Karzais Wahlpoker
Nach mehr als zwölf Jahren Amtszeit tritt der afghanische Präsident ab. Um seine Macht und die Interessen seiner Familie zu sichern, verhandelt er mit möglichen Nachfolgern.
Nach mehr als zwölf Jahren Amtszeit tritt der afghanische Präsident ab. Um seine Macht und die Interessen seiner Familie zu sichern, verhandelt er mit möglichen Nachfolgern.
Die Präsidentenwahl am 5. April soll die erste demokratische Machtübergabe in der Geschichte Afghanistans werden. Führt sie zu Stabilität oder zum Absturz ins Chaos?
Fast täglich ist es in den vergangenen Tagen in Kabul zu aufsehenerregenden Anschlägen gekommen. Die Taliban nutzen die Aufmerksamkeit vor der Wahl, um mit Angriffen auf Ausländer für Furore zu sorgen.
Der Anschlag auf das Serena-Hotel in Kabul erschüttert die afghanische Elite. Die Taliban greifen ausländische Zivilisten und moderne, westlich orientierte Afghanen zunehmend gezielt an.
Minderjährige Angreifer erschießen auch ausländische Gäste im Hotel Serena in Kabul. Unter den Opfern ist ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP, seine Ehefrau und zwei seiner Kinder. Auch ein Wahlbeobachter aus Paraguay wurde getötet.
Ein schwedischer Journalist ist in Kabul aus kürzester Entfernung auf offener Straße durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet worden - mitten im schwer gesicherten Diplomatenviertel.
Der afghanische Vizepräsident Muhammad Qasim Fahim ist tot. Er wurde 57 Jahre alt. Der mächtige Kriegsherr und Kriegsverbrecher starb eines natürlichen Todes, wie das Präsidialamt in Kabul mitteilte.
Hamid Karzais Bruder zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück. Und macht damit Platz für den ehemaligen Außenminister Zalmai Rassoul. Rassoul erscheint in Kabul als eine Art afghanischer Medwedjew.
Deutschlands Orient-Politik im Ersten Weltkrieg war zu keinem Zeitpunkt Resultat einer soliden Planung, sondern „eher Ergebnis einer Politik, deren Absichten die verfügbaren Ressourcen nicht entsprachen“.
Die Nato gibt Afghanistan bis Oktober Zeit, das Truppenstatut und das Sicherheitsabkommen zu unterzeichnen. Amerikas Präsident Obama bringt unterdessen einen Abzug aller amerikanischer Truppen zum Jahresende ins Spiel.
Außenminister Steinmeier besucht die deutschen Truppen in Afghanistan. Derzeit sind noch knapp 3200 Bundeswehr-Soldaten am Hindukusch im Einsatz. In Kabul traf Steinmeier auch den Präsidenten Hamid Karzai.
Die Vereinigten Staaten überweisen Milliarden Dollar an die afghanische Regierung, um den Wiederaufbau des Landes zu unterstützen. Doch die sei unfähig, das Geld richtig einzusetzen, kritisiert der amerikanische Sonderinspekteur für den Wiederaufbau Afghanistans in einem Bericht.
Der afghanische Präsident Hamid Karzai verweigert sich einem Sicherheitsabkommen mit Amerika. Was treibt ihn zu seinen anti-westlichen Ausfällen? Ist es Taktik, Überzeugung oder seine Lebensversicherung?
Schon wieder ein schwerer Anschlag in Afghanistan: Die Taliban haben sich eines Selbstmordattentats auf einen Bus bezichtigt, bei dem am Sonntag vier Menschen starben und 22 verletzt wurden.
Mindestens 24 Menschen haben die Taliban bei dem Anschlag auf ein Restaurant in Kabul getötet. Unter den Opfern sind mehrere Ausländer, nach Berliner Angaben aber keine Deutschen.
Explosionen und Feuergefechte in Kabul: Mindestens 21 Menschen sind umgekommen, die meisten von ihnen Ausländer - darunter sind auch vier UN-Mitarbeiter. Tote deutsche Diplomaten kann das Auswärtige Amt bislang nicht bestätigen.
30.000 Filmminuten aus afghanischen Wochenschauen warten in verrottenden Filmdosen auf ihre Digitalisierung: Erinnerungen an ein Land ohne Krieg und ohne Taliban.
