Weil Rom es so will
Rainer Maria Kardinal Woelki wird Erzbischof von Köln. Der Dreiervorschlag des Domkapitels wurde in Rom übergangen. Der Vatikan erstellte eine neue Liste.
Rainer Maria Kardinal Woelki wird Erzbischof von Köln. Der Dreiervorschlag des Domkapitels wurde in Rom übergangen. Der Vatikan erstellte eine neue Liste.
Erzbischof Rainer Maria Woelki wechselt aus Berlin nach Köln. Als Nachfolger des streng konservativen Joachim Meisner soll er im Rheinland für frischen Wind im Erzbistum sorgen.
Das Kölner Erzbistum hat erstmals sein Immobilienvermögen berechnet - und kommt auf 612 Millionen Euro. 80 Prozent davon bringen aber so gut wie keine Erträge.
Bischof emeritus Franz-Peter Tebartz-van Elst lebt wieder in Sichtweite des Doms. Aber ein Umzug steht ihm bevor. In Limburg müht man sich, ihm einen „hinreichenden und würdigen Unterhalt“ zu sichern.
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx führt für die nächsten sechs Jahre die Deutsche Bischofskonferenz. Bei der knappen Wahl gaben die Weihbischöfe den Ausschlag.
Tebartz-van Elst kommt nicht nach Münster und ist dennoch allgegenwärtig. Alle Namen und Nachrichten stehen bis auf weiteres im Bann der Frage, wie Papst Franziskus in der Causa Tebartz entscheiden wird.
Am Mittwoch wird der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz gewählt - es mangelt weder an möglichen Kandidaten noch an Versuchen, diese zu beschädigen. Den Ausschlag geben wird am Ende wohl die zweite Reihe.
An welchem Maßstab jeder Erzbischof von Köln gemessen werden wird, offenbart sich erst bei der Lektüre der beiden Biographien, die Norbert Trippen über die Kardinäle Frings und Höffner vorgelegt hat.
Nach 25 Jahren hat sich Joachim Kardinal Meisner vom Amt des Erzbischofs von Köln zurückgezogen. Bei seiner Verabschiedung im Kölner Dom bezeichnete ihn die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als streitbaren Geist.
Kardinal Meisner ist am Sonntag in Köln verabschiedet worden. Auf der Gästeliste stand auch der beurlaubte Limburger Bischof Tebartz-van Elst, doch er ist nicht erschienen.
Zur Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wird mit dem Erscheinen des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst gerechnet. Der Verabschiedung des Kölner Kardinals Meisner blieb er wider Erwarten fern.
In Köln endet eine Ära. Nach 25 Jahren an der Spitze des größten deutschen Erzbistums hat Joachim Kardinal Meisner auf sein Amt verzichtet.
Seine Wortwahl sei „vielleicht unglücklich“ gewesen, äußert Joachim Kardinal Meisner. Er zieht scharfe Kritik auf sich, weil er vor konservativen Katholiken sagte: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien.“
Die Insolvenz des Weltbild-Verlags ist der Höhepunkt eines jahrelangen Streits in der katholischen Kirche. Die Sanierung des Unternehmens scheiterte am Unvermögen der Gesellschafter.
Eine Mitglied der Gruppe Femen nutzte die Weihnachtsmesse im Kölner Dom zu einem barbusigen Auftritt. Der zelebrierende Kardinal Meisner blieb unbeeindruckt.
Acht Tage lang hat Tebartz-van Elst warten müssen, nun hat ihn der Papst empfangen. Aus Kirchenkreisen hieß es, es sei ein ausgezeichnetes Gespräch gewesen. Der Limburger Bischof sei dankbar für die „sehr ermutigende Begegnung“.
Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, trifft den Papst am Montag nicht alleine. Offenbar kommt der Kölner Kardinal Meisner mit. Heute schon hat Tebartz-van Elst hohen Besuch bekommen.
Im Vatikan redet kaum noch jemand mit dem Limburger Bischof. Und wer doch mit Tebartz-van Elst spricht, trifft offenbar auf einen zuversichtlichen Kämpfer.
