Vom gemeinsamen Kampfpanzer ist auch noch nichts zu sehen
Der Flugzeug-Plan ist beerdigt, am Kampfpanzer halten Berlin und Paris fest. Aber es kommt nicht voran – weil die deutsche Industrie auch das nicht will?
Wenn die USA den aktuell kursierenden Deal mit Irans Regime absegnen, verlieren nicht nur sie. Dann ist die Glaubwürdigkeit des Westens dahin. Und der Islamismus feierte seinen größten Erfolg seit Jahrzehnten.
Der Flugzeug-Plan ist beerdigt, am Kampfpanzer halten Berlin und Paris fest. Aber es kommt nicht voran – weil die deutsche Industrie auch das nicht will?
MTV, „Friends“, „Buffy“, Britney: In den Neunzigerjahren prägten die USA das Weltbild einer ganzen Generation. Heute wächst die kulturelle Macht Japans, Südkoreas und sogar Russlands. Was bedeutet das für Europa?
Was kann man aus dem bisherigen Verlauf des nuklearen Zeitalters lernen? In der Analyse von Serhii Plokhy spiegelt sich eine Geschichte voller Missverständnisse.
USA, China, Russland – das neue Machtgefüge scheint klar. Doch Volker Perthes zeigt: Die eigentlichen Verschiebungen geschehen eine Etage tiefer, in regionalen Kräftefeldern und flexiblen Kooperationen.
Norwegen galt im Kalten Krieg als potentieller Frontstaat. Ob die USA jetzt noch im Ernstfall helfen, weiß in Oslo keiner. Deswegen knüpft das Land ein Netz neuer Abkommen.
Die Politologin Emma Ashford geht mit der Außenpolitik der USA seit dem Ende des Kalten Krieges hart ins Gericht. Die Realistin fordert einen strategischen Rückzug Amerikas – und erklärt, was das für Europa bedeutet.
Waren die Deutschen früher kriegslustiger als andere? Ist ihr Pazifismus inzwischen zum Problem geworden? Ein Gespräch mit dem Historiker Eckart Conze über Deutschlands Rolle in der Welt – von 1648 bis heute.
Finnland hat dem Frieden mit Russland nie getraut. Allein in Helsinki gibt es heute Schutzraum für 900.000 Menschen. Bundespräsident Steinmeier hat sich das 25 Meter in der Tiefe angeschaut.
Die amerikanische Regierung will 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Damit wird ein Aufwuchs rückgängig gemacht, der unter Joe Biden stattgefunden hatte.
Gut gemeint, aber nichts dahinter: Bastian Kraft inszeniert „Die Physiker“ am Deutschen Theater Berlin als schlaffe Weltuntergangskomödie. So geht Theater, das niemanden interessiert.
Allianz versicherte KZ-Fabriken, Degussa schmolz Zahngold ein, Topf & Söhne lieferte Krematorien: Peter Hayes zeigt, wie deutsche Unternehmen sich mit dem NS-Regime arrangierten. Ideologie spielte nur eine nachrangige Rolle.
Die Chinesen tun alles, damit der Rest der Welt von ihnen abhängig ist. Sie selbst horten Nahrung und Energie – um im Krisenfall niemanden zu brauchen.
Einst wurde sie als Symbol der Völkerverständigung gebaut: Die Druschba-Pipeline. Heute ist sie als Verbindungslinie zwischen Russland und der EU heiß umstritten.
Der Historiker Odd Arne Westad sieht starke Parallelen zwischen der heutigen weltpolitischen Lage und der Welt vor 1914. Die Drohung mit Atomwaffen sei nicht mehr so abschreckend wie im bipolaren Zeitalter des Kalten Krieges.
Ein Prager Museum entführt die Besucher hinter den Eisernen Vorhang. Der aktuelle russische Imperialismus lässt das Erlebnis erschreckend real wirken.
Um reich zu werden, wirft man sämtliche moralischen Prinzipien über Bord: Woran können wir uns heute noch beim Kampf gegen totalitäre Mechanismen orientieren?
