Die Gasbeschaffung ist vor allem Show
Kanzler und Vizekanzler reisen in Sachen Erdgas um die Welt. Bislang ist kein einziger Vertragsabschluss dabei herausgekommen. Aber darum geht es eigentlich gar nicht.
Kanzler und Vizekanzler reisen in Sachen Erdgas um die Welt. Bislang ist kein einziger Vertragsabschluss dabei herausgekommen. Aber darum geht es eigentlich gar nicht.
Den Haag will im Streit über Stickstoffemissionen vermitteln. Doch die Interessenverbände der konventionellen Landwirte sind nicht zu Kompromissen bereit. Es droht eine weitere Radikalisierung der Proteste.
Mark Rutte ist jetzt der am längsten amtierende Regierungschef der Niederlande. Seinen Blick auf die Wirtschaft hat der einstige Unilever-Mann geändert.
Autobahnblockaden, brennendes Heu, Schüsse der Polizei: Umweltauflagen führen zu Krawall im Nachbarland.
Autobahnblockaden, brennendes Heu und Schüsse der Polizei: In den Niederlanden führen Umweltauflagen für die Landwirtschaft zu Krawall. Inzwischen erreichen die Proteste auch Deutschland.
In den Niederlanden eskalieren die Proteste von Bauern gegen die Stickstoffziele der Regierung. Radikale Gruppen verabreden sich bei Telegram. Die Polizei wirkt hilflos.
Die niederländische Regierung will die Stickstoffemissionen stark senken. Landwirte sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Nun soll ein Schlichter vermitteln.
Die Niederlande rufen die Gaskrise aus, setzen auf Kohle. Das eigene Gasfeld soll nur in äußerster Not herhalten, wie Wirtschaftsministerin Adriaansens im F.A.Z.-Gespräch erklärt.
Manfred Weber ist neuer Vorsitzender der größten europäischen Parteienfamilie EVP. Bei seiner Antrittsrede übt der CSU-Politiker scharfe Kritik an der Russlandpolitik der Bundesregierung.
Im Streit um das geplante Ölembargo gegen Russland verständigen sich die EU-Staaten nach der Blockade Ungarns doch noch auf einen Kompromiss. Zudem werden der Ukraine weitere Finanzhilfen von bis zu neun Milliarden Euro zugesagt.
Dem Kampf gegen den Klimawandel haben sich viele Politiker und Unternehmen verschrieben. Ein anderes drängendes Problem steht dagegen noch im Schatten.
Der niederländische Premierminister plädiert für mehr Wirtschaftsreformen und eine Stärkung der Verteidigung. Und der slowakische Ministerpräsident warnt: „Wenn die Ukraine fällt, ist die Slowakei als nächste dran.“
Nach Emmanuel Macron hat nun auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte seine Bedenken gegen eine schnelle EU-Perspektive für Kiew geäußert. Er denkt über andere Optionen nach.
Mehr Waffensysteme könnten nicht einfach so verfügbar gemacht werden, sagt der niederländische Premierminister beim Besuch des Bundeskanzlers. Der sagt, man habe mehr möglich gemacht, als eigentlich ginge.
Nach dem Besuch von Prinz Harry und Herzogin Meghan in Windsor ist das Paar zu den „Invictus Games“ in Den Haag gereist. Der von Harry ins Leben gerufene paralympische Wettbewerb gilt als seine Herzensangelegenheit.
Der Europäische Rat sieht keine schnelle EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Aber immerhin soll es Geld für Waffenlieferungen geben. Von einer weiteren halben Milliarde Euro ist die Rede.
In einer Erklärung vom Gipfel in Versailles lehnen die EU-Staaten einen raschen Beitritt der Ukraine ab. Niederlandes Premierminister Rutte wird am deutlichsten: Ein beschleunigtes Verfahren, so etwas gebe es nicht.
Bei dem EU-Gipfel im Schloss von Versailles sprachen sich die 27 Staats- und Regierungschefs für eine stärkere Unterstützung der Ukraine aus. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte betonte jedoch nach den Beratungen, dass die Stellungnahme der EU-Kommission zur Ukraine längere Zeit dauern könne.
