Ein minimaler Erdrutschsieg
Labour hat ihre Sitze im Unterhaus mehr als verdoppelt – obwohl ihr Stimmenanteil nur leicht zugenommen hat. Das hat mit den Verlusten der Konservativen zu tun. Und den Gewinnen des Rechtspopulisten Farage.
Labour hat ihre Sitze im Unterhaus mehr als verdoppelt – obwohl ihr Stimmenanteil nur leicht zugenommen hat. Das hat mit den Verlusten der Konservativen zu tun. Und den Gewinnen des Rechtspopulisten Farage.
Angela Rayner ist stellvertretende Premierministerin +++ Keir Starmer ist neuer Premierminister in Großbritannien +++ Sunak kündigt Rücktritt als Parteichef an +++ alle Entwicklungen zur Wahl in Großbritannien im Liveblog.
Volkswirte erwarten kaum höheres Wachstum von der neuen Regierung. Finanzministerin Reeves hat kaum Spielräume im Haushalt.
Der neue britische Premierminister ist ein erfahrener Jurist, der gern die Kontrolle behält. Erst über seine Partei, nun über Großbritannien. Von sich gibt er allerdings wenig preis.
Großbritannien steht vor einem Regierungswechsel: Noch an diesem Freitag wird Labour-Chef Keir Starmer in 10 Downing Street einziehen. Bei den Konservativen zeichnet sich nach dem Wahldebakel ein Machtkampf ab.
Den Wählern in Großbritannien ging es vor allem darum, die Konservativen loszuwerden. Labour hat eine stabile Mehrheit, aber auch innerparteiliche Probleme. Und von ganz rechts schreit Nigel Farage.
Die Labour-Partei gewinnt die Wahl mit absoluter Mehrheit. Oppositionsführer Keir Starmer kann Rishi Sunak als Premierminister ablösen.
Der britsche Oppositionsführer Keir Starmer verspricht Wachstum – doch das fällt nicht vom Himmel. Kommt Labour an die Macht, sind schmerzhafte Entscheidungen zu erwarten. Viele Wähler dürfte das enttäuschen.
Vor der Wahl in Großbritannien am 4. Juli deutet vieles auf einen Sieg von Keir Starmer (Labour) hin. Im Zentrum der TV-Debatte stand die Migrations- und Steuerpolitik sowie das Vertrauen der Wähler.
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer setzt im Unterhauswahlkampf auf Solidität statt Klamauk. Er wolle Premierminister werden und nicht Zirkusdirektor, sagt er. Das könnte sogar klappen.
Im scharfen Kontrast zum gescheiterten sozialistischen Vorgänger gibt sich Labour-Chef Keir Starmer moderat. Aber die Wachstumsversprechen bleiben ziemlich dünn.
Oppositionsführer Keir Starmer will seine Partei betont moderat und wirtschaftsfreundlich positionieren. Weiteren Steuererhöhungen erteilte er eine Absage.
Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak sucht den Ausweg aus dem Umfragetief. Sein Problem ist, dass nur noch ein Sechstel der Briten dem Versprechen von Steuersenkungen glaubt.
Vor der Wahl in Großbritannien liefern sich Premierminister Rishi Sunak und sein Labour-Herausforderer Keir Starmer bei ihrer ersten TV-Debatte einen erbitterten Schlagabtausch. Die Labour-Partei liegt in den Umfragen seit Monaten klar in Führung.
Der britische Premierminister versucht im ersten TV-Duell Angst vor Labour zu schüren. Sein Herausforderer Starmer schimpft. Doch als Premier in spe tritt er nicht auf.
Im ersten Fernseh-Duell vor der Parlamentswahl liefern sich Premier Sunak und Konkurrent Starmer eine hitzige Debatte mit seltsam vertauschten Rollen.
Auch nach einem Regierungswechsel würde sich London gegenüber der EU zurückhalten. Trotzdem wäre er für die Bundesregierung eine Chance: Die Labourpartei könnte sich Deutschland annähern.
Mit seiner Ankündigung beendet der britische Premierminister Rishi Sunak wochenlange Spekulationen. Den regierenden Konservativen droht eine Schlappe.
Im britischen Wahlkampf setzt der Oppositionsführer auf ähnliche Ziele wie der Premierminister. Optisch versucht Keir Starmer sich hingegen abzusetzen.
Sogar in den Reihen der Labour Party waren viele überrascht, als plötzlich eine Vertreterin des rechten Flügels der Konservativen bei ihnen Platz nahm. Premierminister Sunak laufen die Abgeordneten davon.
Die Konservativen haben schlecht abgeschnitten. Aber Labour kann bei aller Freude nicht sicher sein, in ein paar Monaten in London zu regieren. Der Nahostkonflikt könnte Keir Starmer vieles verhageln.
Bei den Kommunalwahlen in England verlieren die Konservativen, die linke Labour-Partei gewinnt. Doch die Haltung von Parteichef Starmer zu Gaza dämpft die Erfolge.
Die Partei findet ungewöhnlich warme Worte für Margaret Thatcher – um konservative Wähler zu gewinnen. Doch das ist eine Gratwanderung.
In Großbritannien gewinnt die oppositionelle Labour-Partei trotz interner Schwierigkeiten zwei wichtige Nachwahlen. Premier Sunak erklärt das schlechte Abschneiden der Konservativen mit der niedrigen Wahlbeteiligung.
In Umfragen liegt die britische Labour-Opposition stabil vor den regierenden Konservativen. Doch nun bringt sie sich selbst ins Stolpern. Grund dafür ist die Nachwahl in Rochdale.
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer steht an der Seite Israels. Nun setzen ihn die Muslime in der Partei unter Druck.
Mehr als ein Viertel der Labour-Fraktion stimmt für einen „sofortigen Waffenstillstand“ im Gazastreifen – und damit gegen den Kurs der Parteiführung. Keir Starmer kann seine Partei kaum noch zusammenhalten.
In der Nähe der Demonstrationsroute werden mehr als 90 britische Nationalisten und Hooligans festgenommen. Die Polizei hatte Angriffe auf die Demonstranten befürchtet.
In London nutzen die konservative Innenministerin Suella Braverman und der einstige Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn die Gaza-Proteste zur eigenen Profilierung. Dazu gehört auf der einen Seite auch Kritik an der Polizei.
Die britische Labour-Partei hat sich in vielen innerparteilichen Kämpfen von Antisemitismus-Vorwürfen befreit. Doch seit dem Angriff auf Israel sind auch die alten Reflexe wieder da.
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer billigt Israel das Recht auf Selbstverteidigung zu. Einige Parteilinke, die mit den Palästinensern fühlen, legen deshalb ihre Mandate nieder.
Rachel Reeves hat gute Chancen, nächste britische Finanzministerin zu werden, wenn Labour die Wahl gewinnt. Sie steht für eine linke Politik, ihr Wesen hat aber Ähnlichkeit mit Margaret Thatcher.
Parteichef Keir Starmer zwingt die Labour-Partei um ihrer Wahlchancen willen zur Geschlossenheit. Doch der Angriff auf Israel reißt auch alte Gräben wieder auf.