Gesetz gegen Lohnunterschiede steckt fest
Familienministerin Schwesig will unterschiedliche Löhne von Männern und Frauen bekämpfen. Ihr Gesetz kommt aber nicht voran. Ihre Partei wirft der Union eine Blockadehaltung vor.
Familienministerin Schwesig will unterschiedliche Löhne von Männern und Frauen bekämpfen. Ihr Gesetz kommt aber nicht voran. Ihre Partei wirft der Union eine Blockadehaltung vor.
Werden Frauen mit dem Gehaltszettel diskriminiert? Ein Institut hat jetzt ausgerechnet, warum sie weniger Lohn bekommen. Die Familienministerin mag die Studie nicht.
Immer mehr Senioren sind auf eine Arbeit angewiesen. Sowohl vor als auch nach dem Renteneintritt steigt die Zahl der Erwerbstätigen. Jeder zehnte Rentner arbeitet im Ruhestand.
Einen Tag nach dem Verzicht Joachim Gaucks auf eine zweite Amtszeit als Bundespräsident nimmt die Debatte über seine Nachfolge an Fahrt auf. Neue Frauen an der Spitze brauche das Land, fordern auch männliche Politiker.
CSU-Chef Seehofer setzt sich mit seiner Forderung nach weiterer Biomasse-Förderung durch. Auch für Menschen mit Behinderungen soll es Erleichterungen geben. In einer wichtigen Frage bleibt allerdings der Durchbruch aus.
Müssen wir für eine akzeptable Rente bis 80 arbeiten? Die Diskussion bei Maybrit Illner drehte sich um Altersarmut und die fixe Idee des Eckrentners. Nur der Versicherungsbeamte Franz Kafka fehlte in der Runde.
Die große Koalition streitet über das Lohngleichheitsgesetz. Die Deutsche Bahn hat schon mal nachgeprüft. Doch was kam dabei bei dem Großkonzern heraus? Das Ergebnis ist interessant.
Mutterschutz auch für Studentinnen und Schülerinnen? So wollte es Ministerin Schwesig. Nun kommt es anders - zum Ärger der Gewerkschafter.
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt drohen für CDU und SPD zu einem Desaster zu werden. Für Angela Merkel und Sigmar Gabriel kann das erhebliche Folgen haben – auf unterschiedliche Weise.
Der Koalitionsstreit über den Familiennachzug für minderjährige Flüchtlinge ist mittlerweile vielen in der SPD peinlich. Wie konnte eine bürokratische Nachlässigkeit bloß zum Politikum werden?
Ein heftiges und auch chaotisches Ringen soll es in der Bundesregierung um das Gesetz zur Frauenquote gegeben haben. Wie die SPD-Ministerin Schwesig Verschärfungen hineingeschmuggelt haben soll - eine Innenansicht.
Unerfüllter Kinderwunsch ist eine Belastung für viele Paare. Die Krankenkassen zahlen aber bislang nur bei Verheirateten für eine künstliche Befruchtung. Nun soll der Staat auch für Paare ohne Trauschein einen Zuschuss geben.
In Berlin diskutieren die Parteien nach den Ereignissen von Köln darüber, was das alles mit der Flüchtlingspolitik zu tun hat. Dabei übertraf die Aufregung den bisherigen Stand der Kenntnis.
Justizminister Heiko Maas äußert sich bestürzt über die Attacken auf Frauen in der Silvesternacht. Der CDU-Politiker Jens Spahn fordert einen „Aufschrei“. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner verlangt besseren Schutz an den Karnevalstagen.
Unter den Spitzenpolitikerinnen hat sich im Jahr 2015 der rote Blazer etabliert. Gedanken zu einer neuen optischen Waffe.
Nicht genügend Frauen in der Unternehmensführung? Der Justizminister und die Familienministerin packen die Firmen jetzt bei der Ehre. Aber es gibt nicht immer die passenden Frauen.
Die Zahl unbegleiteter Minderjähriger, die nach Deutschland kommen und Asyl beantragen, steigt seit Jahren. Das heizt den politischen Streit um den Familiennachzug weiter an. Es gibt aber auch praktische Hilfe.
