Russen besetzen Militärbasis Belbek
Russische Truppen haben einen ukrainischen Luftwaffenstützpunkt gewaltsam besetzt. Amerika forderte Russland zu Gesprächen mit der Ukraine über die Sicherheit der ukrainischen Soldaten auf.
Russische Truppen haben einen ukrainischen Luftwaffenstützpunkt gewaltsam besetzt. Amerika forderte Russland zu Gesprächen mit der Ukraine über die Sicherheit der ukrainischen Soldaten auf.
Die Führung der größten Oppositionspartei lobt die Erfolge ihrer Amtszeit und rechnet nicht damit, dass die rot-rot-grüne Perspektive für 2017 mit der russischen Annexion der Krim endet.
Seitdem Putin - noch immer den Zerfall der Sowjetunion betrauernd - zum geopolitischen Rollback geblasen hat, suchen Washington und Berlin wieder die enge Abstimmung. Und das ist gut so.
Mit unerschütterlichem Optimismus setzt die deutsche Bundesregierung weiter auf die OSZE. Doch alle Bemühungen, eine Beobachtermission für die Ukraine ins Werk zu setzen, stoßen immer wieder auf ein letztes Hindernis.
Das digitale Denken reduziert unsere Welt auf messbare Objekte. Das Gewinnstreben verpasst jedem dieser Objekte ein Preisschild. Am Ende ist alles Ökonomie. Da sollten wir nicht mitspielen.
Ihr im Westen versucht, hinter Putins Handeln eine Strategie zu entdecken. Ihr fragt euch, was sein legitimes Interesse sein könnte. Wir Russen wissen, dass da der blanke Wahnsinn am Werk ist.
Eine neue Phase neuer Konfrontation Russlands mit dem Westen käme kurzfristig vor allem einem zupass: Wladimir Putin. Warum der Kreml die Krise nicht scheut.
Die achte Europawahl findet unter dem Eindruck der schärfsten Krise seit dem Fall der Mauer statt. Wird die Krim-Krise zu einer höheren Beteiligung führen? Europa möchte weiß Gott keinen neuen Kalten Krieg.
Seit Wochen kursieren Telefon-Mitschnitte von Politikern und Diplomaten im Internet. Geheimdiensten steht offenbar ein neues Spielzeug zur Verfügung. Und es verändert die Politik.
Zwei Talkrunden, ein Thema: Droht uns ein neuer Kalter Krieg? Gestern Abend hatten sich gleich Maybrit Illner und Reinhold Beckmann diese Frage für ihre Sendung vorgenommen. Geredet wurde dann über anderes.
Wladimir Putin könnte in der Ukraine die Gelegenheit nutzen, seine Pläne einer postsowjetischen Neuordnung voranzutreiben, fürchtet der Russland-Koordinator der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD). Trotzdem plädiert der Osteuropa-Experte im Interview mit FAZ.NET für Verhandlungen.
Die G8-Staaten gehen auf Distanz zu einem Partner, der Europa in eine geopolitische Krise gestürzt hat. Aber vielleicht fühlt sich der russische Präsident Putin in der isolierten Lage ja besonders wohl. Eine Analyse.
Russland will mit aller Macht verhindern, dass sich die Ukraine aus seinem Zugriff löst. Doch zu viele Leute dort glauben an die EU, hoffen auf sie. Die europäische Perspektive für die Ukraine muss aufrecht erhalten werden.
Russische Lauschmethoden wie im Kalten Krieg? Nicht nur CDU-Außenpolitiker Mißfelder fordert eine Rückkehr zur Tagesordnung. Auch aus der Ukraine meldet sich ein prominenter Fürsprecher - der selbst von Nuland kritisiert worden war.
George Clooney, Matt Damon und Catherine Deneuve werden kommen, und auch Schiller ist diesmal dabei: An diesem Donnerstag beginnen die Berliner Filmfestspiele.
Geheimdienste greifen Computernetzwerke anderer Staaten an. Das ist Krieg. Wir können ihn nicht stoppen. Aber wir brauchen wenigstens Regeln zum Schutz ziviler Netzwerke.
Die Befürworter des Einsatzes unbemannter bewaffneter Luftfahrzeuge sind um Argumente nicht verlegen. Die Gegner auch nicht. Woran sollen sich Gesellschaft und Politik halten?
