Die CDU braucht die Quote
Auf der einen Seite die Türsteher der alten CDU, auf der anderen jene, die den Herrenverein auch für Frauen öffnen wollen: Die Quote könnte für die Christdemokraten zur Richtungsfrage werden.
Auf der einen Seite die Türsteher der alten CDU, auf der anderen jene, die den Herrenverein auch für Frauen öffnen wollen: Die Quote könnte für die Christdemokraten zur Richtungsfrage werden.
Das Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück steht weiter still. Den Schweinehaltern in Deutschland fehlt damit ihr wichtigster Abnehmer: Die Preise rutschen in den Keller und in den Ställen wird der Platz knapp.
Ausgerechnet die CDU will die Frauenquote einführen. Die Gegner konnten mit ihren Argumenten nicht überzeugen. Am Ende könnte es aber sogar die Union sein, die das emotional aufgeheizte Thema von aller Ideologie befreit.
Nach elf Stunden langen Verhandlungen hat sich die Führung der CDU auf ein Ziel geeinigt: Bis 2025 sollen die Vorstandsetagen zu 50 Prozent weiblich sein.
Julia Klöckner will die Tierhaltung in Deutschland verändern. Corona könnte ihr dabei sogar helfen. Ein Gespräch mit der Bundeslandwirtschaftsministerin.
Nach langem Ringen hat sich der Bundesrat auf eine Regelung verständigt. Bauern sehen sich durch die Entscheidung hart getroffen, Tierschützern geht sie nicht weit genug. Für mehr Tierwohl in deutschen Ställen sind weitere Maßnahmen im Gespräch.
Anfang Juli übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. In Berlin fordern Demonstranten von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner deshalb ein klares Handeln und eine zukunftsfähige Agrarreform für Europa.
Lobbyismus hat einen ziemlich üblen Ruf. Dabei geht es um nichts Schlechtes – wenn Regeln beachtet werden.
Corona im Schlachthof, qualvolle Enge im Stall, Schleuderpreise im Supermarkt: Es ist was faul in der Fleischbranche. Aber es gibt einen Ausweg aus der Krise.
Schon vor Corona war klar, dass in der Fleischindustrie vieles im Argen liegt. Nun ist der Druck zum Handeln aber da. Wird sich nun wirklich etwas ändern?
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will eine Tierwohlabgabe einführen und verstärkt gegen Dumpingpreise beim Fleisch vorgehen.
Erst hat die Fleischindustrie das geplante Verbot von Werkverträgen scharf kritisert – nun erfolgt eine Rolle rückwärts. Ziel müsse eine einheitliche gesetztliche Regelung sein.
Julia Klöckner soll nun die Fleischindustrie reformieren – eine Branche, die sich in den vergangenen Jahrzehnten als ausgesprochen resistent gegen Veränderungen erwiesen hat.
Tönnies und die Folgen: Was muss sich ändern in Ställen, Schlachthöfen und im Supermarkt? Die Agrarministerin lädt zum Krisengespräch.
Die Corona-Ausbrüche in Schlachtbetrieben befeuern eine politische Debatte über die Zukunft der Fleischindustrie. Manche haben schon ein Vorbild für den Wandel ausgemacht: die EEG-Umlage.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sieht die ganze Region „in Geiselhaft“ des Fleischkonzerns. Er fordert eine Haftung von Tönnies. Derweil hat Ministerpräsident Armin Laschet einen Lockdown für das Gebiet nicht mehr ausgeschlossen.
Ein höherer Preis durch eine Fleischsteuer garantiere kein höheres Tierwohl oder mehr Arbeitssicherheit in den Schlachtereien. Vielmehr brauche es effiziente Kontrollen und ein staatliches Tierwohllabel.
Die Abgabe soll faire Preise und die Förderung von Stallumbauten ermöglichen. Fleisch dürfe weder ein Luxusprodukt für Reiche noch eine „Alltagsramschware“ sein, so die Landwirtschaftsministerin.
