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Der Ton der amerikanischen Regierung gegenüber Kiew und Moskau ändert sich beständig. Nach den Gesprächen mit der Ukraine sehen die Vereinigten Staaten den Ball nun bei Russland. Fraglich ist, wie Trump auf Putin einwirken will.
Kiew hat in Saudi-Arabien einem US-Vorschlag für eine Waffenruhe zugestimmt, Washington will die Ukrainehilfen sofort wieder aufnehmen. Nun sollen „echte“ Friedensverhandlungen beginnen.
In Dschidda reden Amerikaner und Ukrainer. Darüber schwebt die Frage, wie lange Kiew den Druck aushalten kann. Wir suchen Antworten – und blicken auf den Alltag in der Ukraine.
Andrij Jermak war früher Filmproduzent. Heute ist er der wichtigste Mann für Kiews Gespräche mit Washington in Saudi-Arabien. Von der ukrainischen Opposition wird Jermak heftig kritisiert.
In Dschidda wird über die Zukunft der Ukraine verhandelt. Union und SPD müssen die Grünen von ihren Schuldenplänen überzeugen. Und: Hat Bayer Leverkusen noch eine Chance in der Champions League? Der F.A.Z.-Newsletter.
Die USA könnten Kiew bald wieder mit Geheimdienstinfos versorgen. Trump deutet eine Neuausrichtung der Ukraine-Politik an. Bei Gesprächen in Saudi-Arabien geht es auch um mögliche Friedensverhandlungen.
An Kiews Vorgehen gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche wächst die Kritik. Die Ukraine verweist dagegen auf Russlands Angriffe auf Kirchen. Und setzt im Kampf um das Ohr Donald Trumps auf Amerikas Evangelikale.
Russland betreibt einen erfolgreichen Narrativexport. Immer mehr westliche Politiker übernehmen die Deutungen des Kremls, auch weil sie in ihre Anti-Establishment-Rhetorik passen.
In Washington wollten Strategen Trumps Faible für Putin nutzen, um Moskau und Peking zu entzweien. Oberwasser haben aber längst die „Dealmaker“, die der Kreml umwirbt.
Kiew müsse einem sofortigen Waffenstillstand zustimmen, sagt der frühere ukrainische Präsident Petro Poroschenko. Denn die Ukraine brauche die USA auf ihrer Seite. Die Sanktionen gegen ihn nennt er politisch motiviert.
Da muss man hinsehen: Die Fotografin Karina Stepanian und Kuratorin Yuliia Karpinska zeigen 14 „Starke Frauen“ aus der Ukraine mit ihren Geschichten. Sie handeln von Krieg, Verlust und einer Hoffnung, die trotzdem bleibt.
Die Ukraine hat ihre eigene Rüstungsindustrie innerhalb von nur zwei Jahren signifikant ausgebaut. Der Wegfall der amerikanischen Militärhilfe wäre für das Land dennoch existenzbedrohend.
Die EU-Staaten beraten, wie sie die Verteidigungsausgaben hochschrauben und die Ukraine weiter unterstützen können. Das Personal in Kliniken, Rettungsstellen und Pflegeheimen streikt. Und: Reisen nach Großbritannien wird komplizierter. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bei dem gegenwärtigen Zerwürfnis mit Washington soll es nach dem Willen Kiews nicht bleiben. Selenskyj bewegt sich auf Trump zu – auch weil es sein Land hart treffen würde, wenn Amerika die Militärhilfe einstellt.
Donald Trump setzt die Militärhilfe für Kiew aus. Das betrifft neben Waffen auch Aufklärung – und die ist kaum zu ersetzen.
Wie stark ist der Widerstandswille der Ukrainer noch nach drei Jahren Krieg? Eine neue Studie zeigt: Die große Mehrheit der Ukrainer ist weiter nicht bereit, für ein Kriegsende die russische Kontrolle ihres Landes zu akzeptieren.
