Der Lord will nichts gehört haben
Sebastian Coe, Präsident des Welt-Leichtathletikverbandes, gibt sich vom erpresserischen Geschäftsgebaren seines Vorgängers geschockt. Britische Leichtathleten wussten offenbar mehr als ihr oberster Funktionär.
Sebastian Coe, Präsident des Welt-Leichtathletikverbandes, gibt sich vom erpresserischen Geschäftsgebaren seines Vorgängers geschockt. Britische Leichtathleten wussten offenbar mehr als ihr oberster Funktionär.
Ehrenpräsident Lamine Diack muss 500.000 Euro Kaution für seine Freilassung aus der Untersuchungshaft hinterlegen. Doch nicht nur Marathon-Champion Lilija Schobukowa hat offenbar Funktionäre bestochen.
Schon wieder leiten Rumänen eine politische Wende ein: Dass Regierungschef Victor Ponta zurücktreten würde, hatte mancher erwartet. Doch das Fass hat ein tragischer Vorfall zum Überlaufen gebracht.
Ausschweifende Partys, Korruption und Geldverschwendung: Zwei neue Bücher befeuern die Debatte um die Zustände am Heiligen Stuhl. Demnach tobt hinter den Mauern des Vatikans ein Krieg gegen Papst Franziskus – weil er dem Treiben ein Ende setzen will.
Pyro-Show ohne Genehmigung und Brandschutz: Mehr als 30 Menschen sterben durch das Feuer in einem Nachtclub. Auf einer Großdemonstration machen Bukarester ihre Regierung verantwortlich für die Missstände.
Der Chef des italienischen Eisenbahnnetzes steht unter Korruptionsverdacht. Er soll fast 60.000 Euro von einem Unternehmer angenommen haben, der eine millionenschwere Ausschreibung gewonnen hat.
Erst der VW-Skandal, jetzt der DFB-Skandal - doch Hamburg lässt sich seinen Olympia-Traum nicht kaputtmachen. Von einer Vertrauenskrise keine Spur. Die Industrie zahlt kräftig mit.
Der DFB bekommt Druck von der Basis: Die Landesverbände wollen baldige Klarheit bezüglich der Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der WM 2006. Hessens Landesfürst Hocke will den Schaden für Niersbachs Ansehen indes noch nicht bewerten.
Gibt es demnächst mehr Erkenntnisse über Wolfgang Niersbach? Die Fifa-Ermittler dürfen künftig offensiver über ihre Verfahren informieren. Nun fangen sie damit an.
Der ukrainische Regierungschef Jazenjuk sagt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass in seinem Land noch nicht genug gegen Korruption vorgegangen wurde. Vor allem für die Justiz schlägt er radikale Lösungen vor.
Schön und einträglich war das Sommermärchen: Aber wer glaubt, man dürfe eine Fußball-WM kaufen, wenn sie nicht sauber zu bekommen sei, der akzeptiert und stärkt kriminelles Handeln.
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach weist die Vorwürfe der Korruption bei der Vergabe der WM 2006 abermals vehement zurück. Auch sein Vorgänger Theo Zwanziger meldet sich zu Wort.
Die Staatsanwaltschaft prüft nach den Vorwürfen zur Vergabe der Fußball-WM 2006 einen Anfangsverdacht für ein Ermittlungsverfahren. Als mögliche Tatbestände werden Betrug, Untreue und Korruption genannt.
Das DFB-Präsidium soll erst am Freitag von der internen Prüfung zur Überweisung an die Fifa erfahren haben. Das beunruhigt die Funktionäre. Präsident Niersbach entgegnet den Vorwürfen auf der Verbands-Homepage.
In der britischen Finanzbranche ist Geldwäsche nicht allzu schwierig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Regierung in London. Er lässt die Banken in keinem guten Licht dastehen.
Wenn es keine Korruption mehr gäbe, käme Griechenland ohne internationale Hilfe aus, sagt der oberste Korruptionsbeauftragte und nennt die krassesten Beispiele.
Seit Jahren erschüttert die Korruptionsaffäre um die WM-Vergabe an Russland und Qatar die Fifa. Vorläufiger Höhepunkt sind die Suspendierungen von Blatter und Platini. FAZ.NET dokumentiert den Skandal.
Fifa-Präsident Joseph Blatter und Uefa-Chef Michel Platini werden von der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes für 90 Tage suspendiert. Auch der Generalsekretär und ein Nachfolge-Kandidat von Blatter werden gesperrt.
