Die Gesellschaft muss sich wieder schützen
Die Nato will Russland abschrecken. Noch ist sie aber selbst erschrocken: über die Verwundbarkeit ihrer Mitglieder und fehlende Notfallpläne.
Die Nato will Russland abschrecken. Noch ist sie aber selbst erschrocken: über die Verwundbarkeit ihrer Mitglieder und fehlende Notfallpläne.
Die Nato übt sich im Osten in Selbstvergewisserung. Seit ein paar Jahren wirkt sie revitalisiert. Zu danken hat sie dafür dem russischen Präsidenten Putin.
Die Nato verstärkt ihre Präsenz im Osten. Manchen Mitgliedern geht das nicht weit genug. Doch will die Allianz seinen beiden Standbeinen auch künftig gerecht werden. Dazu zählt neben Abschreckung auch die Dialogbereitschaft.
Doppelstrategie der Nato beim Gipfel in Warschau: Während Großbritannien Soldaten nach Osteuropa schicken will, um ein Zeichen der Stärke gegenüber Russland zu setzen, beschwört Generalsekretär Stoltenberg den Dialog mit Moskau.
An den weltweiten Finanzmärkten hat das britische Votum gegen einen Verbleib des Landes in der EU den schwärzesten Handelstag seit dem Ende des Kalten Krieges ausgelöst. Der Dax brach zeitweise um 10 Prozent ein.
Ein veritabler Polit-Thriller: Sie wurde von Sowjets verschleppt, um das besetzte Österreich zu warnen. Für „Im Kalten Krieg der Spionage“ hat Stefan Karner in KGB-Archiven das Verhängnis der Margarethe Ottillinger rekonstruiert.
Der amerikanische Verteidigungsminister warnte China vor weiteren Bauten auf umstrittenen Riffen im Südchinesischen Meer. Die Antwort aus Peking kam prompt.
Die nukleare Weltordnung schien nach dem Ende des Kalten Krieges in einen relativ stabilen Zustand übergegangen zu sein. Doch dem ist nicht so. Der Schuldige an der neuerlichen Erschütterung ist klar: Russland. Ein Gastbeitrag.
Nur das tun, was gerade nötig ist. Und bloß keine Kampfeinsätze. Die Friedensliebe unseres Staates bringt uns überallhin. Nur nicht in eine sichere Zukunft. Ein Gastbeitrag.
Der zivile Weltraumbahnhof Wostotschnij im Osten Sibiriens ist Russlands Prestigeobjekt. An diesem Donnerstag morgen hob die erste Sojus-Rakete im 2. Anlauf ab. Doch der Routinebetrieb wird noch weiter auf sich warten lassen.
Wien ist als Finanzplatz für Russland interessant. Jetzt ist der Chef einer Bank zurückgetreten, die mit Russen Geschäfte machte. Gegen Kunden der Bank ist bereits in mehreren Fällen wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt worden.
Barack Obama beschwört in seiner Rede an das kubanische Volk den Geist der Selbstbestimmung. Doch Festnahmen von Dissidenten überschatten den historischen Besuch.
Der amerikanische Präsident hat in Havanna angekündigt, die „letzten Reste des Kalten Krieges“ beseitigen zu wollen. Und er übte deutliche Kritik am Regime von Raúl Castro - der die Rede vor Ort mitverfolgte.
In einem Bunker an der Mosel hat die Bundesbank im Kalten Krieg eine geheime Ersatzwährung versteckt - für den Fall eines Krieges, einer Hyperinflation oder einer Falschgeldflut. Jetzt wird der Bunker Museum.
Gern stellt sich der frühere Kreml-Berater und Historiker Daschitschew als weiser Vordenker, Systemkritiker und Besserwisser dar. So hielt er den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan 1979 für falsch, weil es eine „Falle der Amerikaner“ sei.
Viele der Motive dürften inzwischen verschwunden sein: Das Deutsche Historische Museum zeigt in einer Austellung „Relikte des Kalten Krieges“ mit Fotografien von Martin Roemers.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz malt Russlands Ministerpräsident Medwedjew das Bild einer weltpolitischen Apokalypse – und wird dabei von Patriarch Kirill unterstützt. Offenbar hat Moskau nur eines im Sinn.