Donald Trump legt Kiew Daumenschrauben an und dreht sie zu. Wolodymyr Selenskyj wird wohl zu Kreuze kriechen müssen. Europa aber muss sich für den Fall wappnen, dass Trump so weitermacht.
Nur wenige der republikanischen Kongressabgeordneten haben öffentlich Kritik an dem eskalierten Treffen mit Wolodymyr Selenskyj geäußert. Dafür gab es scharfe Worte und Proteste von demokratischer Seite.
Sollen die Gespräche mit Russland weitergehen, erwartet Washington künftig einen zahmen Wolodymyr Selenskyj. Oder einen neuen Gesprächspartner auf ukrainischer Seite.
Jede Nacht ertönt der Luftalarm: Die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt sind vom Kriegsalltag zermürbt – körperlich und psychisch. Die Ereignisse im Weißen Haus sind nur einige von vielen schlechten Nachrichten. Reise in eine Stadt im vierten Kriegsjahr.
In London haben sich die Europäer zusammengerauft – und bereit erklärt, mehr Verantwortung für die Ukraine zu übernehmen. Unmittelbar nach dem Krisentreffen überwiegen zuversichtliche Töne. Unklar ist noch, wie die USA reagieren.
Angeblich hatten Leute aus Trumps Umfeld Selenskyj gewarnt: Die Beziehung sei noch nicht reif für eine Begegnung im Weißen Haus.
Nach dem Eklat zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj kündigt der britische Premierminister einen Friedensplan an. Die Ukraine soll aus „einer Position der Stärke“ über Waffenstillstand und Frieden verhandeln können.
Amerika hat Diplomatie durch Diffamie ersetzt. Europa muss blitzschnell die Unterstützung für die Ukraine hochfahren und selbst zur Militärmacht werden. Das Interregnum in Berlin muss enden.
In der Ukraine ist die Unterstützung für Wolodymyr Selenskyj auch in der Opposition groß. Zudem gibt es neue Details, wie es zu dem Treffen mit Trump kam.
Der Eklat im Weißen Haus sorgt auch im politischen Berlin für Diskussionen: Die CDU fordert eine enge Einbindung von Friedrich Merz, die Grünen wollen rasch weitere Militärhilfen für Kiew.
Die schwärzeste Stunde einer dunklen Präsidentschaft: Trump wollte Selenskyjs Kotau. Das riesige Loch in der Front gegen Putin muss Europa stopfen, und zwar jetzt. Auch Merz hat keine Zeit.
Was nach schwierigen Wochen ein Schulterschluss der Ukraine mit den Vereinigten Staaten werden sollte, wurde zu einem öffentlich ausgetragenen historischen Zerwürfnis. Der Brandstifter: wieder einmal Vizepräsident J.D. Vance.
Der US-Präsident Donald Trump plant, ukrainische Rohstoffe für den Wiederaufbau zu nutzen. Ob sich private Investoren ohne Sicherheitsgarantien dafür einspannen lassen?
Mit dem Humor der Verzweiflung: Dmitrij Kapitelman beschreibt in seinem Roman „Russische Spezialitäten“ die absurden Spannungen zwischen einem in Kiew geborenen Deutschen und dessen russlandtreuen Eltern.
Viele Ukrainer blickten mit Skepsis auf das Rohstoffabkommen mit den USA. Doch Kiew sichert sich Mitbestimmung und verhindert totale US-Kontrolle. Details müssen aber noch ausgehandelt werden.
Das umstrittene amerikanisch-ukrainische Rohstoffabkommen steht kurz vor dem Abschluss. Warnstreiks sorgen in München und Hamburg für Flugausfälle. Und in den Karnevalshochburgen sind die Narren los. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In Berlin schauen alle auf die nächste Koalition, in Kiew auf den Entwurf eines Deals Rohstoffe gegen Frieden. Und Ökonomen berechnen exklusiv für F.A.Z. PRO Weltwirtschaft, dass Staaten sich immer höher verschulden müssen, um Kriegsgefahren abzuwehren.