Das Neckermann-Areal füllt sich langsam wieder
Vor einem Jahr meldete das Versandhaus Neckermann Insolvenz an. Die Egon-Eiermann-Gesellschaft hält das Hauptgebäude in Frankfurt für gefährdet und regt die Umnutzung als „Kulturfabrik“ an.
Vor einem Jahr meldete das Versandhaus Neckermann Insolvenz an. Die Egon-Eiermann-Gesellschaft hält das Hauptgebäude in Frankfurt für gefährdet und regt die Umnutzung als „Kulturfabrik“ an.
Den Verhältnissen setzt er einen Strom von Einfällen und Ideen entgegen: In der Frankfurter Galerie Anita Beckers sind Werke von Peter Weibel zu sehen.
Niemand kann Freiheit ohne Sicherheit gewähren. Deshalb ist der Staat bei konkretem Gefahrverdacht auch zur Demaskierung verpflichtet. Deutschland sollte aber eine hohe Messlatte für einen globalen Datenschutzstandard setzen.
Um seine Ehefrau zu überwachen, hatte ein Mann an deren Fahrzeug einen GPS-Sender anbringen lassen. Nach der Scheidung wollte er nun die Kosten dafür von der früheren Gattin erstattet bekommen - und unterlag vor dem Bundesgerichtshof.
„Unter vier Augen“ heißt die Karlsruher Schau, für die fünfzig Schriftsteller und Kunsthistoriker gebeten wurden, sich ein Porträt auszusuchen und dazu zu schreiben. Sie haben in den Bildern ganz Unglaubliches entdeckt.
Der Kunstmarkt horcht auf: In Karlsruhe hat der Bundesgerichtshof über die Revision eines Urteils verhandelt, das die Haftungspflicht von Auktionshäusern in Fälschungsfällen betrifft.
Deutschland im Snowden-Fieber: Die Wut ist wieder einmal groß, der Wahlkampf tobt, der Bundesinnenminister reist nach Washington. Das erste Opfer ist die Vorratsdatenspeicherung. Ein Kommentar.
Der Bundesgerichtshof hat die Witwe des Frankfurter Bierkönigs und Mäzens Bruno Schubert als alleinige Erbin bestätigt. Ob es überhaupt etwas zu erben gibt, ist aber unklar. Und die Ermittlungen zum Tod Schuberts gehen weiter.
Die junge Witwe Meharit Schubert ist alleinige Erbin des Frankfurter Bierkönigs Schubert. Dies hat der Bundesgerichtshof bestätigt. Ob es überhaupt etwas zu erben gibt, ist aber unklar.
Die EU-Kommission will ein neues Milliardenprogramm vorstellen: Dieses Mal sollen Forschung und Innovation gefördert werden. Es gibt neue Inflationszahlen. Und in Karlsruhe entscheidet der Bundesgerichtshof, ob ein Vermieter einen Zeitmietvertrag vorzeitig kündigen kann.
Die hessische CDU profitiert von „Merkel-Effekt“ und „Steinbrück-Malus“. Sie darf sich wieder Hoffnung machen, nach vierzehn Jahren so stark zu werden, dass niemand gegen sie regieren kann.
Auf dem Milliarden-Markt für Sportwetten blamiert sich der Staat, so gut er kann. Von einem staatlichen Monopol kann nicht mehr die Rede sein; es profitieren vor allem Anbieter aus dem Ausland.
Sie zapfen Glasfaserkabel an, schneiden Gespräche mit und hören Satelliten ab. Was machen die Geheimdienste mit all den Daten?
Der einstige Frankfurter Bierkönig Bruno H. Schubert hat vielleicht nichts als Schulden hinterlassen. Dennoch wird um das Erbe erbittert gestritten - jetzt befasst sich das höchste deutsche Zivilgericht mit dem Fall. Wie Schubert starb, ist ungeklärt.
DM ist anders. Beseelt von einem anthroposophischen Weltbild eilt die Drogeriemarktkette seit Jahren von Erfolg zu Erfolg. Der Schub aus der Schlecker-Pleite werde überschätzt, sagt Geschäftsführer Erich Harsch.
Spionage gab es schon immer. Und digitale Transparenz hätte in der Vergangenheit vielleicht Kriege beendet. Aber heute brauchen wir eine internationale Rechtsordnung, um die totale Überwachung zu beenden.
In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland beginnen an diesem Freitag die großen Ferien. Auf den Autobahnen wird es eng, zumal auch aus den Niederlanden der Reiseverkehr anrollt.
