Eine Anleitung zur Schadensbegrenzung
Die Briten haben für den EU-Austritt gestimmt. Wie sollte die EU die Austrittsverhandlungen gestalten, und welches Ergebnis sollte sie anstreben?
Die Briten haben für den EU-Austritt gestimmt. Wie sollte die EU die Austrittsverhandlungen gestalten, und welches Ergebnis sollte sie anstreben?
Ein Cocktail aus Humor und krassen Übertreibungen: Bevor Boris Johnson Politiker wurde, war er Journalist. Als Brüsseler Korrespondent schrieb er das Monster herbei, das der Brexit vertreiben soll. Eine Spurensicherung.
In London tobt der politische Tumult. Doch draußen im Land nehmen viele Briten die Wirren erstaunlich gelassen. Ein Besuch in der Provinz, wo die größte Siemens-Fabrik auf der Insel steht.
Das Brexit-Votum hat die Karten für die Börsenfusion neu gemischt. Die Londoner Börse steht nun schwächer da. Die Zustimmung der Anteilseigner der Deutschen Börse wackelt.
Die Deutsche Börse will mit der London Stock Exchange zusammengehen. Wenn nach dem Brexit-Votum der Hauptsitz weiter die britische Metropole sein soll, sollte sie die Fusion lieber gleich absagen.
In London haben Zehntausende für einen Verbleib Großbritanniens in der EU demonstriert. Königin Elisabeth fordert unterdessen im schottischen Parlament „genügend Raum für ruhiges Denken und Überlegen“.
Steuererleichterungen und Aufenthaltsrechte: Frankreichs Regierung buhlt kurz nach Referendum der Briten um Banken, die Abteilungen oder mehr aus London abziehen wollen und eine neue Bleibe suchen.
Läuft dem schnellsten Mann der Welt die Zeit davon? Usain Bolt verletzt sich bei den Trials in Jamaika und verpasst die direkte Olympia-Qualifikation. Eine Hintertür gibt es noch für den Sprintstar.
Die Schweizer Bank UBS will ihre Vermögensverwaltung wohl in Frankfurt ansiedeln. Das liegt einerseits am Brexit-Votum der Briten. Und andererseits offenbar an einem deutschen Manager.
Warten, Aufwärmen, Spielen, Aufhören, Anfangen: Der Regen spielt in Wimbledon eine Hauptrolle. Für Novak Djokovic ist der Schauer nach einem sensationellen Satzverlust aber ein Segen.
London liebt auch die ältere Kunst: Im Rahmen der „Art Week“ auktionieren Christie’s und Sotheby’s Alte Kunst am 6. und 7. Juli, parallel dazu läuft die „Masterpiece“-Messe.
Das Brexit-Votum der Engländer und Waliser hat in den Schotten den Drang nach Unabhängigkeit wieder geweckt. Eindrücke aus einem Land, in dem viele mit London hadern.
Wohin gehen nach dem Brexit-Votum der Briten abwanderungswillige britische Banken? Paris, Frankfurt, Dublin und Luxemburg sind für die verschiedenen Teile der Branche von sehr unterschiedlichem Interesse.
Wenn die Briten die EU verlassen, muss die europäische Bankenaufsicht weg aus London. Über Frankfurt und Paris wird spekuliert. Nun bewirbt sich noch jemand.
Auf den letzten Metern wirft Boris Johnson hin. Sein engster Verbündeter war ihm in den Rücken gefallen. Dabei spielte eine fehlgeleitete E-Mail eine wichtige Rolle. Eine Brexit-Gegnerin könnte nun Premierministerin werden.
Die Londoner Immobilienpreise kannten über Jahre nur eine Richtung: aufwärts. Nach dem Brexit-Votum ist das nicht mehr klar. Nun finanziert eine Singapurer Bank ihren Kunden bis auf Weiteres keine Immobilienkäufe in London mehr.
Die Kandidaten für David Camerons Nachfolge stehen fest. Die wohl größte Überraschung ist der Verzicht Boris Johnsons. Doch wer hat die besten Chancen, wer ist schon raus? Ein Überblick.