Statistiken sind in Afghanistan seit langem Teil der Kriegsführung. Nun gab die Bundeswehr bekannt, dass die Zahl der sicherheitsrelevanten Zwischenfälle in ihrem Verantwortungsbereich 2013 um mehr als ein Drittel höher sei als 2012.
Das Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Samstag von einer Bombenexplosion erschüttert worden. Der Anschlag habe einem Fahrzeug der Internationalen Schutztruppe (Isaf) gegolten, sagte eine Isaf-Sprecherin.
Der Fotograf Barat Ali Batoor will aus Kabul fliehen. Sein Ziel lautet Australien. Sein Weg führt ihn über Pakistan, Thailand und Indonesien. Er sitzt auf einem völlig überladenen Fischerboot. Der Kapitän sagt den Passagieren, alle müssten sterben. Am Ende hat Batoor doch noch großes Glück.
Das Selbstmordattentat auf einen Bundeswehrkonvoi in Kabul kennzeichnet die Lage am Hindukusch: Es herrscht politisch und militärisch vor allem Unsicherheit.
Bei dem Selbstmordanschlag auf einen Bundeswehrkonvoi nahe des Kabuler Flughafens wurden keine deutschen Soldaten verletzt. Verteidigungsminister De Maizière - zurzeit auf Truppenbesuch in Afghanistan - bezeichnet das Attentat trotzdem als „besorgniserregend“.
Der Afghane Massi Mrowat ist Schauspieler, sein Vater war Diplomat in Berlin. Bis Massi einen Talib spielte, der keiner Seite ins Konzept passt. Jetzt fürchtet die Familie die Rache der Gotteskrieger.
Das Militärbündnis hat den afghanischen Präsidenten Karzai aufgefordert, „sehr bald“ ein Sicherheitsabkommen mit Amerika zu unterzeichnen. Unverblümt drohte Generalsekretär Rasmussen mit dem Verlust der internationalen Finanzhilfe.
Nach dem Tod eines zwei Jahre alten Kindes durch einen amerikanischen Drohnenangriff hat sich der Streit zwischen Washington und Kabul um das geplante Sicherheitsabkommen verschärft.
anr. WASHINGTON, 26. November. Der Streit zwischen der amerikanischen Regierung und dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai über ein Sicherheitsabkommen ...
Der afghanische Präsident Hamid Karzai stellt immer neue Bedingungen für seine Unterschrift unter das Sicherheitsabkommen mit Amerika - und lässt Obama wieder abblitzen.
anr./boe. WASHINGTON/FRANKFURT, 21. November. Der afghanische Präsident Hamid Karzai hat unerwartet angekündigt, dass das bilaterale Sicherheitsabkommen mit ...
Zum Auftakt der Großen Ratsversammlung hat Afghanistans Präsident sein Misstrauen gegen die Vereinigten Staaten bekundet. Das Sicherheitsabkommen mit Washington soll erst nach der Wahl 2014 unterzeichnet werden.
In Kabul hat die große Ratsversammlung „Loya Dschirga“ begonnen. Außenminister Westerwelle würdigte die Bedeutung der 2500 Stammesältesten, Geistlichen und Politiker, die dort heute über das Sicherheitsabkommen mit Amerika beraten.
Eine Studie sagt, die Deutschen hätten durch ihr Verhalten bestehende Machtstrukturen in Afghanistan gefestigt und ihre Ziele verfehlt. Eine kohärente Strategie habe es nie gegeben.
Afghanistans Präsident Karzai hat den amerikanischen Drohnenangriff auf den pakistanischen Taliban-Führer Mehsud scharf kritisiert. Er sei „zum falschen Zeitpunkt“ erfolgt und behindere die Friedensgespräche.
Der Einsatz der Nato-Truppen habe seinem Land „viel Leid, aber keine Vorteile gebracht“, sagt Afghanistans Präsident Karzai. Diese Äußerung weist Verteidigungsminister De Maizière zurück.
Der Sprengsatz war in einem Mikrofon versteckt: Der Gouverneur der an Kabul grenzenden Provinz Logar ist bei einem Anschlag in einer Moschee getötet worden.
Ich möchte Sie als „liebe Nachbarn in der Zeit“ ansprechen. Wir haben nicht nur die gleichen Smartphones in der Tasche, uns eint mehr - die gleichen Ängste und ...
Seit vielen Monaten verhandeln Amerikaner und Afghanen über ein Sicherheitsabkommen. Jetzt haben sie anscheinend einen entscheidenden Fortschritt erzielt.