Sommerurlaub bei den Taliban
Die Taliban wollen mehr Tourismus. Dafür erlauben sie sogar Frauen, als Reiseleiterinnen zu arbeiten. Unsere Autorin war bei einer Tour dabei.
Die Taliban wollen mehr Tourismus. Dafür erlauben sie sogar Frauen, als Reiseleiterinnen zu arbeiten. Unsere Autorin war bei einer Tour dabei.
Afghanistan hat große Lithiumvorkommen. Die Taliban wollen sie dem Erzfeind Amerika anbieten. Unsere Korrespondentin hat sich in Kabul umgehört.
Junge Frauen suchen sich ihre Freiräume in Afghanistan. Sie besuchen Untergrundschulen oder studieren online. Nur wenige westliche Journalisten dürfen in das Land. Unsere Korrespondentin war vor Ort.
Ukraine, Gaza, hybride Angriffe, Aufrüstung: Die neue Bundesregierung steht vor gewaltigen Aufgaben. Um diese besser bewältigen zu können, plädiert unser Kolumnist für einen Nationalen Sicherheitsrat.
Der frühere US-Sondergesandte Zalmay Khalilzad zieht wieder Strippen im Hintergrund. Die Taliban sehen darin ein gutes Zeichen.
Khalida Popal wurde zur Stimme derer, denen in Afghanistan niemand zuhörte: Mädchen und Frauen. Im Exil geht ihr Kampf weiter – gegen Funktionäre und Politiker, die viel versprochen und schnell vergessen haben.
Nach der Rückeroberung Kabuls durch die Taliban beteiligte sich die Bundeswehr an einem internationalen Evakuierungseinsatz. Der Untersuchungsausschuss des Bundestages kritisiert die Regierung.
Den „Tatort“ aus Berlin schaut man sich dieser Tage mit gemischten Gefühlen an: Ein Serienkiller mordet in Berlin, sein erstes Opfer ist ein SPD-Politiker. Der Abzug des Westens aus Afghanistan 2021 scheint eine Rolle zu spielen.
Die Herrscher von Kabul stehen für alles, wogegen sich deutsche Außenpolitik richtet. Trotzdem sollte sich Berlin nicht weiter vor direkten Gesprächen scheuen.
Nach dem mutmaßlichen Anschlag von München bieten sich die Islamisten als Gesprächspartner an. So wollen sie international Anerkennung erlangen. Berlin lehnt das bislang ab.
Zwanzig Jahre Afghanistan-Einsatz: Der Preis war hoch, der Nutzen gering. Zu diesem Ergebnis kommt die Enquete-Kommission des Bundestages. Die Bundesregierungen hätten die Lage bis zuletzt beschönigt.
Im August schob Deutschland 28 Afghanen in ihr Heimatland ab. Direkte Gespräche mit den Taliban lehnt Berlin aber ab. Wien schickt nun eine Delegation nach Kabul.
Afghanistans bekanntester Medienmacher schildert, wie sein Sender mit islamistischen Zensoren ringt. Und erklärt, was der Westen tun sollte.
Der stellvertretende Außenminister der Taliban kritisiert das Bildungsverbot für Frauen als unislamisch. Er ruft dazu auf, Schulen und Universitäten für sie wieder zu öffnen.
Die frühere Bundeskanzlerin beschreibt, wie sie den Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch erlebt hat. Sie lobt die Planung, gesteht aber ein, dass der Westen in Afghanistan in vielem gescheitert ist.
Der frühere Außenminister Heiko Maas schildert die chaotischen Zustände vor dem Fall Kabuls. Einigungen in der Regierung hätten zu viel Zeit gekostet. Auch Washington sei von den Ereignissen „überrollt worden“.
Die frühere Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer schildert im Untersuchungsausschuss den Fall von Kabul. Auch Kanzler Scholz wird befragt und mahnt „realistische Lagebilder“ an.
