Wie die Frauen in Afghanistan verschwinden
Kurz dachte man, die Taliban seien gemäßigter geworden. Von wegen. Nun dürfen viele Afghaninnen nicht einmal mehr arbeiten. Hilfsorganisationen ziehen sich zurück.
Kurz dachte man, die Taliban seien gemäßigter geworden. Von wegen. Nun dürfen viele Afghaninnen nicht einmal mehr arbeiten. Hilfsorganisationen ziehen sich zurück.
Bei einem Selbstmordanschlag nahe dem afghanischen Außenministerium in Kabul sind am Mittwoch laut Polizei mindestens fünf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Der sogenannte Islamische Staat hat sich via Twitter zur Tat bekannt.
Eine Explosion erschüttert Afghanistans Hauptstadt Kabul: Am Neujahrsmorgen sind am Eingang des Militärflughafens mehrere Menschen getötet worden. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist noch unklar.
Die Taliban haben alle NGOs im Land aufgefordert, Frauen nicht mehr arbeiten zu lassen. Welche dramatischen Folgen diese Entscheidung hat, erklärt Samira Sayed-Rahman vom International Rescue Committee in Kabul im F.A.Z.-Interview.
Die Taliban verdrängen afghanische Frauen nach und nach aus dem öffentlichen Leben. Doch nach dem NGO-Verbot mehren sich die Zeichen, dass der Streit innerhalb der Führung eskalieren könnte.
In Afghanistan gehen die Machthaber weiter gegen Frauen vor. Das trifft nun auch Ausländerinnen. In Herat protestieren Afghaninnen gegen ihren Ausschluss von Universitäten.
Die Hardliner unter den Taliban zeigen, wer die Richtung der Politik in Afghanistan bestimmt. Aufschreie der internationalen Gemeinschaft und die Drohungen mit neuen Sanktionen scheinen sie sogar noch zu bestärken.
Die Moderatorin Wana Limar weiß, wie man Menschen unterhält. Mit ihrer Schwester Hila hat sie ein Schmucklabel gegründet, das Frauen zu Goldschmiedinnen ausbilden will – in ihrem Geburtsland Afghanistan.
In einem Geschäftsviertel der afghanischen Hauptstadt wurde ein Hotel in Brand gesetzt. Die Taliban sprechen von einem Anschlag.
Die Taliban verweigern Frauen und jungen Mädchen in Afghanistan den Zugang zum Sport. Das IOC gewährt dem Regime nun eine weitere Chance – und verzichtet vorerst darauf, das Land auszuschließen.
Falsche Vorstellungen vom Land, unrealistische Ziele, chaotische Vorbereitung: Zeitzeugen bescheinigen dem Afghanistan-Einsatz schwerwiegende Fehler schon am Anfang.
Roger Willemsens „Afghanische Reise“ führt in ein beinahe verschwundenes Land, durch das uns Matthias Brandt souverän geleitet.
Nach der Machtergreifung der Taliban ist die Zahl der arbeitenden Kinder in Afghanistan dramatisch gestiegen. Der iranische Fotograf Ebrahim Noroozi hat sie in einer der Ziegelfabriken Kabuls besucht.
Mindestens 53 Menschen, die meisten von ihnen junge Frauen, wurden vergangenen Freitag bei einem Anschlag in Kabul getötet. Die Taliban haben offenbar kein Interesse, die wahren Opferzahlen zu nennen.
Die Rebellen in Afghanistan haben zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Taliban Gebiete zurückgewinnen können. Die Terrormiliz bestreit das allerdings.
Nach Angaben der Bildungseinrichtung fand dort eine Aufnahmeprüfung für die Universität statt. Die Attacke richtete sich gegen ein Viertel, in dem vor allem schiitische Hazara leben.
Massoud gehörte zu den letzten afghanischen Anführern, die Widerstand gegen die Taliban leisteten. Er ruft Deutschland und Europa zum Handeln in Afghanistan auf.
