Vorerst kein Astra-Zeneca in Praxen
Hausärzte sollen das bisher deutlich zu langsame Impftempo beschleunigen. Doch das britische Vakzin wird dort erst einmal nicht verabreicht – und auch der Impfstoff von Moderna macht Sorgen.
Hausärzte sollen das bisher deutlich zu langsame Impftempo beschleunigen. Doch das britische Vakzin wird dort erst einmal nicht verabreicht – und auch der Impfstoff von Moderna macht Sorgen.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht viel zu schleppend voran, sagen Experten. Das zeige die Pandemie. Der Datenschutz sei veraltet, die Forschung müsse einfacher an Informationen kommen.
Der „Spiegel“ schreibt, das Gesundheitsministerium habe FFP2-Masken beim „Unternehmen von Jens Spahns Ehemann gekauft“. Das ist ganz schön verdreht.
Ein billiger und hochwirksamer Impfstoff für die ganze Welt: Der Pharmakonzern Astra-Zeneca wollte mit seinem Vakzin nur helfen. Wie konnte das so schiefgehen?
Beim CDU-Führungspersonal wächst der Verdruss über Markus Söder. Konflikte gibt es nicht nur wegen Sticheleien gegen Minister der Schwesterpartei, sondern auch wegen Andeutungen zu möglichen Impfstoff-Exportstopps.
Ab April sollen die Hausärzte in die Impfkampagne eingebunden werden, und es wird mehr Impfstoff an die Grenzen geliefert. Dazu bekommen die Apotheken eine entscheidende Rolle. Die Beschlüsse im Überblick.
Gemeinsam mit Gesundheitsminister Jens Spahn und den Ministerpräsidenten der Länder berät die Kanzlerin, wie die Hausärzte nun in die Impfkampagne eingebunden werden. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream
Nicht nur der Gesundheitsminister schätzt die Corona-Lage düster ein. RKI-Vizepräsident Schaade stimmt auf abermals „schwere Wochen“ ein. Und SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach fordert: „Wir müssen zurück in den Lockdown.“
Ab diesem Freitag soll in Deutschland die Impfung mit Astra-Zeneca wieder aufgenommen werden. Allerdings unter der Bedingung, dass die Menschen mit Warnhinweisen auf die möglichen Risiken aufmerksam gemacht werden.
Der CDU-Politiker Erwin Rüddel glaubt noch immer an das Impfversprechen der Bundeskanzlerin. Die müsse sich nun schützend vor Gesundheitsminister Jens Spahn stellen. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses.
Zur Entscheidung der Europäischen Arzneimittelagentur (Ema) zum Impfstoff von Astra-Zeneca äußern sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek.
Der CDU-Vorsitzende Laschet verteidigte den Impfstopp und nimmt Gesundheitsminister Spahn in Schutz. Indes entscheidet sich am Donnerstag, ob die Ema den Astra-Zeneca-Impfstoff weiterhin empfiehlt.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt, die Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca vorerst auszusetzen.
Mitten in der Pandemie will der Gesundheitsminister tiefe Eingriffe in die Pflegeversicherung vornehmen. Die Union hat wohl die Schuldenbremse aufgegeben.
Wenn man es allen recht machen will: Deutschland ist bei der Corona-Bekämpfung äußerst zögerlich. Dabei sind gerade jetzt pragmatische Entscheidungen und entschlossenes Handeln gefragt.
In der deutschen Impf- und Testpolitik hatte die größtmögliche Sicherheit immer Vorrang vor pragmatischem Handeln. Am Ende steht eine übermäßige Vorsicht, die – man muss es so klar sagen – wahrscheinlich Menschenleben kostet.
Mehr Tempo, weniger Bürokratie, und die Entscheidung der EU-Behörde abwarten – das empfiehlt der CDU-Vorsitzende, nachdem Astra-Zeneca vorerst nicht mehr verimpft wird. Sorgen und Kritik werden lauter.
Google will das vom Gesundheitsministerium getragene Portal gesund.bund.de weiter bevorzugt anzeigen – das Landgericht München hatte dies untersagt. Nun begehrt der Netzkonzern dagegen auf. Was sagt Spahns Ministerium dazu?
