Londons Antiquitätenhändler hoffen auf den Neustart
Auf den Portobello Road Antikmarkt kamen früher Zehntausende Touristen. Jetzt wirkt er geisterhaft leer. Die Welthauptstadt der Antikmärkte erholt sich nur mühsam vom Lockdown.
Auf den Portobello Road Antikmarkt kamen früher Zehntausende Touristen. Jetzt wirkt er geisterhaft leer. Die Welthauptstadt der Antikmärkte erholt sich nur mühsam vom Lockdown.
Mike Skinner aka. The Streets ist zurück: mit vielen anderen Künstlern und Songs, die wie immer nah am Zeitgeist sind. Ein virtuelles Treffen.
Waren sie je zuvor in einem Raum versammelt? Die National Gallery führt Tizians „Poesie“-Zyklus vollständig zusammen – und ist nun endlich für Besucher offen, nachdem sie nur drei Tage nach der Enthüllung für 111 Tage schließen musste.
Ein 20 Meter hoher Kran ist im Londoner Stadtteil Bow auf drei Häuser gestürzt. Dabei kam ein Mensch zu Tode, vier weitere Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr rechnet mit einem langen Einsatz.
Makler sind sich einig: Die Pandemie hat den Chinesen keineswegs den Appetit am Wohnungskauf im Ausland verdorben. Im Gegenteil. Und der Standort Deutschland könnte künftig noch interessanter werden.
Durch den Sturz eines Baukrans sind in London ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Der 20 Meter hohe Kran war am Mittwoch im östlichen Stadtgebiet Bow auf zwei Häuser sowie eine im Bau befindliche Wohnanlage gefallen. Die Ursachen des Unglücks waren zunächst unklar.
Londons Rettungspaket für die Kultur übertrifft die Erwartungen der Branche. Trotzdem kann es bloß Erste Hilfe leisten – zumal unklar ist, wann und wie Konzertsäle und Theater wieder öffnen. Für einige Organisationen kommt die Rettung indes zu spät.
Weil Schauen in diesen Tagen nicht stattfinden können, behilft sich die Modeszene mit Bildschirm-Präsentationen: Die Haute-Couture-Tage werden virtuell gezeigt. Aber sieht so wahre Mode aus?
Wie weit die neue britische Menschenrechtspolitik trägt, wird sich nicht am Umgang mit Russland zeigen. An ihre politischen und wirtschaftlichen Grenzen wird sie bei anderen Ländern stoßen.
Die Regierung in London ahndet Menschenrechtsverletzungen nun auf eigene Faust – ohne sich mit den Vereinten Nationen oder der EU abzustimmen. Außenminister Raab verkündet mit drastischen Worten die ersten Strafen.
Die britischen Universitäten haben jahrelang gut gelebt von den milliardenschweren Studiengebühren internationaler Studenten. Nun bedroht die Corona-Krise dieses Geschäft.
In London hat der Verleumdungsprozess von Hollywoodstar Johnny Depp gegen den Herausgeber des Boulevardblattes „The Sun" begonnen. Es geht um einen Bericht aus dem Jahr 2018, in dem behauptet wurde, Depp sei gegenüber seiner Ex-Frau gewalttätig gewesen.
Christie’s ersetzt die traditionellen Abendauktionen mit Impressionismus und Moderne und mit Nachkriegskunst und Zeitgenossen durch seine die Kontinente übergreifende Auktionsserie „One“.
Erst schlummerte das „Porträt einer Dame“ lange Jahre unter einer dicken Staubschicht, dann hielt man es für das Werk eines Assistenten. Nun sind sich Experten sicher: Bei dem Gemälde handelt es sich um einen echten Rubens.
Seit der neuen Hongkong-Krise haben sich die britisch-chinesischen Beziehungen rapide verschlechtert. Das könnte das Aus für Huaweis 5G-Technik in Großbritannien bedeuten.
In der Corona-Krise sind Luxusgüter weniger gefragt. Das trifft auch Diamantenförderer, Minen liegen still. Der Konzern Petra Diamonds steht nun sogar zum Verkauf.
Ab dem 10. Juli müssen sich Reisende aus Deutschland in Großbritannien nicht mehr isolieren. In Deutschland dürfen seit Donnerstag wieder Bürger aus mehreren Nicht-EU-Staaten uneingeschränkt einreisen – die Briten zählen nicht dazu.