Im Februar 2008 wollte Bischof Tebartz-van Elst zwei Millionen Euro für sein Bischofshaus ausgeben. Es wurden mehr als dreißig. Wie konnte es dazu kommen?
Beim Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Müller, soll sich Tebartz-van Elst „ausgeweint“ haben. Tatsächlich hat der Limburger Bischof nur wenige Fürsprecher im Vatikan. Vorerst kann er nicht auf ein Treffen mit dem Papst hoffen – allenfalls auf Milde.
Limburgs Bischof will nach Rom reisen. Dort trifft er auf den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch. Im Vatikan wird er erklären müssen, warum unter seiner Verantwortung Baukosten jahrelang verschleiert worden sind.
Ein beantragter Strafbefehl und exorbitant gestiegene Baukosten: Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst will laut Angaben seines Sprechers in der kommenden Woche nach Rom fliegen. Der Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan, Erzbischof Müller, spricht weiter von einer „Medienkampagne“.
Im Konflikt um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat der Kölner Erzbischof Joachim Meisner seinem Mitbruder den Rücken gestärkt. Die Medien hätten sich „geradezu gegen ihn verschworen“.
Der „Nationale Eucharistische Kongress“ in Köln ist ein Kind des scheidenden Erzbischofs Kardinal Meisner. Gedacht als Gegenveranstaltung zum Katholikentag, will man dort der Verweltlichung des Glaubens entgegentreten.
Kardinal Meisner will im Dezember zurücktreten. Ein entsprechendes Gesuch wolle er im Vatikan einreichen, sagte der 79 Jahre alte Kardinal. Meisner steht seit 1989 an der Spitze der größten deutschen Diözese.
Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
Viele hoffen, dass Benedikts Nachfolger jünger, energisch und durchsetzungsstark, politisch versierter und offener im Umgang mit den Medien ist. Konservative wie liberale Kardinäle fordern aber vor allem einen Papst, der endlich die vatikanische Kurie reformiert.
Sie sind nicht Papst, aber sie wählen ihn: Paul Josef Cordes, Walter Kasper, Karl Lehmann, Reinhard Marx, Joachim Meisner und Rainer Maria Woelki sind bei der Wahl des Nachfolgers des deutschen Papstes stimmberechtigt.
Keiner der wahlberechtigten Kardinäle stand den beiden letzten Päpsten so nahe wie der Kölner Erzbischof Joachim Meisner. Mit dem Polen Johannes Paul II.
Kardinäle aus aller Welt streiten in Rom darüber, ob nur ein Papst gewählt oder auch die Kurie reformiert werden soll. Ein Favorit für die Nachfolge Benedikts ist nicht in Sicht.
Unter der Leitung von Kardinaldekan Angelo Sodano haben im Vatikan die Generalkongregationen begonnen. 103 der erwarteten 115 Kardinäle für das Konklave sind bereits eingetroffen und vereidigt.
Der Bischof von Mainz bestimmt den neuen Papst mit. Am Dienstag will Karl Lehmann in Rom reisen. Wann das Konklave beginnt, ist offen. Auch die Zeit davor ist wichtig: Die Kardinäle führen intensive Gespräche.
Zur medizinischen Hilfe vergewaltigter Frauen könne in Katholischen Krankenhäusern die „Pille danach“ gehören. Aber nur dann, wenn sie ausschließlich eine verhütende und nicht eine abtreibende Wirkung habe. Darauf hat sich die Bischofskonferenz in Trier geeinigt.
Und er dreht sich doch: Die Erklärung des Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zur “Pille danach“ ist grundsätzlicher und folgenreicher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Auslöser war der Fall einer mutmaßlich vergewaltigten Frau, die in zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen worden war.
reb. DÜSSELDORF, 22. Januar. Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat sich am Dienstag bei dem Mitte Dezember von zwei katholischen Kliniken ...
Die Zurückweisung einer vergewaltigten Frau in zwei katholischen Kliniken hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Nach den Trägern hat sich nun auch Erzbischof Meisner bei dem Opfer entschuldigt und eine Aufarbeitung des Falles angekündigt.