Wohin, wenn es Krieg gibt? Den Mangel an öffentlichen Schutzräumen kontern manche Hausbesitzer mit Vorsorge im privaten Keller.
Anders als Deutschland hat Finnland seine Verteidigungsfähigkeit nie an Washington ausgelagert. Das ermöglicht schnelle, pragmatische Entscheidungen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz steht im Zeichen der „Abrissbirnenpolitik“. Die alte Weltordnung wird abgelöst, Europa muss aufrüsten – und selbst für seine Sicherheit sorgen.
Spionage für Moskau gab es schon im Kalten Krieg. Neu ist, dass Gewaltherrscher wie Putin auch im heißen Krieg hierzulande ihre Fans haben.
Einen Angriff von außen kann die Allianz abwehren, einen von innen nicht. Die Europäer müssen sich schneller und gründlicher unabhängig machen, als sie dachten.
Wenn Trump, Putin und Xi eines verbindet, dann Verachtung für Europa. Die EU sollte ihnen nicht auch noch den Gefallen tun, sich selbst aufzugeben. Es ginge auch anders.
An keinem anderen Ort in Amerika ist der olympische Geist so lebendig wie in Lake Placid, das gleich zweimal die Winterspiele ausgetragen hat. Hier weiß man noch, dass wirklicher Größe immer auch Bescheidenheit zu eigen ist.
Nach 1990 dominierten die USA die Welt. Jetzt kehren wir zur geschichtlichen Normalität zurück, sagt der Politikwissenschaftler Daniel Marwecki: in eine multipolare Ordnung. Europa aber klammert sich an alte Illusionen.
Die USA haben ihre Militärpräsenz auf Grönland in der Vergangenheit drastisch reduziert. Sie könnten sie jederzeit wieder ausbauen – ganz ohne Drohungen und Gewalt. Worum also geht es Trump?
Auf Reisen verzichten die Deutschen nicht – die Urlaubsausgaben sind auf Rekordhöhe. Die Entspannung wird auch ausgiebig vorbereitet.
Ein militärischer Konflikt zwischen Russland und der NATO? Seit dem Kalten Krieg haben westliche Offiziere solche Szenarien durchgespielt. Der Historiker Armin Wagner hat ihre Planspiele zusammengetragen.
In der DDR hat die Wismut die sowjetische Atomindustrie mit Uran versorgt, heute kümmert sie sich um Altlasten des Bergbaus. Kann sie in Zukunft einen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten?
Wehrdienst +++ Kein Verstoß gegen Grundgesetz +++ Düngepolitik
Von der Vorgeschichte des Nahostkonflikts über das spirituelle Beben in Pompeji bis zur Weltgeschichte des Kapitalismus: Welche Neuerscheinungen sollte man 2025 nicht verpasst haben? Zehn Empfehlungen.
Die Niederlande kommen China im Streit um Nexperia entgegen. Der Konflikt um das Unternehmen hatte zu geopolitischen Verwerfungen und Produktionsstopps geführt.
Spektakulärer Seitenwechsel im Kalten Krieg: Gerhard Barkleit folgt der turbulenten Lebensgeschichte des Kernphysikers Heinz Barwich, Gründungsdirektor des Zentralinstituts für Kernforschung in Dresden.
Die EU setzt auf Sanktionen und militärische Hilfe, doch das Ende des Ukrainekrieges bleibt aus. Europa muss deshalb eigene diplomatische Wege finden.
Zbigniew Brzezinski prägte die amerikanische Außenpolitik während des Kalten Krieges. Edward Luce widmet sich dem Leben des Politikberaters, aus dessen hellsichtigen Analysen sich auch heute viel lernen lässt.
Norwegen rüstet massiv auf. Gleichzeitig will es Russland durch militärische Zurückhaltung besänftigen. Denn dessen Atomwaffen sind nahe.
In vielen deutschen Städten stehen noch alte Luftschutzbunker. Ihre dicken Mauern scheinen unverwüstlich. In einem modernen Krieg wären sie aber keine große Hilfe.