Europa hat nicht nur Freunde als Nachbarn; es ist umgeben von einem Feuerring: In der südöstlichen Nachbarschaft wüten Terror und Krieg und im Osten gefällt sich Russland in aggressivem Verhalten. Als Antwort darauf müssen die westlichen Staaten in ihre Partnerschaft investieren.
Den von der KSZE angestoßenen Debatten um Europa und dessen Rolle in der prekären Sicherheitsarchitektur des Kalten Krieges geht Christian Domnitz am Beispiel Polens, der ČSSR und der DDR zwischen 1975 und 1989/90 vergleichend nach.
Von einer „Zerreißprobe“ für die EU ist nun oft die Rede. Ich bezweifle, dass wir gut beraten sind, ihren Zerfall an die Wand zu malen. Sprechen aber muss man darüber, dass Europa diese Bewährungsprobe meistern kann. Ein Gastbeitrag.
Der ukrainische Präsident Poroschenko greift Russland wegen der Intervention auf der Krim scharf an. Litauens Präsidentin Grybauskaite ging noch weiter: Es gebe keinen neuen Kalten Krieg – sondern einen heißen.
Der russische Ministerpräsident Medwedjew hält die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen für so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht. Außenminister Steinmeier wiederum sorgt sich um den Zusammenhalt der EU.
Deutschland hat 2016 den Vorsitz der OSZE inne. Besonders in fünf Punkten könnte die Bundesregierung diese Stellung nutzen und einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Ein Gastbeitrag.
China und Russland modernisieren ihre Streitkräfte. Amerika und Europa geben immer weniger Geld für das Militär aus. Eines aber ändert sich nicht. Ein Überblick.
Für viele unerwartet ist der Traum vom „ewigen Frieden“ in Europa durch eine schnelle Folge von Krisen an der europäischen Peripherie abgelöst worden, deren Auswirkungen noch nicht abzusehen sind.
Der 1922 gegründete bolschewistische Zensurapparat Glawlit war bis in die zweite Hälfte der achtziger Jahre Hüter der leninistischen Ideologie und Stütze der Machtposition der KPdSU. Glawlit fürchtete weniger den Klassenfeind als die eigene, „durch Schlendrian und Inkonsequenz determinierte Arbeitsweise“.
Warum um Himmels willen ist „Um Himmels Willen“ so beliebt? Vielleicht liegt es weniger am Kitsch und der Sehnsucht nach einer heilen Welt. Sondern daran, wie die Serie heiligen Schein dekonstruiert.
Die Risiken für die Weltwirtschaft sind laut einer Studie so hoch wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Doch nicht nur Flüchtlinge und der weltweite Terror sorgen für schwierige Unternehmensentscheidungen.
Seit der Ukraine-Krise hat das russische Liebäugeln mit der Nuklearwaffen-Option dem Westen gegenüber zugenommen. Doch endlich gibt es auch Stimmen aus dem Umfeld Putins selbst, die zur Vernunft aufrufen. Ein Gastbeitrag.
Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
Kalter Krieg und große Kämpfe: Zwischen James Bond, den „Tributen von Panem“ und dem neuen Spielberg sorgt neben den Abenteuern eines Frühmenschen ein rechtes Rauhbein für Bewegung in den Kinocharts.
Auch nach den Terroranschlägen bleibt Augustin d’Humières unbeirrbar. Der Lehrer leitet eine Schule in einem sozialen Brennpunkt bei Paris. Mit antiken Texten will er jungen Franzosen mit Migrationshintergrund Halt und Zukunft geben.
Seit einem halben Jahrhundert exportiert Saudi-Arabien mit Milliarden Petrodollars seinen intoleranten Islam in alle Welt – und fördert damit gezielt den Extremismus.
Mit „Deutschland 83“ zeigt RTL einen Thriller aus dem Kalten Krieg. Die Agentenstory lief erst in Amerika und war dort ein großer Erfolg. Es gab viel Vorschusslorbeer. Doch hält das Stück auch, was es verspricht? Wir haben da unsere Zweifel.
Der deutsche Schauspieler Sebastian Koch hat schon einiges erreicht in seiner Karriere, doch nun durfte er auch mit Steven Spielberg drehen. Ein Gespräch über die Arbeit mit Hollywood-Größen.
Geiseltausch auf der Glienicker Brücke: Steven Spielberg erinnert im Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks an die stillste Seite des Ost-West-Welt-Dramas.