Assad gibt Kramp-Karrenbauers Syrien-Plan keine Chance – und droht
Syriens Machthaber Assad trumpft auf: Die Kurdengebiete im Nordosten gehörten unter seine Kontrolle. Und sollte die Türkei das Feld nicht wieder räumen, könne es Krieg geben.
Syriens Machthaber Assad trumpft auf: Die Kurdengebiete im Nordosten gehörten unter seine Kontrolle. Und sollte die Türkei das Feld nicht wieder räumen, könne es Krieg geben.
Der türkische Außenminister bezeichnet den Vorschlag Kramp-Karrenbauers für eine Sicherheitszone in Nordsyrien als unrealistisch – und Heiko Maas springt ihm bei. Bei dem Vorstoß handele es sich um eine „theoretische Debatte“.
Die Verteidigungsministerin hatte eine Idee, sie weihte nur wenige ein. Den Außenminister und die SPD überrumpelte sie. Die Schlagzeilen gehörten ihr, doch zuständig für Sicherheitspolitik ist ein anderer.
Amerika will nun doch mit mehr Soldaten in Nordsyrien präsent sein als bislang bekannt. Moskau beklagt die unterschiedlichen Signale Washingtons – und Erdogan geht wegen Präsidentenbeleidigung gegen eine französische Zeitschrift vor.
Der Konflikt in Nordsyrien führt zu Spannungen zwischen Türken und Kurden – auch in Frankfurt. Die Stimmung ist emotional aufgeladen.
Die Türkei hat nach Angaben von Donald Trump eine dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien verkündet. Daraufhin erklärt der amerikanische Präsident, die Vereinigten Staaten würden die Sanktionen gegen das Land ruhen lassen.
Wieder gehen eine türkische und eine kurdische Gruppe in Herne aufeinander los. An der gleichen Stelle wie schon eine Woche zuvor. Die Polizei beendet die Situation unter anderem mit Pfefferspray.
Bei seinem Besuch in Sotschi am Dienstag will Erdogan mit Putin über die angestrebte Sicherheitszone in Syrien sprechen. Drei Dinge sind der Türkei dabei am wichtigsten.
Kurden und Amerikaner weichen dem Vormarsch der türkischen Armee. Außenminister Maas nennt den Angriff Ankaras völkerrechtswidrig.
Der Feldzug der Türkei gegen die Kurden stellt die Welt vor vollendete Tatsachen. Das außenpolitische Establishment des Westens ist entsetzt. Was sind die Folgen? Was wäre zu tun, und durch wen?
Der Krieg in Nordsyrien führt auch in Deutschland zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Migranten. Das könnte erst der Anfang sein.
In mehreren deutschen Städten haben am Wochenende Tausende Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Während in Köln die befürchtete Eskalation ausblieb, kam es in Stuttgart zu Auseinandersetzungen.
Ein Fahnenmeer in den kurdischen Farben gelb, rot und grün in der Frankfurter Innenstadt: Mit einem friedlichen Marsch haben Tausende gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien demonstriert.
Trump hat eine Feuerpause für Syrien aushandeln lassen und feiert sich nun als Friedensstifter. Doch seine Siegerpose wirkt lächerlich. Erdogan hat von Amerika alles bekommen, was er wollte.
Die türkische Militär-Offensive in Nordsyrien sorgt auch in Nordrhein-Westfalen für Aufregung. In Bottrop und Lüdenscheid kam es bei Protesten bereits zu Gewalt. Auch in Köln ist die Polizei zu Beginn einer Groß-Demo alarmiert.
Auf der türkischen Seite der Grenze zu Nordsyrien ist der Jubel über den Einmarsch der Armee Erdogans groß. Auf der syrischen Seite weiß niemand, was ihn erwartet.
Was Mike Pence in Ankara ausgehandelt hat, dient vor allem dem Zweck, das Thema aus den amerikanischen Nachrichten zu bekommen. In Trumps Rückzugspolitik steckt aber eine Botschaft, die weit über den Nahen Osten hinausreicht.
Trump zieht aus Syrien ab und überlässt das Krisenland den Russen. Ob Erdogan seine Ziele erreicht, ist noch nicht klar. Aber zwei Sieger dürften schon feststehen. Von unseren F.A.Z.-Woche-Korrespondenten und -Autoren.
