Sexualität und Rufmord
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch verschiebt den Erscheinungstermin eines Buches über Michel Foucault, weil gegen den Philosophen Vorwürfe erhoben wurden. Eine falsche Entscheidung.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch verschiebt den Erscheinungstermin eines Buches über Michel Foucault, weil gegen den Philosophen Vorwürfe erhoben wurden. Eine falsche Entscheidung.
Über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla versuchen Menschen weiterhin, nach Europa zu gelangen. Im Hafen von Ceuta starb nun ein Jugendlicher.
Die Regierung in Rom fordert, dass mehr EU-Staaten als bislang eine feste Quote von Bootsmigranten aufnehmen. Die Vorschläge der EU-Kommission dazu bewertet Innenministerin Luciana Lamorghese als „unzureichend“.
Der überraschende Zustrom junger Marokkaner auf die spanische Exklave ist abgeebbt – doch die diplomatische Krise mit Rabat dauert an. Sowohl in Madrid als auch in Brüssel will man sich aber nicht einschüchtern lassen.
Spanien greift ein Verfahren gegen einen Anführer der Westsahara-Unabhängigkeitsbewegung wieder auf. Der Justizvorgang spielt sich vor dem Hintergrund der Krise in der spanischen Exklave Ceuta ab.
Tausende Menschen sind innerhalb eines Tages in die spanische Exklave Ceuta geströmt. Die politische Botschaft aus Rabat: Ohne Marokko lässt sich der Kampf gegen die illegale Migration nach Europa nicht gewinnen.
Die marokkanische Polizei soll rund 6000 Migranten, die bis Dienstagmorgen auf spanisches Territorium gelangten, nicht aufgehalten haben. Grund ist die Verärgerung über die medizinische Behandlung des Chefs der westsaharischen Unabhängigkeitsbewegung in Spanien.
Luft- und Bodentruppen hätten den Gazastreifen über Nacht „fortwährend“ angegriffen, meldet das israelische Militär. Anders als zunächst gemeldet seien jedoch keine Einheiten auf das Gebiet vorgerückt. Die Hamas kündigt an, israelische Soldaten entführen zu wollen.
Nach Monaten des Schweigens erhebt Rabat schwere Vorwürfe gegen Deutschland: Es habe seine „feindlichen Handlungen vervielfacht“. Grund könnte ein Deutschmarokkaner aus Duisburg sein.
Das nordafrikanische Land ist verstimmt, weil Deutschland seine Gebietsansprüche nicht anerkennt und zur Libyen-Konferenz nicht eingeladen wurde.
Fünf Mädchen und vier Jungs: Eine Frau aus Mali soll in Marokko Neunlinge zur Welt gebracht haben – nach Angaben der Behörden sind sie alle gesund.
Auf einem Migrantenboot im Antlantik sind 17 Tote gefunden worden. Menschenrechtler gehen davon aus, dass Hunderte Menschen auf ihrem Weg auf die Kanaren verschollen sein könnten.
Die Protestbewegung „Hirak“ fordert einen Regimewechsel in Algerien. Vor den Wahlen im Juni erhöht der Staat den Druck – und wirft den Demonstranten Verbindungen zu Islamisten vor. Das folgt einem alten Muster.
Pedro Sánchez hat bei einem Besuch in Senegal für die Rücknahme von Migranten geworben. Eine aktivere Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik soll dazu beitragen, dass weniger Menschen nach Europa aufbrechen.
Die Herkunftsschilder auf den Grüne-Soße-Kräutern in einem Frankfurter Supermarkt sorgen für Aufregung. Warum der Schnittlauch dieses Ostern aus Marokko und nicht aus Frankfurt kommt.
Der marokkanische Außenminister hat in sozialen Medien dazu aufgerufen, jeglichen Kontakt mit deutschen Behörden und Einrichtungen einzustellen. Auf Kontaktversuche Berlins antwortet Rabbat nicht. Deutsche Diplomaten sind ratlos.
Die Fußballer der Komoren schaffen mit Disziplin und Teamgeist den größten Erfolg ihrer Historie. Die Erfolgsgeschichte beginnt vor sieben Jahren in der sechsten französischen Liga.
