Neue Einschränkungen im Hotspot Katalonien
Wegen steigender Inzidenzen muss Spanien die jüngsten Lockerungen der Corona-Regeln wieder zurücknehmen. Betroffen ist vor allem Katalonien. Dem ganzen Land droht die Einstufung als Hochinzidenzgebiet.
Wegen steigender Inzidenzen muss Spanien die jüngsten Lockerungen der Corona-Regeln wieder zurücknehmen. Betroffen ist vor allem Katalonien. Dem ganzen Land droht die Einstufung als Hochinzidenzgebiet.
Deutschland entspannt sich, doch in Spanien droht eine neue Corona-Welle. Delta breitet sich aus, und das Robert Koch-Institut hat das Land zum Risikogebiet erklärt.
Auf der Iberischen Halbinsel stecken sich vor allem Jüngere mit den Mutanten an. Die fünfte Corona-Welle gefährdet die spanische Sommersaison.
Für Urlauber ergeben sich dadurch kaum praktische Folgen, sofern sie mit dem Flugzeug unterwegs sind. In Spanien waren die Infektionszahlen in den letzten Wochen drastisch gestiegen.
Nach der Begnadigung der neun katalanischen Separatisten reden Barcelona und Madrid endlich wieder miteinander. Aber aus der Welt geschafft ist der Konflikt damit noch lange nicht.
Der spanische König Felipe und Ministerpräsident Sánchez gehen auf Kataloniens Regionalpräsidenten Pere Aragonès zu. Doch politische Altlasten erschweren den Neuanfang.
Jahrelang soll sein Sohn Taschen voller 500-Euro-Scheine nach Andorra gebracht haben. Jetzt kommen der frühere katalanische Regionalpräsident Jordi Pujol und seine Familie wegen Korruptionsverdachts vor Gericht.
Auf die Begnadigung der katalanischen Separatisten reagieren die meisten Spanier ungnädig. Der Ministerpräsident versucht sie zu besänftigen: mit billigerem Strom und dem Ende der Maskenpflicht.
Lange lag die einstige Regierungspartei PP wegen Korruptionsskandalen am Boden. Nun trägt sie ein Plan von Regierungschef Sánchez wieder nach oben: Er will neun katalanische Separatisten begnadigen.
Als die Corona-Pandemie die Welt lahmlegte, startete Jan Frodeno einen Triathlon im eigenen Haus. Nun stellt er seinen neuen Coup vor: Das Projekt „Tri Battle Royale“ könnte ein Spektakel werden.
Wie Emotionen zielgerichtet eingesetzt wurden, um einen Konflikt anzuheizen. Spanien leidet bis heute darunter.
Nach monatelangen Verhandlungen steht fest: In Katalonien werden künftig die beiden größten separatistischen Parteien regieren. Doch nur die Hälfte der Bevölkerung unterstützt eine Abspaltung von Spanien.
Der spanische Schriftsteller Javier Cercas ist zum Opfer einer Fake-News-Kampagne geworden. Katalanische Separatisten werfen ihm vor, er habe zu einer Militärintervention aufgerufen.
Auch im zweiten Anlauf erhält Pere Aragonès bei der Wahl zum Regierungschef Kataloniens keine Stimmen von der JxCat-Partei. Die versucht weiter, den Einfluss ihres exilierten Vorsitzenden Carles Puigdemont zu stärken.
In Barcelona erhält der Sieger der katalonischen Regionalwahl, Pere Aragonès von der ERC-Partei, nicht genug Stimmen, um Regierungschef zu werden – weil die Unabhängigkeitsbefürworter zerstritten sind.
Hat die erforderliche Mehrheit weit verfehlt: Der separatistische Politiker Pere Aragonès kann bei der Wahl eines neuen Regierungschefs im katalanischen Parlament nicht überzeugen. Er will es am Dienstag abermals versuchen.
Umwidmung eines großen Erbes: Das Architekturbüro Roldán + Berengué hat Sozialwohnungen in eine alte Textilfabrik am Rand von Barcelona gebaut. Sie stehen Künstlern und Jugendlichen zur Verfügung.
