Trump, Selenskyj und der große Deal
Kiew hat den Bedingungen eines Rohstoffdeals mit Washington zugestimmt – nach amerikanischen Zugeständnissen. Die Frage der Sicherheitsgarantien bleibt ungeklärt.
Kiew hat den Bedingungen eines Rohstoffdeals mit Washington zugestimmt – nach amerikanischen Zugeständnissen. Die Frage der Sicherheitsgarantien bleibt ungeklärt.
Russlands Präsident Wladimir Putin will Donald Trump für eigene Rohstoffabkommen gewinnen – auch in besetzten Gebieten der Ukraine.
Der Ukraine-Vorstoß von US-Präsident Trump findet in der UN-Vollversammlung keine Mehrheit. Im mächtigen Sicherheitsrat setzt sich Amerika aber durch – mit einer Resolution, die bewusst auf eine Verurteilung Russlands verzichtet.
Donald Trump will den Ukrainekrieg beenden. Ob er für den Wiederaufbau zahlt, ist ungewiss. Laut Commerzbank kann die EU das auch allein stemmen.
Die EU verspricht am dritten Jahrestag in der ukrainischen Hauptstadt weitere Unterstützung. Im Hintergrund knirscht es zwischen Kiew und Washington.
Waffen im Wert von mindestens sechs Milliarden Euro sollen die EU-Staaten nach dem Willen der Außenbeauftragten Kallas aufbringen. Doch Budapest sieht das ganz anders.
Der nächste Bundeskanzler wird wohl Friedrich Merz heißen. Frankreichs Präsident reist nach Washington. Und der Beginn der russischen Invasion in der Ukraine jährt sich zum dritten Mal. Der F.A.Z. Newsletter.
Ein amerikanischer Entwurf für eine UN-Resolution zum dritten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine soll die Rhetorik gegenüber Moskau mildern. Einige reden von einem „Aufruf zur Appeasement-Politik“.
Der amerikanische Präsident nennt Wolodymyr Selenskyj einen Diktator und fordert Friedenstruppen von den Europäern. Die denken an Afghanistan und zögern.
Die Erschütterung der Europäer war das am leichtesten erreichbare Ziel für Trump. Sie sollten sich nicht auch noch von Trumps Leuten zur Demut überreden lassen.
Nach tagelangen Gesprächen zwischen Trump und Selenskyj haben sich der US-Sondergesandte Kellogg und Selenskyj in Kiew geeinigt. Die Ukraine sei bereit, an Abkommen mit den USA zu arbeiten. Genaue Details wurden jedoch nicht verkündet.
Präsident Donald Trump hat sich einen Frieden in der Ukraine als unbedingtes Ziel gesetzt. Als Verhandler schickt er seinen Außenminister, den Nationalen Sicherheitsberater – und einen alten Freund.
Donald Trump überzieht den ukrainischen Präsidenten mit Vorwürfen. Sein Finanzminister sei bei einer Reise nach Kiew „ziemlich unhöflich“ behandelt worden. Und er macht Rohstoff-Lieferungen zur Bedingung weiterer US-Hilfen.
Nacht für Nacht holen Freiwillige bei Kiew russische Drohnen vom Himmel. Sie können nicht an der Front kämpfen, wollen aber trotzdem ihren Beitrag leisten.
Nach dem amerikanisch-russischen Treffen in Saudi-Arabien weist Selenskyj Behauptungen Trumps öffentlich zurück. In Moskau freut man sich – und bringt einen Oligarchen in Stellung.
Donald Trump verhandelt mit Putin über die Zukunft der Ukraine und ist bereit, deren Ostgebiete an Russland abzutreten. Ein Ökonom aus Kiew erklärt, was der Verlust dieser Region für die Wirtschaft des Landes bedeutete.
Der amerikanische Präsident stellt Wolodymyr Selenskyjs Legitimität infrage. Einen genehmen Kandidaten hat der russische Präsident auch schon. Es ist ein alter Bekannter.
Die EU-Botschafter haben neue Sanktionen gegen Russland beschlossen. Sie diskutieren auch über einen Vorstoß der EU-Außenbeauftragten für neue Militärhilfe.
Amerika will nicht nur den Krieg in der Ukraine beenden, sondern auch ein gutes Verhältnis zu Russland. Für Selenskyj hat Trump nur Hohn.
In Riad treffen sich Russland und die USA zu Gesprächen. Im Berliner Dom wird Abschied von Horst Köhler genommen. Und der BGH verhandelt über den Rechtsstreit zwischen Renate Künast und Meta. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Ukrainer fürchten, für Trumps Ruhm an Putin ausgeliefert zu werden. Selenskyj versucht den Spagat zwischen Entschiedenheit und Diplomatie.
Donald Trump und Wladimir Putin wollen allein über die Sicherheitslage in Europa verhandeln. Putin will eine Kapitulation der NATO. Und was will Trump?
Nach der Kritik aus Europa versichert der amerikanische Präsident, dass die Ukraine an Gesprächen mit Russland beteiligt werde. Ansonsten blickt er auf die Zeit nach dem Ende des Krieges.
Mit der Forderung nach wertvollen Mineralien für Chips oder E-Autos als Gegenleistung für Militärhilfe ändert Donald Trump die Spielregeln in der Ukraine. Europas Industrie ist beunruhigt.
Trump verbreitet „shock and awe“ – unter den Verbündeten. Die Europäer beklagen sich über den „Katzentisch“. Tatsächlich befinden sie sich in einem perfekten Sturm.
Nun versichert Donald Trump, dass die Ukraine an Gesprächen mit Russland beteiligt werde. Sein Vize droht Putin sogar mit US-Truppen. Dennoch kann sich Putin freuen.
Neue Zahlen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigen: Der Verlauf des Ukrainekriegs wird zunehmend von der Waffenproduktion bestimmt.
Donald Trump will sofort mit Wladimir Putin über einen Frieden in der Ukraine verhandeln. Mit dem ukrainischen Präsidenten führt er ein „sehr gutes“ Gespräch. Selenskyj hebt hervor, er sei Teil des Prozesses.
US-Verteidigungsminister Hegseth tritt zum ersten Mal bei der NATO auf. Zur Ukraine und Europas Sicherheit äußert er sich schneidend klar. Die Rückkehr zu den Grenzen der Ukraine von 2014 hält er für unrealistisch.
Einen „Sieg“ der Ukraine wird es mit den neuen Vorgaben aus Washington nicht mehr geben. Auf Europa kommen gewaltige Aufgaben zu. Deutschland ist darauf nicht vorbereitet.
Trump sagt einer Boulevardzeitung, er habe mit dem russischen Präsidenten telefoniert. Sein Sondergesandter plädiert für Wahlen in der Ukraine. Das ist ganz nach Moskaus Geschmack.
Einmal Kolonie, immer Kolonie? Die Ukraine sieht sich als Opfer einer langjährigen Moskauer Unterdrückungspolitik. Dafür findet sie Zustimmung unter Aktivisten ethnischer Minderheiten in Russland.
Für den amerikanischen Präsidenten kann es gar nicht genug Deals geben. Im Gegenzug für weitere Waffenlieferungen will Trump Zugriff auf Seltene Erden der Ukraine. Davon hat das Land in der Tat viel.
Trump will ein Abkommen mit Kiew aushandeln, das die Lieferung Seltener Erden an die USA garantiert. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kritisiert den US-Präsidenten scharf und wirft ihm Egoismus vor.