Europa im Griff der Mutanten
Die Inzidenzzahlen entwickeln sich in Europa sehr unterschiedlich. In vielen Ländern breiten sich die Mutationen aus. Ein Corona-Überblick der F.A.Z.-Korrespondenten.
Die Inzidenzzahlen entwickeln sich in Europa sehr unterschiedlich. In vielen Ländern breiten sich die Mutationen aus. Ein Corona-Überblick der F.A.Z.-Korrespondenten.
Auf dem Kontinent verbreitet sich die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante. In vielen Länder ist die Lage unklar. Denn zu wenige Staaten analysieren positive Corona-Tests.
Das Kopenhagener Restaurant „Noma“ wurde mehrmals eines der besten Restaurants der Welt ausgezeichnet. Wie geht Chef und Spitzenkoch René Redzepi mit der Coronakrise um? Er macht zusätzlich einen Burgerladen auf.
In der EU und in Deutschland werden die ersten Impfdosen verabreicht. Nicht überall funktioniert das reibungslos. Bundesgesundheitsminister Spahn spricht von „Hoffnung und Zuversicht“. Europol warnt vor Betrügern.
Dänemark will in 20 Jahren kein Erdöl mehr in der Nordsee fördern. Das Land hat eines der ambitioniertesten Klimaschutz-Programme der EU.
Bis zum letzten Fell – oder was es bedeutet, wenn in Dänemark jetzt alle Zuchtnerze getötet werden. Ein Besuch auf einer Pelztierfarm in Seeland.
Mit den guten Jahren ist es vorbei für Dänemarks Nerzzucht. In der Pandemie wurden die Tiere zu einer gesundheitlichen Gefahr. Der Umgang mit ihnen stürzt die Regierung nun in eine Krise – und bremst das massenhafte Töten der Tiere zumindest.
Die WHO nennt die fünf entdeckten Mutationen des Coronavirus bei dänischen Nerzen einen „global relevanten“ Befund. Sorge bereiten vor allem jene, die die Wirkung eines Impfstoffs oder Medikaments gegen Covid-19 abschwächen könnten.
In Dänemark ist es zur Übertragung mutierter Coronaviren von Nerzen auf Menschen gekommen. Auch in anderen Ländern ist das Virus in Nerzen gefunden worden. Großbritannien erteilte ein Einreiseverbot für Dänen.
Dänemark lässt alle Nerze im Land töten und verhängt einen Lockdown über Nordjütland: Ein mutiertes Coronavirus hat sich von Tier auf mehrere Menschen übertragen. Im Falle einer Ausbreitung könnte das gravierende Folgen haben.
Im vermeintlichen Gleichstellungsparadies kocht die Debatte um Sexismus abermals hoch. Frauen erzählen wieder von sexuellen Übergriffen und Belästigungen – auch im Parlament.
Dänemark vergleicht sich in der Pandemie vor allem mit dem Nachbarn. Beide Länder haben höchst unterschiedliche Strategien verfolgt. Wer behält recht?
Bisher waren Masken im Kampf gegen Corona in Skandinavien verpönt. Angesichts steigender Infektionszahlen setzen die nordischen Länder jetzt aber doch verstärkt auf den Mund-Nasen-Schutz. Nur Schweden macht weiter wie bisher.
Die ersten Anbieter sagen wegen der offiziellen Reisewarnung für fast ganz Spanien Pauschalreisen ab. Gesundheitsminister Spahn sagt: „Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich.“
Österreichs Kanzler Kurz will das Bündnis mit den fiskalpolitisch Gleichgesinnten in der EU fortsetzen. Doch die Union kann nicht funktionieren, wenn sich verschiedene Blöcke dauerhaft in Verteilungskämpfen aufreiben.
Er habe den ungarischen Nationalstolz verteidigt, sagt Ministerpräsident Orbán zum Kompromiss der 27 EU-Staaten bei der Rechtsstaatlichkeit. Man sei im Konflikt mit Ungarn und Polen zu früh eingeknickt, kritisiert Vize-EU-Parlamentspräsidentin Barley.
Das tut weh: Überall werden die Corona-Beschränkungen gelockert, aber für Touristen aus Schweden bleiben die Grenzen geschlossen. Die Zweifel wachsen, ob das Land am Ende besser aus der Krise herauskommt als die Nachbarn.