Die erschütternde Dokumentation „Kabul Airport“ erzählt die achtzehn Tage der Evakuierungs-Luftbrücke im August 2021 und von einer Rettungsaktion, die in einer humanitären Katastrophe endete.
Zwölf Abgeordnete und zwölf Sachverständige sollen zwanzig Jahre Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan bewerten. Ziel ist es, die richtigen Lehren für zukünftige Einsätze zu ziehen.
2005 nahmen die USA mit Bashir Nursai einen der damals mächtigsten Drogenbosse der Welt fest. Jetzt kommt er frei – im Tausch gegen eine amerikanische Geisel.
In der südafghanischen Stadt Kandahar haben die Islamisten vor rund drei Jahrzehnten ihre Gruppierung gegründet. Heute herrschen sie wieder dort. Vielen Bewohnern gefällt das, auch weil die Taliban für gewissen Fortschritt sorgen.
Ein Buch schildert die Lage der afghanischen Frauen. Es spannt den Bogen von der Geschichte bis zur abermaligen Machtübernahme der Taliban vor einem Jahr und lässt wenig Anlass zu Hoffnung.
Die Taliban melden außerdem einen weiteren getöteten Zivilisten. Es soll sich um einen Selbstmordattentat gehandelt haben. Russland möchte nun den Schutz seiner Botschaft verstärken.
Wenn Verzweiflung angesichts des Weltgeschehens in Gedichte überführt wird: Ilma Rakusas lyrisches Tagebuch „Kein Tag ohne“.
Im RTL-Spezial „60 Tage Frauenhass: Eine Reporterin bei den Taliban“ zeigt Liv von Boetticher, wie man eine Auslandsreportage nicht drehen sollte.
Bisher hat sich keine Gruppe zu dem Anschlag bekannt. Bereits in der vergangenen Woche wurde ein Taliban-Geistlicher bei einem Selbstmordanschlag in Kabul getötet.
Mindestens 20 Menschen sollen durch eine Explosion in einer Kabuler Moschee ums Leben gekommen sein. Die Taliban haben einen ihrer Geheimdienstchefs erschossen.
Mit dem überhasteten Abzug der amerikanischen Truppen aus Kabul sanken Präsident Bidens Zustimmungswerte rapide. Doch seine abnehmende Beliebtheit allein an Afghanistan zu messen, ist irreführend.
Seminare in Hijabs, getrennte Räume nach Geschlechtern, flüchtendes Lehrpersonal sind seit einem Jahr Realität an afghanischen Hochschulen. Was vom alten Leben übrig bleibt, ist nicht viel, vor allem nicht für Frauen.
Vor einem Jahr ergriffen die Taliban in Afghanistan die Macht. Versprechen haben sie gebrochen, nach Anerkennung müssen sie trotzdem streben. Vor allem Mädchen und Frauen leiden unter den Einschränkungen.
Vor einem Jahr marschierten die Taliban in Kabul ein. In Berlin hatte man lange weggeschaut, dann ließ man viele Helfer zurück. Einer, der es heraus geschafft hat, findet nun eine neue Zukunft.
Ein Afghane steht auf einer Todesliste der Taliban. Monatelang versteckt er sich. Dann flieht er nach Kabul – kurz bevor dort die Islamisten die Macht übernehmen. Die Chronik einer Flucht.
Die Höhe der Gasumlage soll bekanntgegeben werden. Kanzler Scholz reist ins Energieland Norwegen. Und die Taliban herrschen seit einem Jahr in Afghanistan. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Am Montag vor einem Jahr nahmen die Taliban Kabul ein und besiegelten damit ihre Rückkehr an die Macht in Afghanistan. Nun erklären sie den anstehenden Jahrestag zum Feiertag.
Kurz vor dem Jahrestag ihrer Machtübernahme haben die Taliban in Kabul eine Demonstration für Frauenrechte mit Schüssen in die Luft aufgelöst. Zudem wurden mehrere Journalisten vorübergehend festgenommen.
Der IS hat den Taliban den Krieg erklärt. Mit Rahimullah Haqqani haben sie den bislang ranghöchsten Vertreter getötet.