Der frühere IWF-Chef Rodrigo Rato soll Schmiergelder kassiert und das Finanzamt betrogen haben. Nun muss er seinen Pass abgeben.
Der für diesen Dienstag angesetzte Termin im Prozess um mutmaßliche Korruption am Frankfurter Flughafen wird aufgehoben. Der Grund: Der Hauptangeklagte ist tödlich verunglückt.
Brasilien wird durch den Korruptionsskandal um den Ölkonzern Petrobras erschüttert. Jetzt hat das oberste Gericht Spenden an Parteien von Unternehmen vollständig untersagt.
Die rumänische Staatsanwaltschaft wird gerichtlich gegen den Ministerpräsidenten des Landes vorgehen. Victor Ponta wird vor allem Korruption vorgeworfen. Einer Forderung des Präsidenten will er nicht nachkommen.
Alekos Flambouraris gilt als „politischer Vater“ von Alexis Tsipras. Und Syriza gilt als die Partei in Griechenland, die mit harten Bandagen gegen die Korruption kämpft. Doch nun kämpft ausgerechnet Flambouraris selbst mit Korruptionsvorwürfen.
Wegen Korruptionsermittlungen ist der Chef einer der größten Fluggesellschaften der Welt zurückgetreten. Unter Jeff Smisek hatte United Airlines möglicherweise einem hohen Beamten eine Extra-Flugroute eingerichtet.
Wegen Korruptionsverdachts saß der frühere portugiesische Ministerpräsident José Sócrates in Untersuchungshaft. Nun darf er das Gefängnis verlassen, steht aber unter Hausarrest. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte er das abgelehnt.
Guatemalas ehemaliger Präsident Pérez Molina soll Millionen Euro unterschlagen haben. Nach seinem Rücktritt muss er nun in Untersuchungshaft. Sein Standpunkt zu den Vorwürfen ist eindeutig.
Der guatemaltekische Präsident Otto Pérez Molina wird beschuldigt, der Drahtzieher eines Korruptionskartells zu sein. Nun wurde ein Haftbefehl erlassen - und Pérez hat die Konsequenzen gezogen.
Transparency International kritisiert Regierungschef Najib Razak. Die drittgrößte Volkswirtschaft Südostasiens ist unter Geschäftsleuten seit langem wegen der hohen Bestechlichkeit verrufen.
Guatemalas Parlament hat die Immunität des konservativen Präsidenten Otto Pérez Molina aufgehoben - trotz tumultartiger Proteste seiner Anhänger. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seit Jahren Kopf eines Korruptionskartells zu sein.
Auf dem Privatkonto von Ministerpräsident Najib Razak sind 600 Millionen Euro eingegangen. Eine Erklärung hat er dafür nicht. Nun fordern Zehntausende seinen Rücktritt.
Präsident Xi Jingping hat mit einer Kampagne gegen Korruption Erwartungen geweckt. Doch die Katastrophe von Tianjin zeigt: Umwelt- und Sicherheitsauflagen werden weiterhin umgangen.
Auch der Präsident des brasilianischen Parlaments soll in den Korruptionsskandal rund um den Ölkonzern Petrobras verstrickt sein – und fünf Millionen Dollar erhalten haben. Eduardo Cunha bestreitet die Vorwüfe.
117 Menschen sind bei Explosionen im chinesischen Tianjin ums Leben gekommen, mehr als 700 wurden verletzt. Sechs Tage nach dem Unglück mehren sich die Hinweise, dass Betrug, Korruption und Vetternwirtschaft eine beträchtliche Rolle spielten.
Die Leichtathletik scheint von Doping und Korruption zerfressen – und die Olympiasieger Sergej Bubka und Sebastian Coe leisten sich einen gnadenlosen Wahlkampf um ihre Führung. Es geht dabei um viel Geld.
Der Verdacht bekommt immer mehr Nahrung: Korruption und Vetternwirtschaft haben zu der Katastrophe in Tianjin geführt. Dass sich die Behörden bedeckt halten, heizt Spekulationen und Gerüchte nur an.
Aufräumen? Morgen. Die beiden Spitzenkandidaten für das Amt des Leichtathletik-Präsidenten vermeiden es, sich zu Gier, Doping und Korruption in ihrem Verband zu äußern. Das Wahlvolk darf ja nicht verschreckt werden.