Familienministerin Franziska Giffey wirbt für ein Internetportal – angeblich privat, aber eben doch als Ministerin. „Das gefährdet das Ansehen ihres Amtes“, heißt es von Kritikern. Nun prüft die Medienanstalt Berlin-Brandenburg den Fall.
Die Corona-Krise hat abermals die unhaltbaren Zustände in der Fleischindustrie offenbart. Nun kommt heraus: Die Massentierhaltung ist generell anfällig für Pandemien und zugleich deren Verursacher.
Das Kabinett billigte damit am Mittwoch ein von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegtes Konzept. Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern können im Rahmen der geltenden Einreisebestimmungen kommen. Klöckner macht den Arbeitgebern aber Hygiene-Vorgaben, um das Ansteckungsrisiko in der Corona-Pandemie zu verringern.
Omas Apfelbaum trägt auch ohne alle Pflanzenschutzmittel. Aber kann man so auch einen kommerziellen Anbaubetrieb betreiben? Zu Besuch bei einem Landwirt, der zeigt, dass das durchaus geht.
Angesichts zahlreicher osteuropäischer Arbeiter, die in Sammelunterkünften unter teils problematischen Bedingungen leben, steht die Fleischindustrie schon lange in der Kritik. Das Kabinett beschließt nun eine scharfe Neuregelung.
Weil sich zahlreiche Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten, musste das Unternehmen Westfleisch in Coesfeld eine Woche schließen. Nun soll es weitergehen.
Die Corona-Krise macht aus vielen Menschen im Land Hobbygärtner. Plötzlich sind Schreberanlagen cool. Und auch ein älterer Trend erhält neuen Aufwind.
Helfende Hände werden auf den Höfen dringend benötigt. Doch bisher sind weniger ausländische Saisonarbeitskräfte angereist als von der Bundesregierung zugelassen. Für ihre Einreise gelten strenge Auflagen.
Ein neuer Verbund von Landwirten macht mit einer ungewöhnlichen Forderung auf sich aufmerksam. Bundessprecher Alfons Wolff erklärt, was dahintersteckt – und greift den mächtigen Bauernverband an.
Die Bundeslandwirtschaftsministerin kocht mit Fernsehkoch Lafer und macht damit Werbung für eine Supermarktkette.
Deutschland bereitet sich auf weitere Monate mit großen Einschränkungen vor. Auch im Sommer dürfte es heißen: daheim bleiben. Welche Freiheiten werden noch möglich sein?
Das Auswärtige Amt macht klar, bis zum Pfingstferienende wird es keine Auslandsreisen geben, vielleicht noch länger. Offiziell zeigen Urlaubsmanager Verständnis, hinter den Kulissen ist der Unmut groß .
Bauernhof statt Badestrand: Politiker schwärmen in der Corona-Krise von Ferien im Inland. Doch Reisebüros hilft das wenig, sie leben vom Geschäft mit Auslandsreisen. Wie lange bleibt die Reisewarnung bestehen?
Nach dem Außenminister dämpft nun auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung die Hoffnung auf Normalität in der Urlaubssaison. Doch zumindest in heimatlichen Regionen soll es „vorsichtige Lockerungen“ geben.
Landwirte fürchten einen Verfall des Milchpreises. Großabnehmer fragen plötzlich weniger nach, auch der Export bricht ein. Die Politik versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Solange Angela Merkel an der Spitze der CDU stand, konnte die Partei verdecken, dass sie immer noch eine männliche war. Jetzt geht auch Annegret Kramp-Karrenbauer. Was nun?
Eine französische Dokumentation widmet sich dem weltweiten Kampf gegen eine voll auf Zucker setzende Ernährungsindustrie. Wer danach noch auf Junk Food abfährt, hat nichts verstanden.
Auch die Bauern zählen zu jenen Helden des Alltags, deren Bedeutung vielen erst jetzt klar wird. Doch es wird der Tag kommen, an dem die neue Wertschätzung für die Landwirte noch auf eine harte Probe gestellt wird.