Ab 15. Juni dürfen Deutsche mit Reservierung wieder nach Dänemark einreisen. Das Gleiche gilt für Norweger und Isländer. Schweden sind von der Reglung ausgenommen – ein Affront dem Nachbarn gegenüber.
Dänemark, die Niederlande, Österreich und Schweden wollen eine Ausweitung des EU-Budgets wegen der Corona-Pandemie verhindern. Ihre Sorgen: Was einmal da ist, das bleibt auch.
Auf die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen steigt der Druck, die wegen der Corona-Krise geschlossenen Grenzen zu öffnen. Die zeigt sich bislang stur. Sie fürchtet weniger Deutschland als den schwedischen Sonderweg.
Die Sommerferien nahen. Werden Reisen bis dahin wieder möglich sein? Unsere Korrespondenten haben sich in den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen umgehört.
Gerade versuchen alle die definitive Geschichte über Covid 19 zu erzählen. Dabei geht es nicht um ein Märchen mit Helden und Schurken. Sondern um einen anderen Blick auf die Welt.
Dänemark und Norwegen lockern ihre Corona-Beschränkungen. Doch eine Maßnahme bleibt: die geschlossenen Grenzen. Ihre Öffnung zur Sommersaison ist nicht in Sicht.
Ohne Video-Konferenzen geht zurzeit wenig. Die Mozilla-Stiftung hat die Apps jetzt auf Herz und Nieren geprüft: Drei Anbieter erfüllen die Mindeststandards nicht. Nutzer sollten zudem auf einige Punkte achten.
In Dänemark haben die Kindergärten und Schulen von nun an teilweise wieder geöffnet. Es gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln für die Kinder. Doch kann das funktionieren?
Dänemark hat früh auf das Coronavirus reagiert. Nun ist es eines der ersten Länder, das Auflagen lockert. Nach Ostern öffnen Kindergärten und Schulen wieder – aber beileibe nicht für alle Schüler.
Nach Ostern werden erste Einschränkungen aufgehoben, wie die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verkündet. Ab dem 15. April sollen Kinderkrippen, Kindergärten sowie einige Schulen wieder geöffnet werden.
Ratspräsident Michel arbeitet an neuem abgespeckten Kompromissvorschlag. Diplomaten sehen in einer Reihe von „Beichtstuhlgesprächen“ eine neue Dynamik.
Dänen und Deutsche pflegen heute ein gutes Nachbarschaftsverhältnis. Doch das war nicht immer so. Besonders zu spüren bekamen das mehrere Generationen von Schleswigern. Ein Blick in die Geschichte.
Die SPD sucht nach Wegen aus ihrer Krise. Es gibt mehr Arbeitnehmer denn je – aber offenbar wenig Bedarf an einer alten Arbeiterpartei. Eine Reise durch Europa mit der Frage: Ist der Niedergang aufzuhalten?
„Die Färöer-Inseln lieben Israel“, sagt der Außenminister der Inseln. Damit folgen die zwar zu Dänemark gehörenden, aber weitgehend autonomen Inseln nicht der Politik der EU.
Während in Deutschland Umweltministerin Svenja Schulze mit einem Verbot von Plastiktüten liebäugelt, macht die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen das Thema zur Chefinnensache. Doch die Maßnahme ist umstritten.
Trumps Kaufangebot für Grönland stieß in Dänemark auf deutliche Ablehnung. Nun möchte die amerikanische Regierung ihre dortige Präsenz offenbar auf andere Weise ausweiten.
Der von Trump erwogene Kauf Grönlands sorgte für Verstimmungen zwischen den Vereinigten Staaten und Dänemark. Nun hat der amerikanische Präsident offenbar „konstruktive Gespräche“ mit der dänischen Ministerpräsidentin geführt.
Manche Republikaner unterstützen die Idee von Donald Trump, Grönland zu kaufen. Schließlich könnte man so den Einfluss von China und Russland begrenzen – und riesige Rohstoffvorkommen ausbeuten.
Weil Grönland nicht zu kaufen ist, hat Donald Trump seinen Staatsbesuch in Dänemark abgesagt. Nun bemühen sich die Chefdiplomaten beider Länder um Schadensbegrenzung.