Und plötzlich brach ein Gewaltsturm los
In St. Georg gibt es ein Dutzend Moscheen auf engem Raum. Jahrelang war alles friedlich, das größte Problem waren Parkplätze. Die Gewalt auf den Straßen hat alle überrascht.
In St. Georg gibt es ein Dutzend Moscheen auf engem Raum. Jahrelang war alles friedlich, das größte Problem waren Parkplätze. Die Gewalt auf den Straßen hat alle überrascht.
Auch beim Besuch des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg macht die türkische Führung klar, dass sie nicht allein am Boden in Syrien einrücken wird. Und erst recht werde man nicht mit der PKK zusammenarbeiten.
Kobane ist mehr als eine weitere Etappe auf dem brutalen Eroberungszug des „Islamischen Staats“. Es ist zum Symbol für die Unfähigkeit der Staatengemeinschaft geworden, die Dschihadisten zu stoppen. Die Interessen der westlichen und prowestlichen Staaten sind zu verschieden.
Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ haben in der Nacht zum Donnerstag mehr als ein Drittel von Kobane an der Grenze zur Türkei besetzt. Ankara ist weiter nicht bereit mit Bodentruppen in der syrischen Grenzstadt vorzurücken.
Nach der Straßenschlacht zwischen Kurden und Salafisten in Hamburg befürchten Experten nun auch Zusammenstöße in Frankfurt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist „nicht gerade gering“.
Die dritte Nacht in Folge haben Proteste von Kurden die Hamburger Polizei auf Trab gehalten. Es kam abermals zu Ausschreitungen. Fast 1300 Beamte waren im Einsatz. Schusswaffen und Munition wurden sichergestellt.
Amerikas Präsident erwartet einen langen Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Das Pentagon befürchtet, dass Kobane und auch andere Städte unter die Kontrolle der Dschihadisten fallen. Es fehle ein „williger, fähiger Partner“ gegen die IS-Miliz in Syrien.
Bundeskanzlerin Merkel wirft der Türkei vor, ihre Prioritäten falsch zu setzen. Die Lage in Deutschland sieht das Bundeskriminalamt angesichts von Straßenschlachten in Hamburg und Celle mit Sorge.
In Celle lebt die größte yezidische Gemeinde Europas. Nach einer Massenschlägerei mit muslimischen Tschetschenen herrscht Aufruhr in der niedersächsischen Stadt.
Die Gefechte in Kobane gehen unverändert heftig weiter. Die kurdischen Kämpfer rufen nach internationaler Hilfe. In Istanbul prangern Demonstranten die Tatenlosigkeit der türkischen Regierung an.
Hunderte Kurden sind in der Nacht in Hamburg mit radikalen Muslimen zusammengestoßen. Angreifer tragen Metallstangen und Macheten, die Polizei muss Wasserwerfer einsetzen. Auch im niedersächsischen Celle kommt es wieder zu Ausschreitungen.
250 Kurden haben bei der Eröffnung der Buchmesse am Dienstag gegen die Massaker des IS in Syrien protestiert. Sie wollten mit Frank-Walter Steinmeier sprechen, der die Messe eröffnete.
In türkischen Städten demonstrieren Kurden gegen die angebliche Unterstützung der IS-Terrormiliz durch die Türkei. Stehen nun auch die Friedensgespräche mit der PKK vor dem Ende?
Erdogan spielt gegenüber den kurdischen Enklaven in Syrien ein gefährliches Spiel und ist dabei, es sich mit allen zu verderben. Es ist eine Illusion zu glauben, der IS-Terror mache an der Grenze zur Türkei halt.
Der Streit über die Situation in Syrien und im Irak endete mit Fußtritten und Faustschlägen: Im niedersächsischen Celle ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen yezidischen Kurden und muslimischen Tschetschenen gekommen. Beinahe 100 Personen waren daran beteiligt. Nun bemühen sich die Behörden um Dialog und Deeskalation.
Türkeis Staatspräsident Erdogan warnt vor der baldigen Einnahme der Kurdenstadt durch die Terrormiliz IS. Er bezeichnete die Luftschläge der Amerikaner als unzureichend. Gleichzeitig verweigert er jegliches Eingreifen - und stellt Bedingungen für eine Bodenoffensive.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon appelliert an „alle, die die Mittel dazu haben“, die Bevölkerung von Kobane zu schützen. In der nordsyrischen Stadt toben heftige Straßenkämpfe, mehrere Stadtteile sind unter Kontrolle der Dschihadisten.
Tausende Kurden in Deutschland haben gegen die Gewalt der Terrormiliz „Islamischer Staat“ demonstriert. In Brüssel drang eine Gruppe in das Europaparlament ein. In Bonn und Düsseldorf wurden kurzzeitig Rundfunkgebäude besetzt.