Niemand weiß, wie viele syrische und afghanische Straftäter in ihre Heimat abgeschoben werden könnten. Das liegt auch an einem Flickenteppich an Zuständigkeiten.
Schutzsuchende werden für Heimatreisen nach Afghanistan kritisiert. Doch von Urlaub kann im Reich der Taliban kaum die Rede sein. Zwei Betroffene berichten.
Als erstes westliches Land wird die Schweiz im Herbst das Büro ihrer staatlichen Entwicklungshilfeorganisation in Afghanistan wiedereröffnen.
Die Schweiz eröffnet als erstes westliches Land in Kabul wieder ein Büro ihrer Entwicklungsorganisation. Eine Legitimierung der Taliban sei das nicht.
In Kubra Khademis Heimatland Afghanistan dürfen Frauen öffentlich nicht mehr sprechen. Aus dem Pariser Exil kämpft die Künstlerin für sie und zeigt neue Bilder in Frankfurt. Ein Gespräch.
Die Taliban gehen hart gegen Drogen vor. Das strikte Anbauverbot zeigt Wirkung – doch bei der Suchtbekämpfung haben sie mit ihren brachialen Methoden weniger Erfolg. Für einige wenige gibt es nun psychologische Betreuung.
Erstmals seit drei Jahren erfolgte wieder ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Dort sollen die Straftäter nun gegen eine Auflage freigekommen sein.
Deutschland hat erstmals seit der Machtübernahme der Taliban Personen nach Afghanistan abgeschoben. Am Freitagmorgen hob vom Flughafen Leipzig ein Charterflugzeug nach Kabul ab, an Bord waren 28 Straftäter, unter anderem der verurteilte Vergewaltiger von Illerkirchberg.
Deutschland schiebt mithilfe von Qatar 28 Straftäter nach Kabul ab. Wird dieses Modell nun Vorbild für viele solcher Flüge?
Zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Taliban ist aus Deutschland ein Abschiebeflug in Richtung Kabul gestartet. Beteiligte Bundesländer wollen nun eine Debatte über weitere Maßnahmen.
Seit der Machtübernahme der Taliban können Frauen in Afghanistan nicht mehr studieren. Kambiz Ghawami vom World University Service in Wiesbaden will das Verbot mit virtuellen Hochschulangeboten umgehen.
Ein neues „Tugendgesetz“ schränkt Rechte in Afghanistan weiter ein. So dürfen Frauen etwa nicht mehr in der Öffentlichkeit sprechen. Das Gesetz zeigt, dass der Taliban-Anführer eigenen Ministern misstraut.
Die afghanische Autorin Parand schreibt an ihre deutsche Kollegin Mithu Sanyal.
Die Islamisten haben ihre Macht im Land zementiert. Drei Afghanen erzählen von ihrer Angst vor Rache und Sittenwächtern – und schwindendem westlichen Engagement.
Als die Taliban vor drei Jahren die Macht in Afghanistan übernahmen, fürchteten die Nachbarländer eine Destabilisierung der Region. Wie gehen sie heute mit den Islamisten um?
Als die Taliban vor drei Jahren die Macht in Afghanistan übernahmen, fürchteten die Nachbarländer eine Destabilisierung der Region. Wie gehen sie heute mit den Islamisten um?
Taliban-Sprecher Mudschahid ist das Gesicht des Regimes, weil der Emir sich nicht in der Öffentlichkeit zeigt. Die Debatten im Westen verfolgt er genau.
Mit einer Militärparade auf dem ehemaligen US-Luftwaffenstützpunkt Bagram nahe Kabul begehen die radikalislamischen Taliban den dritten Jahrestag ihrer Machtergreifung. Als Staatsgäste sind unter anderem Vertreter Chinas und des Iran geladen.
Im August 2021 haben die Islamisten in Afghanistan die Macht an sich gerissen. Es ist dort nun friedlicher als zuvor. Aber die Suizide unter Mädchen nehmen zu.