Gemäßigte Islamisten in Marokko abgewählt
Die bisher in Marokko regierende Partei PJD erleidet eine schwere Niederlage und fällt auf den vierten Platz. Betrugsvorwürfe überschatteten die Wahl.
Die bisher in Marokko regierende Partei PJD erleidet eine schwere Niederlage und fällt auf den vierten Platz. Betrugsvorwürfe überschatteten die Wahl.
Algerien bezichtigt Marokko, Separatisten im Nordosten des Landes zu unterstützen. Sie sollen für schwere Waldbrände dort verantwortlich sein.
Tunesiens Präsident Kaïs Saïed spricht von geplanten Attentaten auf ihn. Seine Kritiker werfen ihm dagegen einen Staatsstreich vor. Die Opposition formiert sich neu.
Nach Angaben der einzigen Überlebenden sei das Boot „irgendwo in Marokko“ gestartet und sechs Tage im Meer umhergetrieben, bis es unterging. Die spanische Behörden haben den Zwischenfall bestätigt.
Erstmals seit 2003 reist mit Jahr Lapid ein israelischer Außenminister nach Marokko. Die israelische Regierung spricht von einem „historischen Besuch“ – bei dem es auch um das Thema Cybersicherheit gehen könnte.
In Algerien kämpft die Armee gegen 69 Waldbrände. Auf Euböa erzielt die Feuerwehr erste Erfolge. In Italien wird vor Rekordhitze gewarnt. Und die Türkei wird jetzt auch noch von Überschwemmungen getroffen.
Seit dem Beginn der politischen Krise in Tunesien zeigt sich, wie schwach die Islamisten mittlerweile geworden sind. Nur noch wenige folgen den Demonstrationsaufrufen der Ennahda-Partei. Die mobilisierte einst die Massen.
Die politische Lage in Tunesien könnte wieder mehr junge Menschen dazu bringen, sich auf den Weg nach Europa zu machen. Offenbar verlassen auch immer mehr Akademiker das nordafrikanische Land.
Das Rettungschiff „Ocean Viking“ wurde bereits in Malta abgewiesen, von Italien steht noch eine Antwort aus. Die Situation an Bord verschlimmert sich derweil aufgrund des heftigen Wellengangs und der drückenden Hitze.
Der Fall Patrick Moster reißt die Gräben im deutschen Sport weiter auf. Wer stürzt hinein? Das Warmlaufen um die Nachfolge von DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat längst begonnen.
War es ein Putsch? Dann hätte die Front der Autokraten gewonnen und stünde auch Tunesien ein Ende des Arabischen Frühlings bevor.
Nach der Entmachtung der Regierung hat der tunesische Präsident Kaïs Saïed den Direktor des staatlichen Fernsehens und den Militärstaatsanwalt entlassen. Hunderten Unternehmern wirft er vor, sie hätten „öffentliche Gelder geplündert“.
Nach der Entmachtung der Regierung in Tunesien kündigt Präsident Saïed ein hartes Durchgreifen gegen die Korruption im Land an. „Strafrechtliche Einigungen“ seien aber mit denjenigen möglich, die Geld zurückgeben.
Nach der Absetzung der Regierung hat Präsident Kaïs Saïed in Tunesien eine Ausgangssperre und ein Versammlungsverbot verhängt. Aus dem Ausland wächst unterdessen der Druck, zur Verfassung zurückzukehren.
Mit Blick auf steigende Corona-Zahlen denken Bund und Länder über neue Gegenmaßnahmen nach. Die Dressurreiterinnen wollen Gold holen. Und in Bayern steht der Geruch der Heimat auf der politischen Agenda. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Viele Tunesier bejubeln die Entmachtung des tunesischen Ministerpräsidenten Hichem Mechichi durch Staatspräsident Kaïs. Islamisten sprechen vom „Verrat an allen Tunesiern“. Die Lage bleibt angespannt.
Der monatelange Machtkampf in Tunesien eskaliert. Präsident Saied greift durch und hat offenbar Rückendeckung des Militärs. Er betont, die Verfassung gebe ihm das Recht dazu. Seine Gegner sprechen von einem Putsch.
Tunesiens Staatschef Kaïs Saïed hat angesichts heftiger regierungskritischer Proteste den Ministerpräsidenten seines Amtes enthoben und die Arbeit des Parlaments vorerst ausgesetzt.
Der Chef von Europas größtem Gaspipelinenetz Marco Alverà findet Amerikas Forderungen zu Nord Stream 2 unmoralisch – und will künftig statt Erdgas Wasserstoff durch die Leitungen schicken, um Europas Energieversorgung effizienter zu machen.
Der marokkanische Geheimdienst hat mit der Spionage-Software Pegasus nicht nur Regimekritiker und Journalisten abgehört. Belauscht wurden wohl auch König Mohamed VI – und möglicherweise Emmanuel Macron.
Seit fast 20 Jahren gibt es das US-Gefangenenlager in Guantánamo. Präsident Biden nimmt nun einen neuen Anlauf, um es aufzulösen. Zuvor will er die Insassen in ihre Heimatländer abschieben.
Die diplomatische Krise mit Marokko beizulegen, ist eine der wichtigsten Aufgaben von Spaniens neuem Außenminister José Manuel Albares. Seine Vorgängerin hatte die angespannte Beziehung mit Rabat das Amt gekostet.
Innerhalb weniger Stunden nach der Ansprache des Präsidenten wurden in Frankreich rund 926.000 Impftermine vereinbart, ein Großteil von unter 35-Jährigen. Macron hatte Einschränkungen für Nicht-Immunisierte angekündigt.
Immer mehr junge Tunesier fliehen vor den verheerenden Folgen der Pandemie und einem drohenden Staatsbankrott. Die aktuelle Corona-Welle ist das Symptom einer größeren Krise.
Die Tunesierin Ons Jabeur ist in Afrika eine Pionierin – und spielt in Wimbledon groß auf. Als erste arabische Spielerin steht sie im Viertelfinale. Doch das ist ihren Landsleuten noch nicht genug.
Nach vier Bootsunglücken in den letzten Tagen wurden an der tunesischen Küste nun 49 Leichen geborgen. Die Menschen wollten über das Mittelmeer nach Europa reisen.
Der Religionspädagoge Abdel-Hakim Ourghi hat sich in Freiburg einen Namen als liberaler Islamreformer gemacht. Doch plötzlich wird seine Lehrbefugnis nicht verlängert. Was ist geschehen?
Bislang lässt sich der Olympia-Sommer für Deutschlands Basketballer gut an. Zwei klare Siege machen Mut. Aber personelle Herausforderungen warten noch auf Bundestrainer Henrik Rödl.
Nur 23 Prozent der Algerier haben sich an der Parlamentswahl am vergangenen Samstag beteiligt. Von dem Boykott profitiert haben vor allem die bisher regierenden Parteien, wenngleich sie geschwächt aus den Wahlen hervorgehen.
Vor der Parlamentswahl in Algerien sind die Sicherheitskräfte so hart wie selten zuvor gegen die Protestbewegung „Hirak“ vorgegangen. Wer es wagte, zu protestieren, dem drohte die Festnahme. Doch nicht nur den Demonstranten.
Nach einer Neunlingsgeburt in Marokko vor wenigen Wochen soll nun in Südafrika eine Frau Zehnlinge zur Welt gebracht haben. Doch auch Tage später können die Behörden die Nachricht weder bestätigen noch dementieren.
Die Zahl der Migranten, die Italien über das Mittelmeer erreichen, steigt wieder deutlich. Die Regierung Draghi wirft der Türkei vor, den Migrationsstrom nach Belieben nach Europa zu lenken.
Die vielgepriesene Kooperation mit Marokko steht laut Auswärtigem Amt plötzlich „auf dem Prüfstand“. Erste Wirtschaftsvertreter stellen sich schon auf eine deutliche Verschiebung ein.
Marokko und Europa streiten über die Westsahara. Als der Unmut größer wird, stürmen Migranten auf spanischen Boden. Ein Zufall?