im Land gelten fortan eine Mietpreisbremse bei Neuvermietung sowie verlängerte Kündigungssperrfristen. Vier Städte sind in der entsprechenden Liste aber nicht mehr vertreten, darunter drei in Rhein-Main.
Mit Fördergeld will Hessen den Bau günstiger Wohnungen unterstützen und mit einer verstärkten Mietpreisbremse bezahlbaren Wohnraum erhalten. Einige Städte fallen aber aus der Liste heraus, darunter Kassel.
In der Großstadt kann die Wohnungssuche nervenaufreibend sein: Für schöne Bleiben stehen nicht selten mehr als 50 Interessenten Schlange. Mit welchen Tricks sticht man aus der Masse hervor?
Der Bundestag macht ernst im Kampf gegen zu hohe Mieten: Die bestehenden Regelungen werden verlängert und verschärft. Vermieter erlitten unterdessen vor dem Verfassungsgericht eine Niederlage.
Mieter, die meinen sie zahlten zu viel, können sich nicht ans Land halten. Auch das Oberlandesgericht wies jetzt eine Schadensersatzklage wegen einer fehlerhaften Verordnung zur Mietpreisbremse zurück.
Weil die Mietpreisbremse fehlerhaft und für unwirksam erklärt wurde, haben Mieter das Land Hessen auf Schadensersatz verklagt. Bekommen sie recht, droht eine Klagewelle.
Mietpreisbremse, Wahlrechtsausschluss, Recht auf Vergessenwerden: Das Bundesverfassungsgericht hat 2019 eine Reihe aufsehenerregender Urteile gefällt. Ein Rückblick auf die neun wichtigsten.
Mietpreisbremse, Milieuschutz, vielleicht bald auch noch die Grundsteuer – das Mietrecht wird immer komplexer, weil die Politik Immobilienspekulation eindämmen will. Doch die Neuerungen schrecken vor allem kleinere Vermieter.
Begründen Eigentümer die höhere Miete mit einem völlig veralteten Mietspiegel, kann der Mieter die Zustimmung verweigern. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt.
Verfassungsrechtliche Leitplanken lassen sich aus dem Beschluss zur Mietpreisbremse des Bundesverfassungsgerichts ableiten. Eine rechtliche Bewertung.
Neben dem Klimaschutzgesetz hat das Kabinett am Mittwoch zwei weitere Beschlüsse gefasst: Die Mietpreisbremse wird bis 2025 verlängert und die Meisterpflicht in zwölf Handwerken wieder eingeführt.
Preissprünge und Eigenbedarfskündigungen sollen nach dem Willen der schwarz-grünen Landesregierung seltener werden. Die Opposition kritisiert die Beschlüsse aus gegensätzlichen Gründen.
Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Mietpreisbremse schreiten mit großer Leichtigkeit über etliche zentrale Probleme hinweg. Die dysfunktionale Wohnungspolitik dürfte sich damit fortsetzen.
Wer den Makler bestellt, bezahlt ihn – das Bestellerprinzip funktioniert bestens beim Mieten. Beim Verkaufen hat es jetzt die Union blockiert, leider!
Das Bundesverfassungsgericht hat die Mietpreisbremse in abgesegnet – fast zeitgleich hat die Bundesregierung angekündigt, sie verlängern und verschärfen zu wollen. Unter anderem darüber sprechen wir im aktuellen Podcast.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Mietpreisbremse in abgesegnet – fast zeitgleich hat die Bundesregierung angekündigt, sie verlängern und verschärfen zu wollen. Unter anderem darüber sprechen wir im aktuellen Podcast.
Das Eigentum ist nicht unantastbar: Es ist ein Kind seiner Zeit und kann geschaffen, beschränkt und auch entzogen werden. Aber nur auf der Grundlage der beschlossenen freiheitlichen Ordnung – und nicht nach Gutdünken des Zeitgeistes.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Mietpreisbremse für verhältnismäßig erklärt. Den Streit um eine Verschärfung oder ein Ablaufdatum der Regelung klärt das Urteil aber nicht.
Die Diskussion über Mieterrechte spitzt sich zu. Rathauschefs applaudieren. Vertreter der Hauseigentümer kritisieren die Entscheidungen der großen Koalition. Aber auch auf Mieterseite gibt es Bedenken.
Bezahlbare Wohnungen sind vor allem in Ballungsgebieten immer schwerer zu finden. Abhilfe soll die Mietpreisbremse schaffen. Sie soll über mehrere Jahre heftige Preisanstiege verhindern.
Aus Sicht des Bundesverfassungsgerichts steht die gesetzlich verordnete Grenze für Mieterhöhungen im Einklang mit der Verfassung. Die Beschwerde einer Berliner Vermieterin wurde daher abgelehnt.
Mietpreisbremse, Maklerprovision und Baugesetz: Die wichtigsten Beschlüsse zum Thema Wohnen im Überblick – und wem sie etwas bringen.