Bisher teilt die Europäische Arzneimittelbehörde die Bedenken um das Vakzin des Herstellers Astra-Zeneca nicht. Nichtsdestotrotz darf der Impfstoff hierzulande vorerst nicht zum Einsatz kommen. Dagegen regt sich Widerstand.
Die Entscheidung, Impfungen mit dem Mittel von Astra-Zeneca auszusetzen, hat in Wissenschaft und Politik viele überrascht. Die Folgen könnten gravierend sein. Noch weiß niemand, ob es damit überhaupt ein Problem gibt.
Frankreichs Präsident steht in der Kritik, nachdem er mit Verweis auf Berlin die Astra-Zeneca-Impfungen überraschend ausgesetzt hat. Der Gesundheitsminister begründet die Kehrtwende mit dem Zwang zu „europäischer Koordination“.
Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde Jens Spahn zum Star. Doch dann sagte er mal zu viel und mal zu wenig. Für die Aussetzung der Astra-Zeneca-Impfungen wird er harsch kritisiert – und sogar sein Rücktritt verlangt.
Die Politik wollte über die Landtagswahlen und ein besseres Pandemiemanagement reden. Dazu kam es nicht. Stattdessen bekommen die Wähler einen Eindruck davon, was bei uns wirklich schief läuft.
Klarheit nach der Niederlage: CDU und CSU müssen um die Macht kämpfen wie lange nicht mehr. Armin Laschet kann nicht auf die Kanzlerkandidatur verzichten.
Der Arbeitsentwurf des Pflegereformgesetzes des Bundesgesundheitsministeriums liegt vor. In der häuslichen Pflege sind Erleichterungen vorgesehen, Kinderlose sollen mehr zahlen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat alle Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca in Deutschland ausgesetzt. „Die EMA wird jetzt entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken“, so Spahn.
Auch Deutschland setzt die Impfungen mit dem Vakzin vorsorglich aus – jetzt soll ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln in Hirnvenen genauer geprüft werden.
Die Bundesregierung folgt einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts und setzt Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorsorglich aus. Weitere Untersuchungen seien notwendig.
Nach den miserablen Wahlergebnissen in Stuttgart und Mainz ist die Unruhe in der Union mit Händen zu greifen. Der unruhigste Teil auf dem Weg zur Verteidigung des Kanzleramts hat begonnen. Eine Analyse.
Wie gut steht Deutschland in der Krise da? Jens Spahn sagt: Besser als man denkt. Was kommt aber danach? Da ist die Meinung einhellig: Deutschland muss anders, muss besser werden. Eindrücke vom F.A.Z.-Kongress.
Der britisch-schwedische Konzern ist bei den Lieferungen seines Vakzins bereits deutlich im Verzug. Jetzt hat er abermals „enttäuschenderweise“ Kürzungen für die EU angekündigt. Als Grund nennt Astra-Zeneca Exportverbote.
Unter dem Motto „Zukunft? Gestalten!“ fand der F.A.Z.-Kongress heute statt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) diskutierte mit hochkarätigen Gästen über die aktuellen Themen und Hintergründe aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.
Der F.A.Z.-Kongress 2021 stand im Zeichen der Pandemie, Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft diskutierten mit uns über die großen aktuellen Fragen. Neben Bundespräsidenten und Gesundheitsminister waren auch FDP-Chef Christian Lindner und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dabei.
Heute wird die F.A.Z. einen ganzen Tag lang live debattieren – mit Finanzanalytiker Volker Looman, Sebastian Kurz und vielen anderen. Den Anfang machte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Seien Sie hier live mit dabei.
Im Gespräch mit Eckart Lohse mahnt der Gesundheitsminister zu einem pragmatischen Denken und Debattieren in der Pandemie. FDP-Chef Lindner warnt derweil vor einer „Selbstentfesselung der Verwaltung“.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat der lauter werdenden Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Pandemie widersprochen. Bedauern zeigte Spahn bezüglich der Entscheidung einiger EU-Länder, die Corona-Impfungen mit dem Produkt von Astrazeneca auszusetzen.