Der historische Analphabetismus wächst
Schüler wissen mit zentralen geschichtlichen Ereignissen nichts mehr anzufangen. Unter jungen Leuten können an die 80 Prozent weder 1789 noch 1848 mit den entsprechenden Ereignissen verbinden.
Schüler wissen mit zentralen geschichtlichen Ereignissen nichts mehr anzufangen. Unter jungen Leuten können an die 80 Prozent weder 1789 noch 1848 mit den entsprechenden Ereignissen verbinden.
Für die gemeinsamen Anleihen sollen Bund und Länder nach ihren Anteilen haften. Am Markt wird aber eine implizite Garantie des Bundes erwartet. Als Vorläufer von Eurobonds werden sie dennoch nicht gewertet.
Im kommenden Jahr soll die erste gemeinsame Anleihe von Bund und Ländern begeben werden. Bis dahin dürfte noch über die Haftung gestritten werden.
Seuchenexperten haben berechnet, wie sich das Schmallenberg-Virus ausbreiten wird. In Deutschland werden längst nicht mehr alle Fälle von den betroffenen Tierhaltern gemeldet.
Im deutschen EM-Quartier beginnt die DFB-Pokalsaison. Bei der Auslosung in Danzig bekommt Titelverteidiger einen Klub aus Bremen. Und die Bayern freuen sich über einen kurzen Reiseweg.
In sieben Bundesländern hat die Polizei Wohnungen von Salafisten durchsucht. Die Razzia und ein Vereinsverbot sind eine Folge der Attacke auf Polizisten in Bonn.
Der Wehrbeauftragte Königshaus hat kritisiert, dass die Interessen der Soldaten bei den Entscheidungen zu den Standortschließungen „keine entscheidende Rolle“ gespielt hätten. Offenbar sei es vor allem darum gegangen, Landräte und Bürgermeister zufriedenzustellen.
Es wirkt wie Hohn, wenn sich SPD und Grüne in Düsseldorf zum Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen für eine Haushaltsplanung loben, die erst für das Jahr 2020 einen ausgeglichenen Etat vorsieht. Hinter der „Fassade“ der Alles-wird-gut“-Rhetorik steckt klassische Klientelpolitik.
Das Familienministerium warnt Gegner des geplantes Betreuungsgeldes vor einer Klage. Das Argument: Ist das Betreuungsgeld nicht verfassungskonform, würde analog auch der Krippenausbau auf dem Spiel stehen.
Die Zeiten, in denen die Linkspartei in „West-Linke“ und „Ost-Reformer“ aufgeteilt werden konnte, scheinen nach dem Göttinger Parteitag vorbei. Manche glauben, dass die Partei nun endlich ein Zentrum entwickeln könte.
Die Bundeswehr will das Wrack einer „Junkers JU 87“ bergen, um es auf dem Museumsflugplatz Gatow auszustellen. Erst einmal muss aber geprüft werden, wie es um die Sicherheit des Wracks bestellt ist.
Schlecker ist pleite, die Firma wird zerschlagen. 13.000 Mitarbeiter stehen vor der Kündigung. Auch die anderen Drogeriemärkte werden nur wenige Leute einstellen. Was soll geschehen? Politiker streiten um eine Transfergesellschaft.
Die Innenminister von Bund und Ländern verlangen angesichts der Gewalt in und um Fußballstadien ein Einschreiten der Verbände und Vereine. Vor der neuen Saison soll es ein Fußballgipfeltreffen geben.
Mit aller Härte wollen Politik und Polizei gegen Rockerbanden vorgehen. Ein bundesweites Verbot scheint näher zu rücken. In Kiel packt ein Ex-Rocker als Kronzeuge aus.
In der Justizvollzugsanstalt Bützow können Strafgefangene jetzt auch das Vatersein üben.
Baden-Württemberg weist nach eigenen Angaben als erstes Bundesland einen extremistischen Salafisten aus. Der Mann habe nach wiederholten Drohungen im Internet einen Ausweisungsbescheid erhalten, teilte Innenminister Gall (SPD) mit.
Nun streben auch zwei Frauen an die Spitze der Linkspartei. Viele Parteimitglieder finden das gut: die jungen Kräfte sollen die „Böcke“ vertreiben und der Partei ein frisches Gesicht geben.