Das Europäische Parlament hat die Immunität des früheren katalanischen Regionalpräsidenten sowie zweier Mitstreiter aufgehoben. Über ihre Auslieferung ist damit aber noch nicht entschieden.
Katalanische Unternehmer fordern eine Ende der Krawalle nach der Inhaftierung des Rappers Pablo Hasél. Sie fürchten, dass die Koalitionsverhandlungen scheitern könnten – und wollen endliche eine stabile Regierung.
Die Proteste gegen die Inhaftierung des Rappers Hasél belasten Madrids Linkskoalition schwer. Während Sánchez die Ausschreitungen verurteilt, fordert der Koalitionspartner eine Strafrechtsreform.
Die katalanischen Wahlen haben in Madrid ein schweres politisches Nachbeben ausgelöst: Die rechtspopulistische Vox-Partei ist kaum noch aufzuhalten. Die konservative PP will sich mit einem Umzug aus ihrer Parteizentrale helfen.
Die separatistischen Parteien haben bei der Regionalwahl in Katalonien eine deutliche Mehrheit errungen.
Trotz des guten Abschneidens der Sozialisten dominieren die Befürworter der Unabhängigkeit bei den Regionalwahlen. In Barcelona werden sie voraussichtlich weiter die Regierung stellen. Dafür müssen sie sich aber erst zusammenraufen.
In Katalonien tun sich die Verfechter einer Unabhängigkeit immer schwerer, ihre Anhänger zu mobilisieren. Die Wahlbeteiligung am Sonntag könnte aus Furcht vor dem Virus auf unter 60 Prozent fallen.
Wegen Corona ist die Regionalwahl in Katalonien verschoben worden. Das könnte Spaniens Pandemie-Politik lähmen. Denn der Gesundheitsminister in Madrid ist zugleich Spitzenkandidat der Sozialisten in der Region.
Mitte Februar könnten in Katalonien die Intensivstationen überfüllt sein. Daher werden die Regionalwahlen verschoben. Das macht aus dem populären Salvador Illa einen Gesundheitsminister auf Abruf.
Zu wenig Geld, zu wenige Siege, dazu ein marodes Stadion: Der FC Barcelona steckt in einer historischen Krise – nicht einmal ein Messi-Verkauf ist noch ein Tabu.
Kirche, Opposition und Eltern ziehen in Spanien gegen die geplante Reform des Schulgesetzes auf die Straße. Sie sehen darin einen Angriff auf die nationale Identität. Am Sonntag sind in 30 Städten Proteste geplant.
Im zweiten großen Separatisten-Prozess entgehen die Angeklagten einer Verurteilung wegen „Ungehorsams“. Die Regierung in Madrid ist in Katalonien um Entspannung bemüht.
Nicht nur in Deutschland wird darüber gestritten, wie viel Einheitlichkeit in der Corona-Pandemie landesweit nötig ist. Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien gehen dabei ganz unterschiedliche Wege.
Weil er im Wahlkampf 2019 das Neutralitätsgebot verletzt hat, muss der katalanische Regierungschef sein Büro sofort räumen. Das entschied der Oberste Gerichtshof in Madrid. Damit droht im Katalonien-Konflikt eine neue Eskalation.
Wie sein Vorgänger Carles Puigdemont soll nun auch der katalanische Regionalpräsident Quim Torra abgesetzt werden. Der will bei einer Amtsenthebung aber nicht weichen.
Die katalanischen Separatisten sind so zerstritten wie nie zuvor. Auf eine Feier zum Nationalfeiertag aber will niemand von ihnen verzichten – trotz der vielen Neuinfektionen.
Nirgendwo in Westeuropa gibt es so viele Neuinfektionen wie in Spanien – und das, obwohl nahezu überall Maskenpflicht herrscht und die Behörden wieder Ausgangssperren verhängen. Nun warnt das Auswärtige Amt auch vor Reisen nach Madrid.
Im Viertelfinale der Champions League treffen die Münchener auf das Team aus Katalonien. Besonders im Fokus steht deren Superstar Lionel Messi. Doch Thomas Müller wird mit Blick auf den Weltfußballer nicht bange.
Kataloniens Unabhängigkeit +++ Deutschunterricht +++ Hölderlin +++ Hans-Jochen Vogel