Freiheitskampf um Eiscreme
Ben Cohen will die Marke „Ben & Jerry’s“ vom Magnum-Konzern zurückkaufen. Passend zu seinem Ruf als „Hippie-Kapitalist“ geht er dafür auch auf die Straße. Die Chancen für sein Vorhaben stünden gut.
Der Konsumgütergigant hinter Marken wie Knorr und Pfanni stoppt Neueinstellungen und plant einen Mega-Deal mit dem US-Gewürzhersteller McCormick. Damit richtet sich Unilever neu aus.
Ben Cohen will die Marke „Ben & Jerry’s“ vom Magnum-Konzern zurückkaufen. Passend zu seinem Ruf als „Hippie-Kapitalist“ geht er dafür auch auf die Straße. Die Chancen für sein Vorhaben stünden gut.
Weltpolitische Krisen kosten schon Geld, bevor sie überhaupt eintreten. Politik, Unternehmen und Konsumenten können sich dagegen nur schwer wappnen.
Der Vorstandschef des größten Eiscremeherstellers der Welt denkt laut über eine neue Fabrik nach. Über das Werk in den Niederlanden spricht er rätselhaft. Ist das etwa in Gefahr?
Nach der Ausgründung aus Unilever agiert der Eiskonzern nun unabhängig von einem Großkonzern. Aber er ist auch verwundbarer. Das Börsendebüt: mäßig.
Jetzt können Anleger erstmals in Eis am Stiel investieren. Doch lohnt sich das?
Begonnen hat alles mit einem Metzger, nun geht Magnum an die Börse. Die Kosten sind hoch. Und da ist ja auch noch der Ärger um Ben & Jerry’s.
Unilever wollte seine Eiscreme-Sparte am 10. November an die Börse bringen. Nun verschiebt der Konzern wegen der Haushaltssperre in den USA – wiewohl New York Nebenschauplatz ist.
Der Co-Gründer von Ben & Jerry's beklagt einen Verlust der Unabhängigkeit, weil die Speiseeis-Marke ihre „soziale Mission“ nicht mehr betreiben könne. Vor allem beim Thema Israel gab es Kontroversen.
Unilever spaltet sein milliardenschweres Speiseeisgeschäft ab. Die Niederlande sollen so einen Teil des Weltkonzerns zurückbekommen. Was dahintersteckt.
Langnese wird zur Magnum Ice Cream Company: Heppenheim bleibt das Herz der Eisproduktion. Mit neuen Investitionen werden Arbeitsplätze gesichert, Energie gespart und Wachstum gefördert.
Der juristische Dauerstreit mit Unilever um „progressiven sozialen Aktivismus“ und Anti-Israel- und Anti-Trump-PR eskaliert. Jetzt will der Gründer Ben & Jerry’s sogar zurückkaufen.
Der Finanzinvestor General Atlantic ist für hierzulande für den Busbetreiber Flix und den Dating-Plattform Parship bekannt. Jetzt will er in Deutschland mit einem IT-Spezialisten Marktführer werden.
Weniger Inhalt, höherer Preis: Versteckte Preiserhöhungen sind für Kunden kaum zu entdecken. Was lässt sich dagegen tun?
Der Euro Stoxx 50 ist am Montag mit Gewinnen in die erste volle Handelswoche des Jahres gestartet. Anschub gaben Technologiewerte, für Lebensmittelaktien sah es dagegen nicht so rosig aus.
Juliane Kokott ist Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof. Hier warnt sie vor der Macht von Google und sagt, wie sie mit sechs Kindern Karriere gemacht hat.
Mehr als zwei Jahre nach Kriegsbeginn verlässt Unilever den russischen Markt. Ein deutscher Konkurrent war deutlich schneller – doch so mancher Konzern bleibt gerne.
Das russische Cornetto, Magnum und Dove geht in die Hände eines Kreml-nahen Käufers. Dieser hat durch den Abzug westlicher Konzerne zu Schnäppchenpreisen ein Vermögen aufgebaut und die Gewinne verzwanzigfacht.
