Wir müssen beim Unmöglichen anfangen
Um reich zu werden, wirft man sämtliche moralischen Prinzipien über Bord: Woran können wir uns heute noch beim Kampf gegen totalitäre Mechanismen orientieren?
Ein Prager Museum entführt die Besucher hinter den Eisernen Vorhang. Der aktuelle russische Imperialismus lässt das Erlebnis erschreckend real wirken.
Um reich zu werden, wirft man sämtliche moralischen Prinzipien über Bord: Woran können wir uns heute noch beim Kampf gegen totalitäre Mechanismen orientieren?
Wohin, wenn es Krieg gibt? Den Mangel an öffentlichen Schutzräumen kontern manche Hausbesitzer mit Vorsorge im privaten Keller.
Anders als Deutschland hat Finnland seine Verteidigungsfähigkeit nie an Washington ausgelagert. Das ermöglicht schnelle, pragmatische Entscheidungen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz steht im Zeichen der „Abrissbirnenpolitik“. Die alte Weltordnung wird abgelöst, Europa muss aufrüsten – und selbst für seine Sicherheit sorgen.
Weil die Großmächte immer aggressiver und nationalistischer werden, sehen Forscher die Welt einer Katastrophe so nah wie nie zuvor. Welche Ereignisse haben sie zu dieser Warnung veranlasst? Und gibt es überhaupt noch Hoffnung?
Spionage für Moskau gab es schon im Kalten Krieg. Neu ist, dass Gewaltherrscher wie Putin auch im heißen Krieg hierzulande ihre Fans haben.
Einen Angriff von außen kann die Allianz abwehren, einen von innen nicht. Die Europäer müssen sich schneller und gründlicher unabhängig machen, als sie dachten.
Wenn Trump, Putin und Xi eines verbindet, dann Verachtung für Europa. Die EU sollte ihnen nicht auch noch den Gefallen tun, sich selbst aufzugeben. Es ginge auch anders.
An keinem anderen Ort in Amerika ist der olympische Geist so lebendig wie in Lake Placid, das gleich zweimal die Winterspiele ausgetragen hat. Hier weiß man noch, dass wirklicher Größe immer auch Bescheidenheit zu eigen ist.
Nach 1990 dominierten die USA die Welt. Jetzt kehren wir zur geschichtlichen Normalität zurück, sagt der Politikwissenschaftler Daniel Marwecki: in eine multipolare Ordnung. Europa aber klammert sich an alte Illusionen.
Die USA haben ihre Militärpräsenz auf Grönland in der Vergangenheit drastisch reduziert. Sie könnten sie jederzeit wieder ausbauen – ganz ohne Drohungen und Gewalt. Worum also geht es Trump?
Auf Reisen verzichten die Deutschen nicht – die Urlaubsausgaben sind auf Rekordhöhe. Die Entspannung wird auch ausgiebig vorbereitet.
Ein militärischer Konflikt zwischen Russland und der NATO? Seit dem Kalten Krieg haben westliche Offiziere solche Szenarien durchgespielt. Der Historiker Armin Wagner hat ihre Planspiele zusammengetragen.
In der DDR hat die Wismut die sowjetische Atomindustrie mit Uran versorgt, heute kümmert sie sich um Altlasten des Bergbaus. Kann sie in Zukunft einen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands leisten?
Wehrdienst +++ Kein Verstoß gegen Grundgesetz +++ Düngepolitik
Von der Vorgeschichte des Nahostkonflikts über das spirituelle Beben in Pompeji bis zur Weltgeschichte des Kapitalismus: Welche Neuerscheinungen sollte man 2025 nicht verpasst haben? Zehn Empfehlungen.
Die Niederlande kommen China im Streit um Nexperia entgegen. Der Konflikt um das Unternehmen hatte zu geopolitischen Verwerfungen und Produktionsstopps geführt.
