Ein Heimspiel für Markus Söder
Markus Söder spricht zum „Tag der Heimat“ beim Bund der Vertriebenen. Wahlkampf hat der CSU-Vorsitzende hier gar nicht nötig. Zu eindeutig ist die Präferenz für die Unionsparteien.
Markus Söder spricht zum „Tag der Heimat“ beim Bund der Vertriebenen. Wahlkampf hat der CSU-Vorsitzende hier gar nicht nötig. Zu eindeutig ist die Präferenz für die Unionsparteien.
Die Grünen singen, Scholz fährt Mähdrescher, Söder zieht an einem Strang: Die fünfte Jahreszeit der Demokratie hat begonnen!
Der US-Präsident will die Terroristen in Afghanistan „jagen“. Die Kanzlerkandidaten bereiten sich auf das erste TV-Triell vor. Und es gibt neue Probleme für Flutopfer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Da waren die Stars und Sternchen, die Foto-Lovestorys und die Poster, aber natürlich auch Dr. Sommer und die Nackten: Seit 65 Jahren begleitet die Bravo Jugendliche. Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der F.A.Z. erinnern sich zurück.
Bayern beurteilt die Corona-Lage künftig nicht mehr nach der Inzidenz. Es werde Warnstufen geben, die die Krankenhausbelastung berücksichtigen, kündigt der bayerische Ministerpräsident an. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske wird gelockert.
In Afghanistans Hauptstadt wächst die Gefahr von Anschlägen. Deutschlands Städte müssen sich besser gegen Starkregen wappnen. Und in Istanbul werden die besten Fußballspieler Europas gekürt. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der CSU-Vorsitzende beteuert, dass er Armin Laschet unterstützt. Doch schwingt reichlich Subtext mit, wenn er über den Kanzlerkandidaten spricht.
Die SPD hat aus ihren Fehlern gelernt, die CDU nicht: Das Lamentieren über Laschet nützt nur Scholz. Das wirft Fragen nach Söders Kalkül auf.
Im Wahlkampf ist zupackende Tatkraft für die Kandidaten das Maß aller Dinge. Das gilt für das Rednerpult – und auch auf der Außenalster.
Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende fordert vom CSU-Chef, sich stärker für Armin Laschet zu engagieren. Und er macht eine Ankündigung mit Blick auf ein mögliches Schattenkabinett.
Ganz rund läuft der Haustürwahlkampf im Südwesten Berlins für Armin Laschet nicht: Mal gehen die Türen auf, mal bleiben sie zu. Und kurz zuvor, beim Wahlkampfauftakt der Union, muss er sich mal wieder gegen CSU-Chef Markus Söder behaupten.
Markus Söder gab die Marschroute vor: Adenauer, Kohl, Merkel, Laschet. So soll die Riege der prägenden CDU-Bundeskanzler lauten. Dafür sicherte der CSU-Chef die volle Unterstützung seiner Partei zu. Auch die Kanzlerin meldete sich zu Wort.
Künftig müssten europäische Sicherheitskräfte allein in der Lage sein, eine Situation wie in Kabul zu meistern, sagt der Kanzlerkandidat der Union – und stellt SPD und Grüne als außenpolitisch unzuverlässige Parteien dar.
Zum Start der heißen Wahlkampfphase der Union hat CSU-Chef Markus Söder vor einem Verlust der Regierungsmacht gewarnt. Es werde sehr knapp, prognostizierte der bayerische Ministerpräsident.
Landesgruppenchef der CSU, das war der perfekte Job für Alexander Dobrindt in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. Der Oberbayer konnte in eine neue Rolle schlüpfen – und erntete sogar Anerkennung vom politischen Gegner.
Im Berliner Tempodrom eröffnen CDU und CSU an diesem Samstag die heiße Phase ihres Wahlkampfs. Verfolgen Sie die Reden von Angela Merkel, Armin Laschet und Markus Söder im F.A.Z.-Livestream.
Wenn CDU und CSU aus dem Umfragentief kommen wollen, müssen sie jetzt dringend verdeutlichen, wofür sie im Unterschied zu allen anderen Parteien stehen.
Das Debakel vom Hindukusch hat auch das Elend der deutschen Politik vergrößert. Doch könnte uns diese Niederlage aus der Buchstabier-Bredouille helfen.
Am Jahrestag des Anschlags auf Alexej Nawalnyj reist Merkel zu Gesprächen mit Putin. Afghanistan ist Thema bei den Nato-Außenministern. Und Berlin ist bald um ein neues altes Museum reicher. Was heute sonst wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Markus Söder sparte auf einer Pressekonferenz nicht mit Kritik an der Bundesregierung und an der EU. Gegen den Außenminister setzte er eine besondere Spitze.
CDU und CSU hätten in der Kandidatenfrage klar entschieden, antwortete Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf die Frage, ob er erwäge, angesichts schlechter Umfragewerte auf seine Kandidatur zu verzichten.
Die STIKO rät nun, alle ab zwölf Jahren gegen Corona impfen zu lassen. „Endlich“, jubelt CSU-Chef Söder. Gesundheitsminister Spahn spricht von einer „guten Nachricht“, der SPD-Politiker Lauterbach ist „dankbar“.
Der CSU-Vorsitzende Markus Söder sieht jetzt die SPD anstatt der Grünen als Hauptgegner im Wahlkampf an. Die Sorge vor einer Mehrheit jenseits von CDU/CSU wächst.
Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 2126 Neuinfektionen, deutlich mehr als in der Vorwoche. Bildungsministerin Karliczek betont, dass auch ungeimpfte Kinder Anrecht auf Präsenzunterricht haben.
Nach vielsagenden Bemerkungen zu Klimaschutz und Schuldenbremse erntet der CSU-Vorsitzende Markus Söder Applaus von Grünen-Chef Robert Habeck. Die FDP übt scharfe Kritik, in der CDU sind die Reaktionen gemischt.
Angenommen, weder Armin Laschet noch Annalena Baerbock gelingt der Einzug ins Kanzleramt. Dann werden Markus Söder und Robert Habeck sagen, sie hätten das geschafft. Ähnliche Konstellationen hat es auch früher gegeben.
Die Kakophonie gehört zu den Konstanten der deutschen Corona-Politik. Vor allem Markus Söder hält es auf dem Boden des Vereinbarten nie lange aus. Hat das diesmal sein Gutes?
Die Länder wollten die Festlegung auf Verschärfungen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 vermeiden. Doch die Ministerpräsidenten hatten keine gemeinsame Strategie. So setzte sich Merkel weitgehend durch.
Mit dringenden Impfappellen haben Politiker auf die neuen Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidenten reagiert. Laut RKI könnte die Zahl der geimpften jungen Erwachsenen sogar höher liegen als angenommen.
Ab einer Inzidenz von 35 soll es künftig eine Testpflicht für Ungeimpfte geben, beschließen Bund und Länder. Bayerns Ministerpräsident Söder hätte gerne noch schärfere Regeln gesehen. Er warnt vor einer „Pandemie der Ungeimpften“.
So richtig „heiß“ ist der Wahlkampf noch nicht. Das liegt zum einen am Charakter der drei Bewerber um das Kanzleramt. Doch Baerbock, Laschet und Scholz wissen auch, dass sie nach dem Wahltag aufeinander angewiesen sein könnten.