Der Einmarsch der Türkei in Syrien beherrscht die öffentliche und politische Debatte auch in Deutschland. „Wie machtlos ist Europa?“ fragte Maybrit Illner ihre Gäste und erhielt eine nüchterne Bestandsaufnahme der deutschen Außenpolitik.
Die Türkei und die Vereinigten Staaten haben sich auf eine Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt. Das sagte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence in Ankara. Die Kurden wollen diese akzeptieren.
Auf der Suche nach einer Lösung im Nordsyrien-Konflikt ist der amerikanische Vizepräsident in die Türkei gereist. Das Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan fand in äußerst angespannter Atmosphäre statt.
Tausende Kurden demonstrieren seit einer Woche gegen den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien: Nun kam es in zwei Städten abermals zu Gewalt zwischen kurdischen und türkischen Demonstranten. In einem Fall ermittelt die Mordkommission.
Die Kurden und ihre Verbündeten haben den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ vorerst als beendet erklärt. International besteht die Befürchtung, dass die türkische Intervention den Dschihadisten in kurdischer Haft die Möglichkeit zur Flucht gibt.
Präsident Erdogan führt in Syrien einen Feldzug gegen die Kurden. Kritik aus dem Ausland und Sanktionen nimmt er in Kauf. Um seine Macht zu erhalten, muss er die öffentliche Wahrnehmung in der Türkei verbiegen. Wie lange hält das vor?
Russlands Präsident ist die Spinne im Netz der Konflikte des Nahen Ostens. Sein Triumph hat auch damit zu tun, dass die Amerikaner ihn in Syrien lange Zeit gewähren ließen.
Noch nie haben so viele Republikaner Präsident Donald Trump öffentlich kritisiert. Für den amerikanischen Präsidenten ist die Wut über den Rückzug aus Syrien innenpolitisch extrem ungünstig.
Fünf Menschen wurden am Rande eine Demonstration gegen den Syrien-Einsatz der Türkei verletzt. Nach Polizeiangaben soll es Provokationen aus einem türkischen Café gegeben haben.
Bedrängt durch die türkische Offensive schließen die Kurden einen Pakt mit Assad. Dabei wissen sie, dass dem syrischen Regime nicht zu trauen ist. Der Konflikt wird noch unübersichtlicher und explosiver.
Nach dem Einmarsch Ankaras in den Norden Syriens haben die dortigen Kurden eine Vereinbarung mit der Regierung in Damaskus geschlossen, um gemeinsam gegen die Türken vorzugehen.
Nach dem türkischen Angriff wird die Lage verfahrener. Offenbar kommen syrische Regierungstruppen den Kurden zu Hilfe. Dabei will Damaskus keine kurdische Selbstverwaltung. Vermittelt hat angeblich Russland.
Türkische Hilfstruppen, die in Syrien eingefallen sind, begehen Greueltaten und schüren Chaos. Das nutzt auch dem „Islamischen Staat“. Amerika wirkt hilflos.
Der türkische Krieg hat in nur drei Tagen Zehntausende zur Flucht getrieben. Möglich gemacht hat ihn Trump, der seine kurdischen Bündnispartner fallen ließ. Das kann sich noch rächen.
In Deutschland kam es zu mehreren Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien. Die überwiegend kurdischen Teilnehmer hatten eine klare Botschaft – und kritisierten Erdogan scharf.
Ungeachtet internationaler Kritik führt Ankara die Militäroperation gegen kurdische Kräfte in Nordsyrien weiter. Für zusätzliche Spannungen sorgt Artilleriebeschuss in der Nähe amerikanischer Soldaten.
Im Baltikum beobachtet man Amerikas sprunghaften Präsidenten mit wachsender Sorge. Man hofft auf Europa – und wünscht sich mehr Engagement Deutschlands. Der Besuch der Verteidigungsministerin hat aber auch taktische Hintergründe.
Während die amerikanische Regierung harte Sanktionen gegen die Türkei vorbereitet, stoppt die Niederlande ihre Waffenexporte in das Kriegsland. Die Türkei selbst fordert von der Nato Solidarität ein.