Kurz nachdem sich Beate Zschäpe im November 2011 der Polizei stellte, soll sie sich verwundert darüber geäußert haben, dass ihre beiden mutmaßlichen Komplizen „sich so entwickelt haben“. Das sagte ein Polizeibeamter als Zeuge im NSU-Prozess.
So hat man das Frankfurter Städel Museum noch nie gesehen: Den Boden bedeckt Kunstrasen, die Wände sind orange und violett gestrichen. Diese bunte Kiste bildet die Kulisse für eine Ausstellung über Hans Thoma, der im Nationalsozialismus zum „urdeutschen Maler“ verklärt wurde.
In Stuttgart wird die Geschichte der RAF zum Thema einer Ausstellung. Auch wenn es der Schau gelingt, Opfer wie Täter gleichermaßen zu behandeln, gibt sie sich doch der Faszination der Gewalt hin.
Im Fall Gustl Mollath bezeichnet es die bayerische Justizministerin Beate Merk „mit zunehmender Dauer als unverhältnismäßig“, den 56 Jahre alten Nürnberger weiter in der Psychiatrie unterzubringen. In Karlsruhe liegt eine entsprechende Verfassungsbeschwerde vor.
Nach dem deutsch-russischen Kulturjahr: Fünf russische Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler wissen, was unsere Länder einander geben können.
Die Bühnen werden in mageren Zeiten zwar episch fett, was sie mit Hungerkuren in Problemzonen aber wieder ausgleichen. Neue Dramatik? Fehlanzeige.
Der ZDF-Intendant hält nichts von einer „wilden Verjüngung“ der Zuschauerschaft. Er will alle Altersgruppen versorgen: Für die Jüngeren gibt es die Champions-League-Spiele, für die Älteren „Frontal 21“.
In seiner vorletzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bundestag über zahlreiche Punkte abgestimmt. Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick.
In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen hat die Polizei mehrere Wohnungen duchsucht. Zwei Männer stehen unter Verdacht, einen Anschlag mit ferngesteuerten Modellflugzeugen geplant zu haben.
Ein Streitgespräch zwischen einem Geber und einem Nehmer - zwischen dem hessischen Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und dem Senator für Finanzen in Berlin, Ulrich Nußbaum (parteilos).
Die Händel-Festspiele Halle wurden abgesagt, wegen der Flut. Eine krasse politische Fehlentscheidung, die Folgen hat und teuer werden wird. Das Opernhaus in Halle holte jetzt, trotz alledem, die Premiere von „Almira“ nach.
Mehr als 700 Mal soll er in den vergangenen Jahren auf Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen geschossen haben. Nun hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen einen 57 Jahre alten Mann festgenommen.
Clemens Fuest will Hans-Werner Sinn die Deutungshoheit in der Eurodebatte abringen. Der liberale Mannheimer Ökonom lehnt es ab, die schwachen Länder aus dem Euro zu werfen.
Zum Auftakt der 51. Bundesligasaison muss die Eintracht zum Aufsteiger nach Berlin reisen, ehe dann der Meister nach Frankfurt kommt. Mainz 05 freut sich auf Stuttgart. In der zweiten Liga trifft der FSV auf den KSC.
Unwetter haben in Deutschland in der Nacht zum Freitag für Verwüstungen gesorgt. Mehrere Menschen wurden verletzt. In Berlin entgleiste eine S-Bahn. Die Fernstrecke zwischen Ulm und Augsburg bleibt am Freitag wohl gesperrt.
Alle Blicke richteten sich bei der Fluthilfe erst einmal auf den Bund. Das ist recht und billig. Aber die Länder haben jetzt keinen Grund mehr zu meckern.
Vielerorts stieg die gefühlte Temperatur auf über vierzig Grad. In Hessen wurden in der Nacht mehr als 25 Grad gemessen. Doch zwei Tiefs bringen spätestens ab Donnerstag Abkühlung in Form von Gewittern.
Der staatliche Versorger will rund 3,5 Milliarden Euro in Wind- und Sonnenkraftwerke stecken, um wieder mehr zu verdienen. „Die traditionellen Geschäftsmodelle tragen nicht mehr“, sagt der Vorstandschef.
In Großbritannien und Amerika werden Verbraucherpreisdaten veröffentlicht, in Brüssel Schlüsselindikatoren für den Euroraum. Japan liefert die Industrieproduktion.