Spektakulärer Seitenwechsel im Kalten Krieg: Gerhard Barkleit folgt der turbulenten Lebensgeschichte des Kernphysikers Heinz Barwich, Gründungsdirektor des Zentralinstituts für Kernforschung in Dresden.
Die EU setzt auf Sanktionen und militärische Hilfe, doch das Ende des Ukrainekrieges bleibt aus. Europa muss deshalb eigene diplomatische Wege finden.
Zbigniew Brzezinski prägte die amerikanische Außenpolitik während des Kalten Krieges. Edward Luce widmet sich dem Leben des Politikberaters, aus dessen hellsichtigen Analysen sich auch heute viel lernen lässt.
Norwegen rüstet massiv auf. Gleichzeitig will es Russland durch militärische Zurückhaltung besänftigen. Denn dessen Atomwaffen sind nahe.
In vielen deutschen Städten stehen noch alte Luftschutzbunker. Ihre dicken Mauern scheinen unverwüstlich. In einem modernen Krieg wären sie aber keine große Hilfe.
Im Kalten Krieg schmuggelten die Amerikaner verbotene Literatur hinter den Eisernen Vorhang. Ein Leser wurde später Papst.
Wie sieht Atomkrieg heute aus? Kathryn Bigelows „A House of Dynamite“ spielt das mit Rebecca Ferguson und Idris Elba im Kino durch.
Wer hat die Macht über Leben und Tod? Andreas Pflüger jagt in „Kälter“ eine Frau mit Vergangenheit durch die Knochenmühle der Geheimdienstwelt.
Die Spionageserie „Slow Horses“ über eine vermeintliche Versagertruppe des MI5 geht in die fünfte Staffel. Gary Oldman glänzt als unfassbarer Chef, der den Kalten Krieg ins 21. Jahrhundert trägt.
Welche deutschen Intellektuellen erklären uns die Gegenwart am besten? Wer hat die schärfsten Analysen, Thesen und Theorien, um die komplexe Wirklichkeit zu durchdringen? Das F.A.S.-Feuilleton hat 28 Denkerinnen und Denker gekürt.
Die analytische Philosophie hat die Universitäten erobert. Dabei ist sie keineswegs politisch neutral, wie Christoph Schuringa zeigt: Hinter dem Sieg ihrer formalen Methoden stand die Angst vor dem Sowjetkommunismus.
Im Moment wird über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Ich habe 46 Jahre Erfahrung als Reserveoffizier der Bundeswehr. Was habe ich dabei gelernt? Die Erfahrungen eines Soldaten ohne Krieg.
Im September 1955 kam es in Moskau zur ersten Begegnung von Vertretern der Bundesrepublik und der Sowjetunion. Kanzler Adenauer schrieb damit das erste Kapitel der deutschen Ostpolitik.
Fünf Tage lang war Nordkoreas Diktator in China. Kim und Xi betonten ihre Verbundenheit – und stärkten ihre Position gegenüber Trump.
Putin und Trump sind aufmerksame Schüler: Geheimdienstmethoden aus dem Kalten Krieg werden gegen demokratische Gesellschaften von heute angewendet. Das Prinzip lautet „Zersetzung“.
Europa, das ist nicht nur der Westen, sondern auch der Balkan. Und dieses Europa wird erst krisenfest, wenn es beginnt, sich als Ausdruck einer gemeinsamen gesellschaftlichen Erfahrung darzustellen.
Die Beziehungen zwischen Amerika und Russland gingen schon immer über Fragen der europäischen Sicherheit hinaus. Jetzt kommen die persönlichen Ambitionen des Präsidenten hinzu.
Deutschland kaufte schon in den sechziger Jahren russische Energie. Damals war das gut überlegt. Gefährlich wurde es erst später.
Deutschland gibt mehr Geld für die Verteidigung aus. Wie groß ist die Gefahr, dass ein Großteil der Mittel von Preissteigerungen aufgezehrt wird?