Wählen die Separatisten Sánchez’ Kandidaten?
Im Gegenzug für die Wahl eines sozialistischen Regionalpräsidenten soll Katalonien künftig seine Steuern selbst erheben. Die Opposition warnt vor einem „steuerlichen Staatsstreich“.
Im Gegenzug für die Wahl eines sozialistischen Regionalpräsidenten soll Katalonien künftig seine Steuern selbst erheben. Die Opposition warnt vor einem „steuerlichen Staatsstreich“.
Carles Puigdemont hat angekündigt, in den nächsten Tagen nach Katalonien zurückzukehren, um dort eine sozialistische Regierung zu verhindern. In Spanien droht ihm die Festnahme.
Beide Politiker wollen nach Spanien zurückkehren. Puigdemont droht dort wegen eines anderen Verfahrens aber weiterhin die Festnahme.
Das Parlament in Madrid verabschiedet das Amnestiegesetz, das die meisten Spanier ablehnen. Carles Puigdemont wird bald nach Katalonien zurückkehren und weiter für die Unabhängigkeit kämpfen.
Von der Amnestie profitieren Hunderte Katalanen. Darunter ist auch der ehemalige katalanische Regierungschef Carles Puigdemont. Die Opposition ist empört.
In Katalonien haben die Sozialisten die Wahl gewonnen. Doch die Separatisten wollen sich nicht geschlagen geben, obwohl die Menschen genug von ihren Plänen haben.
Salvador Illa ist eine Ausnahme unter den spanischen Politikern, die immer aggressiver und schriller auftreten. Zum zweiten Mal hat der Sozialist die Regionalwahl gewonnen.
Trotz des Triumphs der Sozialisten will Separatistenchef Puigdemont Regionalpräsident werden. Wird er bei der Regierungsbildung ausmanövriert, könnte er sich rächen – und in Madrid die Minderheitsregierung scheitern lassen.
In der autonomen spanischen Region Katalonien erhält die sozialistische Partei unter dem Vorsitzenden Salvador Illa die meisten Stimmen. Die separatistischen Parteien verlieren offenbar die absolute Mehrheit.
Hochrechnungen sehen die Separatisten als Verlierer der Katalonien-Wahl. Die Sozialisten können dagegen Sitze hinzugewinnen.
Carles Puigdemont sieht sich immer noch als legitimer Präsident Kataloniens. In einem kleinen französischen Badeort hinter der Grenze empfängt er seine Anhänger – und bereitet sein Comeback vor.
Starker Regen hat die Wasserreserven in den Stauseen Kataloniens wieder steigen lassen. Deswegen hat die katalanische Regionalregierung Einschränkungen gelockert. Doch die „schlimmste Dürre des letzten Jahrhunderts“ ist noch lange nicht vorbei.
Der Schwaumweinhersteller und die Sozialvertretung haben sich angesichts der anhaltenden Trockenheit im Anbaugebiet Katalonien auf die Einführung von Kurzarbeit geeinigt.
Die schlimme Dürreperiode in Katalonien zwingt den Schaumweinhersteller zum Handeln. Teilweise sind 30 Jahre alte Rebstöcke abgestorben. Nun könnten bis zu 615 Mitarbeiter vorübergehend entlassen werden.
Der Separatismus stürzte Spanien in seine schwersten Krisen. Nun verliert er an Boden. Die Nationalisten in Katalonien und im Baskenland müssen sich neu erfinden.
Neben den fünf „Monumenten des Radsports“ will Pogacar auch die sieben wichtigsten einwöchigen Rennen gewinnen. Bei einem anderen Klassiker wird Weltmeister van der Poel überrascht.
Aus dem Exil in Frankreich hat der ehemalige Regierungschef Kataloniens angekündigt, dass er sich zur Wahl stellen lasse. In Spanien liegt gegen ihn ein Haftbefehl vor.
In Spanien protestieren die Wärter mehrerer Haftanstalten nach dem Mord an einer Gefängnisköchin und blockieren die Zugänge. Die Sicherheitslage sei untragbar, klagen die Justizmitarbeiter. Die Regierung verspricht Hilfe.
