Vereint im Verlust
Die Ermordung der Abgeordneten Jo Cox hat Großbritannien aus dem harten Wahlkampf des EU-Referendums gerissen. Das Land hält inne und zollt der Toten Respekt.
Die Ermordung der Abgeordneten Jo Cox hat Großbritannien aus dem harten Wahlkampf des EU-Referendums gerissen. Das Land hält inne und zollt der Toten Respekt.
Das Referendum über einen möglichen Brexit beschwört so manche Debatte herauf. Diese hier ist bizarr und bislang kaum beachtet.
Im Internet liegen ihm weltweit die Anhänger zu Füßen, so wie keinem anderen Weltmeister im DFB-Trikot. Aber in Deutschland gilt Mesut Özil, der Meister des letzten Passes, als unerfülltes Versprechen.
Fußball-Star Thomas Hitzlsperger verrät im Stil-Fragebogen, warum frisch gemähtes Gras am besten duftet und was passierte, als er einem Friseur zu sehr vertraute.
Die britische Wirtschaft hat sich ordentlich erholt von der Finanzkrise. Das zeigt auch der robuste Arbeitsmarkt. Umso mehr erstaunt der Zulauf zu Populisten gerade auf der Insel.
In London sind zwei Roben der verstorbenen Prinzessin Diana versteigert worden. Für die teuren Secondhandkleider hat der Käufer tief in die Tasche greifen müssen.
Die EU wappnet sich für das britische Referendum: Ganz gleich, welches Lager siegt, Brüssel steht vor großen Herausforderungen.
Der libysche Staatsfonds wirft der Investmentbank vor, Prostituierte angeheuert zu haben, um an Aufträge zu kommen. In London wird der Streit nun vor Gericht ausgetragen.
Das Londoner Auktionshaus Sotheby’s wird einen tennisballgroßen Rohdiamanten versteigern. Es ist der bislang größte Edelstein seiner Art.
Die Schotten sind mehrheitlich für die EU. Premierminister Cameron setzt das im Kampf gegen den Brexit ein. Dieser, sagt er, könnte zu einem weiteren Unabhängigkeitsreferendum führen und das Vereinigte Königreich zerstören.
In London hat die Serpentine Gallery einen von Bjarke Ingels entworfenen Pavillon eröffnet, dazu erstmals vier experimentelle „Summer Houses“. Sie richten den Blick auf Bauutopien und Traditionen.
Das besucherstärkste Museum für zeitgenössische Kunst erhält einen Anbau und stellt sich neu auf. Worin sieht die Chefin des Hauses die wichtigsten Aufgaben ihrer Institution?
Das Wort Brexit ist ein Tabu in Brüssel - dabei dreht sich alles um dieses Thema. Beamte bangen um ihre Zukunft, die Kommission versucht, die Briten nicht zu verprellen. Und für den Tag danach gibt es schon einen Plan.
Mit einem prunkvollen Gottesdienst feiert Großbritannien den 90. Geburtstag der Queen. Gelobt wird ihre „liebevolle Führung, pflichtbewusste Hingabe und gütige Menschlichkeit“.
Unter Besitzern von Eigenheimen in London geht die Angst um: Stürzen die Preise ab, wenn die Briten für einen EU-Austritt stimmen? Erste Anzeichen gibt es schon.
Seit sieben Jahrzehnten steht Prinz Philip treu an der Seite seiner Gemahlin Königin Elisabeth II. Er verkörpert die alte Variante des knorrigen englischen Gentleman. Nun feiert der Duke of Edinburgh seinen 95. Geburtstag.
Die Briten stimmen in zwei Wochen darüber ab, ob sie in der EU bleiben wollen. Forscher warnen abermals vor den wirtschaftlichen Folgen eines Austritts. Klar ist der Ausgang bei den Buchmachern.
Spanier, Polen, Portugiesen: Viele Menschen aus Süd- und Osteuropa bescherten Großbritannien zuletzt eine regelrechte Einwanderungswelle. Das Thema wird zum Wahlkampfschlager der Brexit-Befürworter.