Zum ersten Mal seit acht Jahren sprach Gerhard Schröder wieder auf einem SPD-Parteitag. Und weckte bei den Genossen die Erinnerung an bessere Regierungszeiten. Als sie noch Köche und nicht Kellner waren.
Die Lage ist ernst in Deutschland und der Welt. Schwierig für die SPD. Gut für Sigmar Gabriel.
Wer sich als Freiwilliger in der Flüchtlingsarbeit engagieren will, kann schon im Dezember eine Stelle antreten. Für die Jobs können sich nun auch Asylberechtigte bewerben.
Der Pflegeberuf soll attraktiver werden, so hat es sich die Koalition vorgenommen. Doch nun gibt es Bedenken in der Union: Verbaut die neue Ausbildung für Kranken- und Altenpflege Hauptschülern den Zugang?
An diesem Donnerstag berät der Bundestag über die neuen Asylgesetze, sie sollen den Flüchtlingsstrom begrenzen. Der Streit innerhalb der Union geht trotz der geplanten Gesetzesänderungen weiter.
Neue Streiks in Kindertagesstätten sind voraussichtlich vom Tisch: Im Kita-Tarifkonflikt haben Gewerkschaften und Arbeitgeber offenbar eine Einigung erzielt. Jetzt muss noch die Gewerkschaftsbasis zustimmen.
Arbeitgeber und Gewerkschaften veröffentlichen an diesem Montag ein bemerkenswertes gemeinsames Grundsatzpapier: Mütter und Väter sollen sich die Aufgaben in der Familie und im Beruf gleichmäßiger aufteilen können, so der Tenor.
Bundeskanzlerin Merkel macht auf eine einfache Tatsache aufmerksam: Das Asylrecht kennt keine Obergrenze. Die faktische Aufnahmekapazität aber schon, sagt der CDU-Europapolitiker Krichbaum.
Eigentlich wollte Familienministerin Schwesig für das Betreuungsgeld vorgesehene Mittel für Kitas ausgeben. Finanzminister Schäuble lehnt das ab. Denn an anderer Stelle wird es dringender gebraucht, sagt er.
Für Eltern gilt die 60-Stunden- Woche, zählt man Beruf und Haushalt zusammen. Dass im Beruf meist die Frau kürzertritt, missfällt der Familienministerin.
Es wird zur schlechten Gewohnheit, dass sich die Familienministerin in den Tarifstreit der Kindergärten mischt. Weiß Manuela Schwesig, was Tarifautonomie heißt?
Im Kita-Tarifstreit haben die Gewerkschaftsführer dem Druck der Erzieher nachgegeben und den Schlichterspruch abgelehnt. Politik und Schlichter fordern nun Kompromissbereitschaft.
Der Staat müsse die ganztägige Kinderbetreuung viel stärker ausbauen, findet Arbeitgeber-Präsident Dulger. Er beklagt „eine völlig verkrampfte Haltung im Umgang mit Müttern“.
Die Bundesfamilienministerin hat darauf verzichtet, das Karlsruher Urteil zum Betreuungsgeld als politischen Sieg auszukosten. Ihre Vorsicht ist klug und hat Gründe: Es geht um Milliarden Euro in ihrem Etat.
Wie soll es mit dem Betreuungsgeld weitergehen? Familienministerin Schwesig will das Geld in die Kitas stecken. Die Union sieht das ganz anders.
Das Bundesverfassungsgericht hat das Betreuungsgeld gekippt - aber nur aus Gründen der Zuständigkeit. Sollen doch die Länder, die das wollen, ein Betreuungsgeld einführen und dafür geradestehen.
Damit die Interessen junger Menschen besser berücksichtigt werden, schlägt Familienministerin Manuela Schwesig einen „Jugend-Check“ vor. Ihm sollen alle Gesetzesvorhaben unterworfen werden.
Noch immer warten ehemalige Heimkinder auf Beratungsgespräche und Hilfeleistungen zum Ausgleich für erlittenes Unrecht in vielen Kinderheimen in Ost und West. Der Hilfsfonds für das frühere Westdeutschland wird jetzt aufgestockt.
Das Allensbach-Institut hat erforscht, wie die elterlichen Pflichten nach der Geburt des ersten Kindes verteilt werden. Und was sich daran später noch ändert. Glücklich sind vor allem die Frauen damit nicht.