Doch Polizeieinsätze werden nicht helfen: Die Reporter Christian Fuchs und John Goetz spüren dem deutschen Beitrag zum amerikanischen „Krieg gegen den Terror“ nach.
Der Journalist David Satter meldete sich zu spät bei der Einwanderungsbehörde, um ein neues Visum zu erhalten. Nun darf er für fünf Jahre nicht nach Russland einreisen. Washington legt Protest ein.
Der Journalist David Satter meldete sich zu spät bei der Einwanderungsbehörde, um ein neues Visum zu erhalten. Nun darf er für fünf Jahre nicht nach Russland einreisen. Washington legt Protest ein.
Akira Iriye und Jürgen Osterhammel beschließen ihre Globalgeschichte mit einem Band über die Welt seit 1945. Ein größerer Zusammenhang zwischen den einzelnen Teilen fehlt. Aber vielleicht ist das auch die Botschaft.
Ob man will oder nicht, irgendwie sitzt Moskau mit am Tisch, wenn es beim EU-Gipfel in Vilnius um die europäischen Perspektiven Osteuropas geht. Das ist nicht schön, aber Leugnen ändert daran nichts.
In einem Sperrgebiet in Neubrandenburg testeten die Nazis einst Torpedos, in der DDR wurden hier Panzer für den Ostblock und seine Freunde repariert. Heute ist es ruhig. Die Geschichte eines besonderen Strukturwandels.
Indonesien verübelt Australien seinen Lauschangriff. Außerdem gibt es Krach über die Flüchtlingspolitik: Viele Asylsuchende besteigen in Indonesien Boote nach Down Under. Das Verhältnis der beiden Länder leidet.
Am Freitag jährt sich zum fünfzigsten Mal die Ermordung von John F. Kennedy. Den besten Roman über das Attentat hat Don DeLillo geschrieben: „Libra“. Eine Begegnung, ein Rück- und ein Ausblick.
Der rumänische Geheimdienstoffizier Pacepa floh 1978 nach Amerika. Ceauşescu setzte Killerkommandos auf ihn an. Bis heute hat Pacepa mächtige Feinde.
Der französische Staatspräsident François Mitterrand hatte gut reden: „Im Osten die Raketen, im Westen die Demonstranten.“ In memoriam Nato-Nachrüstung und deutsche Friedensbewegung.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Eine Nacht in einem ehemaligen DDR-Bunker: Ein Hotel in der Nähe von Ilmenau bietet seinen Gästen dieses besondere „Reality-Erlebnis“ – inklusive Befehlston, Waldlauf und Soldatenkost. Fotografin Ina Fassbender war mit der Kamera dabei.
Berlin hat viel Geld zugesagt, um nahe Murmansk ein sicheres Lager für Überreste von Atom-U-Booten zu errichten. Risiken für Menschen und Umwelt sollen so beseitigt werden.
Die Zeit ist reif dafür, dass sich der Westen vom „Imperialismus des Universellen“ verabschiedet und sein Verhältnis zum aufstrebenden Rest der Welt überdenkt. Es wäre ein Zeichen des Realismus, auf den Versuch zu verzichten, überall westliche Werte durchzusetzen.
Der diesjährige Alternative Nobelpreis geht unter anderem an den amerikanischen Chemiewaffenexperten Paul Walker. Ausgezeichnet werden zudem ein palästinensischer Anwalt, ein kongolesische Gynäkologe und ein Schweizer Insektenkundler.
Nur knapp sind die Vereinigten Staaten 1961 einer selbstverschuldeten Katastrophe entgangen. Laut einem Zeitungsbericht wäre beinahe eine Wasserstoffbombe über North Carolina explodiert.
Seit annähernd hundert Jahren experimentiert das Militär mit unbemannten Luftfahrzeugen. Längst ist - Stichwort Drohnenkrieg - eine neue Rüstungsdynamik im Gang. Auch die Parameter für die Entscheidung über den Einsatz militärischer Gewalt sind im Begriff, sich zu verschieben. neue Fähigkeiten und zunehmend autonom agierende Systeme markieren eine Zäsur in der Kriegführung.
Das geplante „No-Spy-Abkommen“ soll die Dienste zur Einhaltung des Rechts verpflichten. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber Spionage ist völkerrechtlich nicht verboten.
Russlands Führung hat den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Niederlage im Kalten Krieg nicht überwunden. Deswegen sieht sie das Verhältnis zu Amerika noch immer als Nullsummenspiel.