In Versailles wollen die Staats- und Regierungschefs der EU ihre Linie zum Beitrittswunsch aus Kiew festlegen. Für einen beschleunigten Weg zum Kandidatenstatus gibt es nicht genug Unterstützung.
In den Niederlanden werden Stimmen laut, die Erdgasförderung zu verlängern. Sie soll eigentlich dieses Jahr auslaufen, weil sie Erdbeben verursacht. Der Ukrainekrieg belebt das Thema neu.
Bisher lehnten Deutschland und die Niederlande gemeinsam Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Doch jetzt ändert Ministerpräsident Mark Rutte seinen Kurs – und lässt Berlin allein zurück.
Obwohl die Infektionszahlen in den Niederlanden durch die Decke gehen, öffnen wieder Gaststätten und Kultureinrichtungen. Dänemark will alle Einschränkungen beenden – und Österreich hebt den Lockdown für Ungeimpfte auf. Ein Überblick.
Viele frische Gesichter und hohe Investitionen – die neue niederländische Regierung verspricht einen Kurswechsel. In Europa will sie nicht mehr blockieren.
Am Montag soll das Kabinett in den Niederlanden vereidigt werden. Die Vierer-Koalition setzt nach langem Ringen ihre Arbeit fort. Kernpunkte aus deutscher Sicht: Atomenergie und Euro(pa)-Politik.
Die Omikron-Variante breitet sich rasend schnell aus. Doch die Niederlande haben viel zu wenig Intensivbetten – und sind beim Boostern Schlusslicht in Europa. Mit dem Lockdown will man nun Zeit gewinnen.
In den Niederlanden gilt wegen der Omikron-Variante des Coronavirus ein neuer strenger Lockdown. Seit fünf Uhr und bis 14. Januar müssen fast alle Geschäfte sowie Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure geschlossen bleiben.
Geboosterte brauchen keine Tests mehr, die amerikanische Notenbank tagt, und die Bundespolitik streitet sich um die Finanzen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der rechtsliberale niederländische Ministerpräsident hatte seinen Wahlsieg im März fast schon verspielt. Eine Indiskretion verhalf ihm ins Amt – und die Inkonsequenz seiner Partner.
Die Parlamentswahlen in den Niederlanden sind beinahe neun Monate alt. Nun gibt es eine neue Regierung, der der ehemalige Ministerpräsident Mark Rutte wahrscheinlich weiter vorsteht – trotz zweier Skandale zuvor.
Die Ausschreitungen gegen die Corona-Politik in den Niederlanden weiten sich aus. Ministerpräsident Rutte spricht von „Idioten“, die es auf reine Gewalt abgesehen hätten. Eine Kriminologin bezeichnet die Randale als „Karneval der Kriminalität“.
Der Konzern zieht nun ganz nach London um. Die Politik zeigt sich „unangenehm überrascht“. Dass die steuerliche Behandlung eine Rolle spielt, erscheint offensichtlich. Inzwischen ist auch das Meinungsklima zunehmend giftig.
Die Niederlande wollen sich für die WM qualifizieren. Die Partie gegen Norwegen findet aber ohne Zuschauer statt. Das findet Louis van Gaal „unlogisch“. Der Bondscoach nimmt die Regierung ins Visier.
Als erstes westeuropäisches Land gehen die Niederlande am Wochenende in einen neuen Lockdown. Regierungschef Mark Rutte sprach von einem „harten Schlag für einige Wochen“. Bars, Geschäfte und Restaurants müssen früher schließen, außerdem gibt es Kontaktbeschränkungen.
In den Krankenhäusern wurden in den vergangenen sieben Tage etwa 50 Prozent mehr Covid-Patienten eingeliefert. Erst vor gut einem Monat hatte das Land viele Maßnahmen aufgehoben.
Der Streit über die Rechtsstaatlichkeit in Polen geht auch auf dem EU-Gipfel weiter. Ministerpräsident Morawiecki will nicht nachgeben. Sein Land werde nicht „unter dem Druck von Erpressung“ handeln.