Am Stadtrand von Kobane hisst die Terrormiliz IS bereits ihre schwarze Fahne. Dennoch zögert die Türkei mit einem Eingreifen in Syrien, denn für Ankara steht viel auf dem Spiel.
Die Kurden haben den Dschihadisten in Kobane außer Kampfeswillen wenig entgegenzusetzen - auch weil sich die Staatengemeinschaft gedrückt hat, ihnen das zu geben, was sie in diesem ungleichen Krieg brauchen.
Die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ sind in die nordsyrische Stadt Kobane eingedrungen. Sie haben ihre charakteristischen schwarzen Flaggen gehisst und liefern sich heftige Straßenkämpfe mit kurdischen Einheiten.
Die IS-Terrormiliz rückt immer weiter auf die nordsyrische Stadt Kobane vor. Eine kurdische Kämpferin soll bei einem Selbstmord-Anschlag auf eine IS-Stellung Dutzende Dschihadisten getötet haben. Im Irak tobt der Kampf um die größte Ölraffinerie des Landes.
Auch nach Luftangriffen auf Stellungen der IS-Miliz verschärfen sich die Kämpfe um die kurdische Stadt Kobane weiter. Das türkische Militär greift bislang nicht ein.
Terrorkämpfer des Islamischen Staats und kurdische Verteidiger liefern sich heftige Kämpfe am Stadtrand der syrischen Exklave Kobane. Die Türkei verspricht den Kurden Hilfe. Doch Syrien warnt Ankara vor einem Eingreifen.
Das türkische Parlament hat Ankara zu Militäreinsätzen in Syrien und dem Irak ermächtigt. Ob die Türkei deshalb kurdische Städte mit Waffengewalt verteidigen wird, bleibt dennoch fraglich. Eine Analyse.
Die Verteidigungsministerin steht unter Druck: immer mehr internationale Verpflichtungen, Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr und der „Foto-Ministerin“-Vorwurf. Nun besuchte von der Leyen in Hammelburg die Ausbildung kurdischer Kämpfer.
Die amerikanischen Luftangriffe können die Extremisten der Terrormiliz „Islamischer Staat" im türkisch-syrischen Grenzgebiet offenbar nicht aufhalten. Die Kurden bereiten sich auf Straßenkämpfe in der Stadt Kobane vor.
Die autonome Kurdenregion im Nordirak braucht dringend Unterstützung, um die Flüchtlinge aus Syrien zu versorgen, denn der Winter steht vor der Tür. Der deutsche Entwicklungsminister Müller sieht aber nicht nur Deutschland in der Pflicht.
Kampfjets der britischen Luftwaffe haben zum ersten Mal Stellungen des „Islamischen Staats“ im Irak bombardiert. Indes sind die Extremisten im Norden Syriens bis auf zwei Kilometer an die Stadt Kobane herangerückt.
150.000 Kurden seien zuletzt aus Syrien in die Türkei geflohen, behauptet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Die Zahlen stammen aus Ankara, doch sie sind viel zu hoch. Das zeigt ein Besuch im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Dennoch beharrt der UNHCR auf den hohen Zahlen. Warum?
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat sich bis zur Türkei vorgekämpft. Unter den Kurden vor Ort wächst die Wut auf die Regierung in Ankara. Eine Reportage aus dem Grenzgebiet.
Von den Angriffen der amerikanisch-arabischen Antiterrorallianz haben die belagerten Bewohner Kobanes bislang nicht profitiert. In dem syrisch-kurdischen Kanton macht man eine stillschweigende Allianz Ankaras mit dem „Islamischen Staat“ für das zögerliche Vorgehen verantwortlich.
Als die Maschinen in Arbil landeten, war Verteidigungsministerin von der Leyen wieder weg. Mit dem Eintreffen der ersten Ausbilder und Waffen im Nordirak ist die deutsche Hilfe für die Kurden angelaufen - mit erheblicher Verzögerung.
Der irakische Geheimdienst hat nach der Festnahme mehrerer Islamisten Frankreich und Amerika vor geplanten Terroranschlägen auf U-Bahnen gewarnt. Derweil haben die Amerikaner offenbar den Mörder der Geiseln Foley und Sotloff identifiziert.
Bei ihrem Besuch in Arbil wird Verteidigungsministerin von der Leyen vom Kurden-Präsidenten Barsani hofiert - trotz der Pannen bei den Waffenlieferungen in den Nordirak. Im Hagel aktueller Meldungen droht der deutsche Beitrag im Kampf gegen den IS-Terror ohnehin unterzugehen.
Nach einigen Pannen ist die erste deutsche Waffenlieferung auf dem Weg in den Irak. Panzerfäuste, G3-Gewehre und Maschinengewehre sollen die Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen.