Ein glücklicher Präsident
Joseph Blatter denkt nicht daran, in sich zu gehen. Zwar untersucht seine neue Ethik-Kommission die ISL-Akten. Doch selbst die Reformkräfte in der Fifa glauben, ihn zu brauchen.
Joseph Blatter denkt nicht daran, in sich zu gehen. Zwar untersucht seine neue Ethik-Kommission die ISL-Akten. Doch selbst die Reformkräfte in der Fifa glauben, ihn zu brauchen.
Als erste Frau in der Geschichte der Afrikanischen Union ist Südafrikas Innenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma an die Spitze der Kommission des Staatenbundes gewählt worden. Die 63 Jahre alte Ärztin gilt als ungeduldig und anspruchsvoll. Nicht alles, was sie bisher anpackte, wurde zu Gold.
Der Fifa-Präsident schreibt an „Fußball-Deutschland“ und relativiert seine Aussagen zur WM-Vergabe 2006. Derweil wird der frühere Fifa-Präsidentschaftskandidat bin Hammam in Asien wegen neuer Vorwürfe suspendiert.
Rothemden und Gelbhemden demonstrieren wieder in Thailand. Offiziell geht es um die Rolle der Justiz. Doch ganz verschämt handelt der Streit auch von der Monarchie.
Bulgariens Regierung hofft im Kampf gegen die Korruption auf ein positives Urteil aus Brüssel. Ministerpräsident Borissow will die Forderungen der EU erfüllen. Im Gegensatz zu Rumänien.
Fifa-Präsident Joseph Blatter, Spezialist für Survival-Taktik, geht zum Entlastungsangriff über. Auch die Vergabe der WM 2006 sei nicht astrein gewesen. Der Konter aus Deutschland folgt auf dem Fuß.
Altensteig-Wart (dpa). Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat sich vom Ausmaß der Fifa-Korruptionsaffäre schockiert gezeigt und ...
FRANKFURT (dpa). Fifa-Exekutivmitglied Theo Zwanziger hat mit Bestürzung auf das Ausmaß der Korruptionsaffäre im Fußball-Weltverband (Fifa) reagiert, ...
In Israel wird nach dem milden Urteil im Korruptionsverfahren gegen Ehud Olmert über eine Rückkehr des früheren Ministerpräsidenten spekuliert. Übersteht er einen weiteren spektakulären Korruptionsprozess, könnte er ein aussichtsreicher Herausforderer Netanjahus werden.
Im Zusammenhang mit Ermittlungen zur Korruption in britischen Medien sind jetzt zwei weitere Journalisten festgenommen worden.
Die ehemaligen Fifa-Funktionäre Joao Havelange und Ricardo Teixeira haben Schmiergelder in Millionenhöhe kassiert. Das geht aus den Akten der Zuger Staatsanwaltschaft hervor, die nach einem Urteil des Schweizer Bundesgerichts veröffentlicht wurden.
Nach zwölf Jahren in der Opposition kehrt die alte Regimepartei in Mexiko an die Macht zurück. Nach seinem Sieg in der Wahl am 1. Juli schlägt ihrem Kandidaten viel Misstrauen entgegen. Mexikos künftiger Präsident Enrique Peña Nieto im F.A.Z.-Gespräch.
Seit Jahrhunderten haben die Chinesen eine inoffizielle Moral verinnerlicht, die neben der offiziellen existiert. Wer etwas erreichen will, darf die Schattengesetze nicht missachten.
Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist der Untreue für schuldig befunden worden. Es ist das erste Mal in der Geschichte Israels, dass ein Regierungschef verurteilt wurde - doch das Urteil fällt überraschend milde aus.
Flavio Briatore eröffnet in Marbella einen neuen Ableger seines „Billionaire Clubs“. Eintrittspreis: 1000 Euro. Nur die Prominenz bleibt dem Event fern.
Afghanistan kann auch in den Jahren nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen im Jahr 2014 weiter mit massiver Finanzhilfe der Staatengemeinschaft rechnen. Die Zusagen bei der Konferenz in Tokio sind jedoch an klare Bedingungen geknüpft.
Wenn ein Bataillon der afghanischen Armee beim Kampf gegen die Taliban in die Gänge kommen soll, gilt es zunächst innere Widerstände zu überwinden. Es mangelt an Kraftstoff und Ausbildung, an Eignung und vor allem am Zusammenhalt der Ethnien. Wie soll diese Truppe für Sicherheit sorgen?
Einst stand die „PRI“ nach langer Alleinherrschaft in den Augen den meisten Mexikaner für Klientelismus, Korruption und Wahlbetrug. Nun war sie bei der Präsidentenwahl mit ihrem Kandidaten Peña Nieto schlicht das kleinere Übel.