In der Linkspartei soll nach dem Verzicht Lafontaines womöglich eine weibliche Doppelspitze den Führungsstreit lösen: die sächsische Bundestagsabgeordnete Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Schwabedissen kündigten ihre gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz an.
In seinem Krisenbuch, das er an diesem Dienstag vorstellt, legt sich Thilo Sarrazin mit großen Teilen der politischen Szene an, die alles für die Stabilisierung des Euro tun will. Im Interview stellt er sich den Fragen der F.A.Z.
Oskar oder Dietmar: Die Linkspartei streitet weiter über ihre neue Führung - nun auch auf Regionalkonferenzen. Die erste fand ausgerechnet in Saarbrücken statt, im Lafontaine-Land.
Die Linkspartei ringt um ihre Zukunft und eine arbeitsfähige Führung. Oskar Lafontaine aber denkt, es ginge um ihn und seine Karriere. Sein Verhalten wird ihm nicht nur in Ostdeutschland verübelt.
Nach dem NRW-Wahldesaster der Linkspartei hat sich der frühere Parteivorsitzende Oskar Lafontaine zu einem „Comeback“ bereit erklärt. In Ostdeutschland formiert sich Widerstand dagegen.
Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag kam es am Freitag für Norbert Röttgen schon einmal knüppeldick: Bei der Abstimmung über die Pläne zur Kappung der Solarförderung im Bundesrat.
Die vergangenen Landtagswahlen ließen sich für die CDU zwar nicht als Erfolg darstellen - an der Kanzlerin aber blieb nichts haften. Diese Regel hatte Röttgen aufs Spiel gesetzt.
Rostock stieg aus der zweiten Liga wieder ab. Aber das ist noch das kleinere Übel. An diesem Mittwoch steht die Existenz von Hansa auf dem Spiel - und im Hintergrund ereignen sich Dinge, die der Klub nicht beeinflussen kann.
Wolfgang Kubicki ist ein Phänomen. Auf keinen deutschen Politiker darf so hemmungslos eingedroschen werden. Und trotzdem ist er beliebt.
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein gerät CDU-Spitzenkandidat Jost de Jager beim Fernsehduell nur anfangs in die Defensive. Bei den Themen Finanzen, Bildung, Energie machte de Jager das gelassen wett. Sein SPD-Konkurrent Torsten Albig wirkte fahrig und angespannt.
Im Schlosspark Bothmer in Mecklenburg ist ein Silberschatz gefunden worden – dank der Initialen auf dem Besteck konnte gar der heutige Eigentümer festgestellt werden.
Die Opposition ist empört über „neue Ungerechtigkeiten“ in Sachen Betreuungsgeld: Empfänger von Hartz-IV-Leistungen sollen das Geld zwar auch erhalten, es könnte aber mit ihren Bezügen verrechnet werden. Dies sei unsozial, so die Kritik.
Immer größere Klassen, immer mehr Schwierigkeiten im Unterricht: Die Situation an den deutschen Schulen ist in den vergangenen Jahren nach Einschätzung der Lehrer schwieriger geworden. Trotzdem ist das Ansehen der Lehrer ungebrochen.
Mit neuer Technik lässt sich auf bestehenden Trassen eine große Menge Strom transportieren. Der Netzbetreiber Amprion hat die Tests jetzt erfolgreich abgeschlossen.
TNT Post schmiedet gemeinsam mit Konkurrenten neue Pläne für ein bundesweites Zustellnetz als Alternative zur Deutschen Post. Der größte Post-Rivale sieht „Dumpingpraktiken“ beim ehemaligen Monopolisten.
Mit maskulinem Charme: Die Wähler der Piratenpartei lassen sich nicht auf einer Links-Rechts-Skala verorten, sind aber dennoch klar zuzuordnen. Wie einst die Wähler der Grünen.
Die Piratenpartei hat ein Problem: sie ist offen für alle, auch für Leute, die früher Extremisten waren oder es immer noch sind. Die Debatte über den Umgang mit ihnen könnte nun dem Berliner Landesvorsitzenden zum Verhängnis werden.
Unter allen Spitzenkandidaten in Schleswig-Holstein ist der Liberale der bekannteste: Wolfgang Kubicki soll nicht weniger als die ganze FDP retten. Vor zwölf Jahren gelang ihm das schon einmal.
Nach dem Bericht eines Bloggers sind 43 Prozent des Wahlprogramms der schleswig-holsteinischen Piraten abgeschrieben. Die Folge sind peinliche Fehler.