Es gibt ein öffentliches Interesse an einem streng überwachten Börsenhandel – in Frankfurt. Allerdings steht dieses Vorhaben noch auf wackligen Füßen.
Ob Easyjet, Jaguar oder Vodafone: Nach dem Brexit-Schock rätseln britische Manager, was nun passiert. Die Regierung hat keinen Plan, klagt die Industrie.
Keine Rücksicht auf junge Menschen: Die Sorge um das Easyjet-und-Latte-Europa der privilegierten Generation Y ist ein Hohn für alle Alteuropäer, die von Brüssel und Berlin vergessen wurden.
Die Börsenfusion zwischen Frankfurt und London ist nach dem Brexit sehr unsicher geworden. Carsten Kengeter könnte mit einem unkonventionellen Schachzug Tatsachen schaffen.
Soll das gemeinsame Unternehmen aus Frankfurter und Londoner Börse seinen Sitz in Großbritannien haben? Nach der Brexit-Entscheidung wächst der Widerstand in Frankfurt.
Nach dem Brexit gilt die geplante Fusion der Deutschen Börse und der London Stuck Exchange nicht mehr als sicher. Die Stimmen gegen einen Hauptsitz in London mehren sich.
Verhandlungen gebe es nur, wenn auch ein Austrittsgesuch eingeht, wiederholt Merkel +++ Innenministerin Theresa May als Premierministerin in Befragung knapp vorn +++ Nicola Sturgeon in Brüssel erwartet +++ Lesen Sie die aktuellen Entwicklungen im FAZ.NET-Liveticker.
Nicola Sturgeon, die Chefin der schottischen Regierung, will im Trubel des Brexits das Beste für ihr Land. Sie bleibt bei allem Patriotismus aber vorsichtig.
In Brüssel treffen sich an diesem Dienstag die Staats- und Regierungschefs der EU zum Krisengipfel nach dem Brexit-Votum der Briten. Premierminister Cameron soll spüren, dass 27 gegen einen stehen. Doch die Wut soll sich in Grenzen halten.
Die britische Regierung hat keine andere Wahl als das Brexit-Votum jetzt umzusetzen, glaubt Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des EU-Parlaments. Die Brexit-Wortführer kritisiert er im FAZ.NET-Gespräch scharf – eine schottische EU-Mitgliedschaft hält er für durchaus realistisch.
Die amerikanischen Ratingagenturen S&P und Fitch haben Großbritannien die Bestnote in Bezug auf die Kreditwürdigkeit entzogen. Eine weitere Herabstufung ist nicht ausgeschlossen.
Die Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt. Kann die Finanzhauptstadt London trotzdem Europas Marktplatz für Geldgeschäfte bleiben?
Der britische Premierminister hat eine Kommission gegründet, die die Ausstiegsverhandlungen mit der EU führen soll. David Cameron selbst will Anfang September an einen Nachfolger übergeben.
Kann der Brexit noch gestoppt werden? Und wenn nicht, wann treten die Briten aus? In Europas Hauptstädten diskutieren die Staats- und Regierungschefs über mögliche Lösungen. Wir zeigen, welche das sein könnten.
In Großbritannien wird den EU-Migranten die Schuld gegeben an Missständen, für die sie nicht verantwortlich sind. Das Tragische ist: Der Brexit droht alles noch schlimmer zu machen.
Keine große EU-Vertragsdebatte beginnen – darüber sind sich Merkel und Steinmeier einig. Ansonsten gehen die Meinungen darüber, wie auf das britische Votum zu reagieren ist, aber weit auseinander.
Chaostage auf den britischen Inseln: Die politische Führungsspitze ist abgetaucht, die Übriggebliebenen sind ratlos, und von vielen Versprechungen vor dem Referendum will niemand mehr etwas wissen. Ein Land in Agonie.
Er ist der bestbezahlte Manager Europas: der Brite Martin Sorrell. Nach dem Brexit-Votum fordert er Strafen für alle, die nicht abstimmen.
Nach dem Brexit bremst London das Tempo, die EU hingegen drängt die Briten zu schnellem Handeln. Weshalb in Brüssel über die Notwendigkeit gesprochen wird, ein Exempel zu statuieren.