Der ehemalige Bürgermeister von London, Boris Johnson, ist der schrillste Politiker Großbritanniens. Mit antideutschen Tiraden will er sein Land aus der EU treiben – doch dahinter steckt noch ein anderer Plan.
Ein „faireres und menschlicheres“ Einwanderungssystem versprechen die Brexit-Befürworter nach einem möglichen EU-Austritt. Ein Punktesystem nach australischem Vorbild soll helfen.
Auf der großen Gartenschau in London liebt man es natürlich: Der Fingerhut passt sich im grünen Ensemble gut an – doch er bekommt nun verstärkt Konkurrenz von Farnen.
Die Deutsche Börse will sich mit der Londoner LSE zusammenschließen. Erlauben muss das auch die hessische Aufsicht. Aus der Landesregierung kommen Sorgen an dem Vorhaben - mehrere.
Nach Angaben der Deutsche Börse und der London Stock Exchange wird eine Börsenfusion in beiden Konzernen etwa 700 Stellen kosten. Der Ministerpräsident Hessens widerspricht.
Entscheiden sich die Briten dafür, aus der EU auszutreten, wäre dies sicher das größte Risiko für die Finanzbranche in diesem Jahr. Probleme bekommen könnte auch die britische Währung. Ein Gastbeitrag.
Am 23. Juni stimmen die Briten über ihre Mitgliedschaft in der EU ab. Entscheiden sie dagegen, dürfen sie nicht mehr mitbestimmen. Es gibt schon Länder, die ein solches Verhältnis zu Brüssel haben.
Frankfurt schiebt sich vor Paris, London liegt mit noch mehr Abstand an der Spitze in Europa. Aber was ist nach der geplanten Börsenfusion und einem möglichen Brexit zu erwarten?
Ablenken, Ableugnen und Zurückweisen: Sportminister Witali Mutko ist eigentlich darin geübt, den Doping-Skandal im russischen Sport kleinzureden. Doch die neuerlichen Vorwürfe machen es selbst ihm schwer.
Nach Peking nun London: Bei Nachtests zeigen 23 Dopingproben Auffälligkeiten. Athleten aus sechs Ländern und fünf Sportarten sind betroffen.
Der Wechsel von José Mourinho zu Manchester United ist perfekt. Der Portugiese wird neuer Trainer beim Klub von Bastian Schweinsteiger – und sorgt für ein hochbrisantes Duell in der Premier League.
Kann es wirklich sein, dass ein Roman, der den Niedergang Londons beschreibt, zugleich zart, liebevoll und brutal ist? Über Kate Tempest, eine Schriftstellerin, die fast alles kann.
Boutiquen bieten für Juristen, die sich auf ein Rechtsgebiet fokussieren wollen, spannende Perspektiven. Ein Einblick.
Wikileaks-Gründer Julian Assange wird weiter in der Botschaft Ecuadors in London bleiben müssen, denn ein Gericht in Stockholm hat gegen die Aufhebung seines Haftbefehls entschieden. Er sei nach wie vor „verdächtig“.
Bald sollen wir Roboter als Chefs haben. Vorgesetze, die nie schlechte Laune haben. Aber Microsofts pöbelnder Chatbot Tay hat uns gezeigt, dass nicht alles intelligent ist, was künstliche Intelligenz genannt wird.
Die deutschen Schwimmer erleben in London eine ernüchternde EM – nur ein Titel durch Franziska Hentke. Der Bundestrainer fordert Veränderungen, die andere Nationen schon umgesetzt haben.
Doch noch Gold für Deutschland: Franziska Hentke verhindert die erste Schwimm-EM seit 1958 ohne Sieg für deutschen Schwimmer. Doch abgerechnet wird erst im August.
So richtig schlau war Franziska Hentke nach zwei Rennen noch nicht – das ist aber auch nicht der Plan. Bei der Schwimm-EM sollen olympische Abläufe getestet werden. So ist das Hauptziel.