Gegen Algerien gelingt den deutschen Handballern keine Gala wie gegen Slowenien. Doch sie gewinnen letztlich ungefährdet und bleiben in der Qualifikation für Olympia ungeschlagen.
Wenn die deutschen Handballer das Spiel gegen Algerien am Sonntag nicht verlieren, reisen sie zu den Spielen nach Tokio. Beim Sieg über Slowenien glänzt ein famoser Andreas Wolff im Tor.
Freitag Schweden, Samstag Slowenien, Sonntag Algerien: Das deutsche Handball-Team erwartet in der Olympia-Qualifikation Schwerstarbeit. Vor allem auf die „Kanten“ aus Kiel kommt es an.
Übersetzung Amanda Gormans +++ Zum Tod von Chris Barber +++ Folter und Mord in Algerien +++ Interview Ursula Staudinger +++ Gedicht von Marieke Lucas Rijneveld
Mit einer Versöhnungsgeste will Präsident Macron die Versöhnung voranbringen. Er betritt damit ein Minenfeld. Die Erinnerung an den Algerien-Krieg spaltet Frankreichs Gesellschaft.
Zwischen Deutschland und Marokko gibt es offenbar ernsthafte diplomatische Verstimmungen. Offizielle Stellen könnten den Kontakt zur deutschen Botschaft und politischen Stiftungen abschneiden, heißt es. Hintergrund ist wohl Berlins Haltung zur Westsahara.
Der neue Leitfaden des Deutschen Museumsbundes zum „Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ will zwischen den Museen und den Herkunftsländern der Objekte vermitteln. Aber in den entscheidenden Fragen bleibt er vage.
Das Gewächs mag es warm und hell, verträgt keinen Frost und wurde schon von den Alten Ägyptern kultiviert. Karl der Große soll Basilikum in Europa populär gemacht haben. Und es gibt noch einiges mehr zu berichten über das königliche Kraut.
Drei junge Menschen sind in Tunesien zu langen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie auf einem Sportplatz Cannabis geraucht haben. Menschenrechtsaktivisten kritisieren das Urteil scharf.
Wer spielt bei der Handball-WM 2021 in Ägypten wann gegen wen? FAZ.NET bietet den Überblick über alle Gruppen, Spiele, Anwurfzeiten und Spielorte.
Die Gegner der deutschen Handball-Nationalmannschaft in der Hauptrunde stehen fest. Auch der ehemalige Bundestrainer Sigurdsson schafft mit seinem Team den Sprung.
Zum Jahrestag der Arabellion liefern sich in Tunesien junge Menschen Straßenschlachten mit der Polizei. Politische Forderungen werden nicht laut. Die Menschen sind wütend und enttäuscht über die desolate Lage des Landes.
Marokko und Algerien hoffen auf Impfstofflieferungen aus Russland und China. Das Beispiel der Maghreb-Staaten zeigt, wie schwierig es ist, im Wettlauf mit dem Westen Impfstoffe zu erhalten.
Zehn Jahre nach dem Sturz von Machthaber Ben Ali gehen in Tunesien Demonstranten auf die Straße und verstoßen gegen die Ausgangssperre. Nach Ausschreitungen wird das Militär eingesetzt. Es gibt zahlreiche Festnahmen.
Wenn die Traumata bleiben: In ihrem Krimi „Marseille.73“ veranschaulicht Dominique Manotti, warum der Krieg zwischen Frankreich und Algerien auch zehn Jahre nach seinem Ende noch Opfer forderte.
Fast eine Million Juden lebten einmal in arabischen Staaten. Heute sind es nur noch wenige tausend. Die Geschichte ihrer Emigration und Vertreibung ist kaum bekannt.
Im Westen Algeriens haben die Wellen sieben leblose Körper angespült. Im vergangenen Jahr haben Tausende von dort die gefährliche Überfahrt nach Europa gewagt.
Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat eine zweimonatige Corona-Erkrankung überstanden. Behandelt wurde er in Deutschland. Nun steht er in seiner Heimat vor gewaltigen Herausforderungen.
Es ist ein kulinarisch-diplomatischer Erfolg: Algerien, Marokko, Mauretanien und Tunesien haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass Couscous zum Weltkulturerbe erklärt wird – ein Gericht, das es in zahllosen Varianten gibt.