Box-Weltmeister Witali Klitschko sieht durch die EM das Regime von Präsident Janukowitsch geschwächt - auch wenn sich an den politischen Verhältnissen nichts geändert hat.
Wer Staaten unter nachhaltigen Kriterien betrachtet, kann besser beurteilen, ob sie in Zukunft zahlungsfähig sind und wie viel Ertrag ihre Anleihen bringen. Das macht sich auch der nachhaltige Rentenfonds von der belgischen Fondsgesellschaft Petercam zunutze.
In Singapur wächst die Kritik am geplanten Börsengang der Formel 1. Eine Erstnotiz im Stadtstaat ist auch Charakterfrage - und an Bernie Ecclestone wachsen auch in Singapur die Zweifel.
Vor neun Monaten wurde Michael Sata zum Präsidenten von Sambia gewählt. Die Wahl war frei, die Machtübergabe von Präsident Rupiah Banda an seinen Nachfolger lief geordnet ab. Sata hatte im Wahlkampf versprochen, gegen Korruption vorzugehen. Was daraus geworden ist, macht schaudern.
Das Land öffnet sich, und die Aktienkurse steigen. Yoma und Ntegrator gelten als Hoffnungswerte. Profis warnen aber vor zu viel der Euphorie.
Während bei der Fußball-EM die Entscheidungen fallen, ist Faustkampf-Profi Witali Klitschko in der ukrainischen Provinz unterwegs - auf Wahlkampf-Tour.
Im Vatikan weiß niemand, wem er noch vertrauen kann. Der Papst ist das Opfer einer Intrige, weil er der klerikalen Vertuschung den Kampf angesagt hat. Selbst um sein Leben wird gefürchtet.
Pakistans neuer Premierminister Ashraf bekennt sich zum Bhutto-Clan. Außenpolitische Akzente sind von dem Verlegenheitskandidaten nicht zu erwarten.
Als die Polizei ihn ins Gefängnis bringen wollte, hat der frühere rumänische Ministerpräsident Adrian Nastase versucht, sich mit einer Schusswaffe das Leben zu nehmen. Am Mittwoch war er rechtskräftig zu zwei Jahren Haft wegen Korruption verurteilt worden.
Der UN-Umweltgipfel ist eine Bewährungsprobe für Brasilien: Das aufstrebende Land muss sich für horrende Umweltsünden verantworten. Und Präsidentin Rousseff hat im Kampf gegen mächtige Wirtschaftslobbies und Korruption ihren Gegnern bisher höchstens Schrammen beigebracht.
In Rio hat der UN-Umweltgipfel begonnen. Dort wird sich auch Brasilien für Umweltsünden verantworten müssen. Im Norden etwa, an einem Nebenfluss des Amazonas, wird ein riesiges Wasserkraftwerk gebaut. Eingeborene sehen sich bedroht.
Pakistans Ministerpräsident Gilani ist wegen Missachtung der Justiz abgesetzt worden. Ihm wird vorgeworfen, die Schweiz nicht zur Wiederaufnahme von Ermittlungen gegen Staatspräsident Zardari aufzufordern. Ob es zu vorgezogenen Parlamentswahlen kommt, ist bisher unklar.
Seit Wochen spielen Unbekannte italienischen Medien geheime Dokumente aus dem Vatikan zu. Um Unrecht aufzudecken, sagen sie. Geht es wirklich darum?
Der Chef von Russlands Ermittlungsbehörde hat dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeitung „Nowaja Gaseta“ gedroht, ihn umbringen zu lassen. Nach einer Welle der Empörung musste er sich entschuldigen.
Eine schwere Krise, wie die in Griechenland, erleichtert eigentlich den institutionellen Wandel, sagt der Industrieökonom Daron Acemoglu. Doch das Reformpotential sei verschleudert worden und die Griechen hielten sich jetzt für ein Opfer Angela Merkels. Ein Interview.
Ein Kontinent vor massiven Herausforderungen: Stephen Ellis weiß, worauf es in Afrika künftig ankommt. Er sieht vor allem die Eliten und Intellektuellen in der Pflicht.
Charkiw ist ein Abbild der Ukraine im Kleinen: Zur Fußball-EM erstrahlt die Industriemetropole. Die Machthaber sprechen im Gaunerjargon - und verdienen gut an der Stadt.
Bis zu 100 Milliarden Euro soll Spanien bekommen, um seine Banken zu retten. Doch die Banken sind längst nicht das einzige Problem. Die Regionen sind überschuldet, die Bildung schlecht – und die Industrie liegt am Boden. Hier sind Spaniens vier Schwierigkeiten.