Als erster Dax-Konzern will der Vorstand seine Aktionäre über strengere Absichten zum Klimaschutz abstimmen lassen. Aktionärsvertreter loben das.
Die Werbeinitiative GARM löst sich mit Verweis auf die Kosten der Auseinandersetzung mit Elon Musk auf. Musk hat ihr vorgeworfen, mit einem Werbeboykott gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben.
Der Unileverkonzern bekennt sich zum Standort Heppenheim. Ein Arbeitsplatzabbau im Langnese-Werk sei nicht geplant.
Der Verfall der nigerianischen Währung hat schon mehrere westliche Konzerne zum Rückzug veranlasst. Nun verkauft auch der Getränkeriese Diageo seine Tochtergesellschaft dort.
Der Chipmaschinenhersteller ASML hat die Politik aufgeschreckt. Unternehmen stoßen in Den Haag auf taube Ohren, sagen sie. Wer ist hier in der Pflicht?
Der Konsumgüterriese gliedert die Sparte um Magnum und Langnese, Cornetto und Ben & Jerry‘s aus. Damit verkleinert sich der Lebensmittelzweig im Konzern weiter. Außerdem werden 7500 Arbeitsplätze gestrichen.
Als Unilever 2020 seinen doppelten Konzernsitz zugunsten Londons aufgab, war das ein Schlag für die Niederlande. Der Mischkonzern gab der Politik in Den Haag Zusagen. Die verlieren zusehends an Wert.
Ein Familienunternehmen zu führen ist alles andere als einfach. Vor allem wenn man dabei in die Fußstapfen eines äußerst erfolgreichen Vaters tritt. Warum sich der neue Geschäftsführer des Fleckenteufel-Herstellers Delta Pronatura, Nils Beckmann, das trotzdem antut.
Die Niederlande haben die Gemüter immer wieder erregt. Günstige steuerliche Regeln und Gesetze lockten viele Jahre lang Unternehmen mit ihren juristischen Sitzen ins Land – zum Ärger des Auslands. Was weniger gesehen wird, sind die spektakulären Konzernabgänge.
Der Pharma- und Agrarchemiekonzern holt eine Rechtsexpertin, eine Biotechfachfrau und einen aktivistischen Investor in sein Kontrollgremium. Außerdem tauscht der Konzern einen Vorstand aus – von einer Sparte, über deren Abspaltung viel debattiert wird.
Die Börse Amsterdam erreicht einen Rekord. Zu beachten ist der hohe Einfluss von ASML und anderen Technikwerten.
Vier Jahre nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ziehen Unternehmer und der Standort Hessen Bilanz: Zwar ging der Export zurück, doch nicht alle Befürchtungen haben sich bewahrheitet.
Konsumgüterriesen wie Nestlé oder Unilever schaffen viele überflüssige Marken ab, weil Investitionen in die Nachhaltigkeit viele Ressourcen benötigen. Das erhöht den Druck auf den Rest. Ein Gastbeitrag zeigt die Folgen für das Marketing.
Der neue Vorstandschef Schumacher will den Konzern auf Wachstum trimmen. Die Börse ist enttäuscht über die Quartalszahlen.
Die französische Regierung kündigt eine Kennzeichnungspflicht für Fälle von „Shrinkflation“ an. Der Einzelhändler Carrefour ist nun vorgeprescht.
Hein Schumacher muss das Russland-Problem des Konzerns lösen und den aktivistischen Großaktionär Nelson Peltz befriedigen. Keine leichte Aufgabe für den „niederländischen Milchmann“.
Wirtschaftlich hält sich Russland trotz der Sanktionen wegen des Ukrainekriegs besser als erwartet. Unternehmen sind in einer Zwickmühle.
In der Inflation zahlt sich die Preismacht aus.
Der Konsumgüterhersteller verkauft weiter Eis und Seife in Russland und zahlte dort 2022 angeblich 330 Millionen Dollar Steuern. Unilever nennt einen Ausstieg „nicht ganz einfach“.