Die Gefängniswärter in Spanien fordern schon seit Längerem mehr Personal und Sicherheitsvorkehrungen. Nach der Tötung einer Köchin spitzt sich die Lage zu.
In Katalonien wird die Regionalwahl vorgezogen. Carles Puigdemont hofft in sein altes Amt zurückkehren. Spaniens Ministerpräsident Sánchez steht vor Problemen.
Ein Wolf, der in Niedersachsen geboren wurde, hat einen Weltrekord aufgestellt: Wie Genanalysen zeigten, wanderte das Tier von Deutschland über Frankreich bis nach Katalonien.
Seit fast 40 Monaten hat es in Katalonien zu wenig geregnet. Nun hat die Regionalregierung für mehr als 200 Orte mit sechs Millionen Einwohnern den Wassernotstand ausgerufen. Auch Touristen werden die Folgen zu spüren bekommen.
In letzter Minute wollten katalanische Separatisten das Amnestiegesetz noch ändern. Jetzt ist es in einem ersten Anlauf im Parlament gescheitert. Findet Sánchez noch eine Mehrheit?
Die Dürre wird zur Katastrophe. Seen trocknen aus, Marokko, Tunesien und Spanien erarbeiten Notfallpläne. Und der Durst der Landwirtschaft wächst.
Während es in Teilen Deutschlands fast unablässig regnet, droht den spanischen Mittelmeergebieten der Wassernotstand. Tankschiffe könnten bald Wasser aus Marseille oder von den Balearen nach Barcelona liefern.
Auf die Amnestie folgen Geheimverhandlungen mit einem ausländischen Vermittler über ein neues Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien. Das Thema gehört aber ins Parlament in Madrid.
Zum ersten Mal akzeptiert Spanien internationale Vermittler bei Gesprächen über ein Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens. Bis ein Gesetz in Kraft tritt, könnte aber noch viel Zeit vergehen.
Pedro Sánchez wurde als Ministerpräsident Spaniens wiedergewählt – mit Stimmen katalanischer Separatisten. Dafür hat er Gespräche über die Zukunft Kataloniens zugesagt. Womöglich nimmt auch Carles Puigdemont an ihnen teil.
In der spanischen Region Katalonien herrscht die schlimmste Trockenperiode seit Beginn der örtlichen Aufzeichnungen vor 100 Jahren. Es heißt, die Regenwasser-Reservoirs seien nicht einmal zu 20 Prozent gefüllt.
Bis auf ein Unabhängigkeitsreferendum konnten die katalanischen Separatisten fast alle Forderungen bei Pedro Sánchez durchsetzen. Dessen Wiederwahl zum Ministerpräsidenten ist damit gesichert.
Spaniens geschäftsführendem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez bleibt nur noch wenig Zeit, eine Regierung zu bilden. Nun hat er sich mit dem katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont auf ein Amnestiegesetz geeinigt.
Damit Pedro Sánchez wieder Regierungschef werden kann, braucht er die katalanischen Separatisten. Mit der ERC-Partei hat er sich nun geeinigt, mit Carles Puigdemont noch nicht.
Auf seiner Suche nach einer Mehrheit im Parlament ist Spaniens Ministerpräsident Sánchez den katalanischen Nationalisten schon weiter entgegengekommen, als er wollte. Dennoch wollen sie ihn nicht unterstützen.
Kataloniens Weinbau hat in den vergangenen Jahren spektakuläre Fortschritte gemacht. Zwischen Pyrenäen und Ebro liegt heute ein ganzer vinophiler Kosmos voller Überraschungen – die sich nicht aufs Glas beschränken.
Zahlreiche Menschen haben am Sonntag in Madrid gegen eine mögliche Amnestie für katalanische Separatisten demonstriert. Nur dann wollen die Separatisten eine neue Regierung unter Pedro Sánchez unterstützen.
In Spanien wurde 1923 zu einem Schicksalsjahr. Ein Militärputsch brachte Miguel Primo de Rivera an die Macht. Nicht einmal sieben Jahre später war die Diktatur am Ende. Folgen hat sie bis heute. Ein Gastbeitrag.