Die Gegner von Venezuelas Machthaber jubeln: Die britische Notenbank muss kein venezolanisches Gold an Maduro aushändigen. Das hat der britische High Court entschieden. Die Wirtschaftskrise in Venezuela wird immer verheerender.
Die Inkraftsetzung des Sicherheitsgesetzes markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Hongkongs. Das prodemokratische Lager reagiert teils verängstigt, teils mit Kampfansagen.
Das passt nicht zusammen – oder doch? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die großen Vorantreiber der amerikanischen Demokratie waren zugleich Sklaventreiber.
Der „Guardian“ stellt Firmen an den Pranger, die einst mit Geld aus dem Sklavenhandel gegründet wurden. Nur die eigene Geschichte lässt das Blatt aus.
Herrscht in Großbritannien ein „institutioneller Rassismus“ in Polizei, Staat und Gesellschaft? Das will Premierminister Boris Johnson von einer Kommission untersuchen lassen. Eine prominente Kritikerin beklagt, das Ergebnis stehe schon fest.
Lewis Hamilton ist der beste, erfolgreichste und bestbezahlte Fahrer in seiner Rennserie, der Formel 1. Doch nicht nur deshalb ist der Mercedes-Pilot eine Ausnahmeerscheinung.
Mit der Psychogeographie der Stadt London hat die Band Blur sich immer wieder beschäftigt: So auch im retrofuturistischen Song "For Tomorrow". Kriegt man ein Herz aus Beton, wenn man ihn hört?
Macron und Johnson sind durch die Corona-Krise beide politisch geschwächt: In London versuchten der französische Präsident und der britische Premierminister, sich wie ihre großen Vorbilder de Gaulle und Churchill zu inszenieren.
Wegen früherer Verbindungen zur Sklaverei hat unter anderem der Versicherer Lloyd’s of London finanzielle Unterstützung für schwarze und andere Minderheiten angekündigt. Auch einige Banken und eine Pub-Kette müssen sich rechtfertigen.
Timo Werner wechselt in die Premier League. Der Nationalstürmer von RB Leipzig geht trotz eines Vertrags bis Mitte 2023 zum FC Chelsea. Die Ablösesumme macht ihn zum zweitteuersten RB-Transfer.
Umgerechnet 42 Millionen Euro muss die Commerzbank in London hinblättern – weil die Bank auch auf wiederholte Hinweise ihre Geldwäsche-Prävention nicht verbesserte. Nun sei aber alles gut, heißt es in Frankfurt.
Die Freundschaft der rot-getigerten Katze mit dem Schal und ihrem Besitzer, einem ehemals drogenabhängigen Straßenmusiker aus London, war durch ein Buch weltberühmt geworden. Bob wurde stattliche 14 Jahre alt.
Er spielte bei King Crimson und schrieb für Streichquartette. Seine Bands waren Musikhochschulen, die man als promovierter Künstler verließ. Nun ist der Jazzpianist Keith Tippett gestorben.
Ein schwarzer Aktivist hat am Wochenende in London einen mutmaßlich rechtsextremen Demonstranten gerettet, der wehrlos am Boden lag.
Brüssel strebt ein einheitliches Abkommen mit Großbritannien über die künftigen Beziehungen an. So war es verabredet worden. Die Briten fühlen sich mehr an Wahlversprechen gebunden als an die Politische Erklärung.
In Stuttgart und anderswo in Europa wurde am Samstag friedlich gegen Rassismus protestiert. In England und Frankreich aber marschierten auch Rechtsradikale auf.
Bereits im Vorfeld hatte Londons Bürgermeister Sadiq Khan die Bürger dazu aufgerufen, sich am Samstag vom Stadtzentrum fernzuhalten, weil das Risiko bestünde, dass es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen rechtsextremen Gruppierungen und Anti-Rassismus-Demonstranten kommen könnte.
Raben gehören zum Tower of London wie die Kronjuwelen und werden fast genauso bewacht. Laut einer Legende wird das britische Königshaus nur dann weiter bestehen, wenn die schwarzen Vögel nicht davonfliegen.
Um 20 Prozent ist die britische Wirtschaft in der Corona-Krise eingebrochen. Noch federn staatliche Programme den Schock ab. Doch schon bald werden wohl Millionen Briten ihren Job verlieren. Und dann ist da noch der Brexit.