Nach dem Weckruf
Das Sultanat Oman sieht sich als Reformmodell für andere arabische Länder. Gewalt, Extremismus, Hass und Fanatismus sollen dort keinen Platz haben, dafür aber sehr wohl Meinungsvielfalt.
Das Sultanat Oman sieht sich als Reformmodell für andere arabische Länder. Gewalt, Extremismus, Hass und Fanatismus sollen dort keinen Platz haben, dafür aber sehr wohl Meinungsvielfalt.
Seit einiger Zeit setzt die deutsche Polizei zur Überwachung Drohnen ein. Das ist kaum bekannt, aber vom Gesetz gedeckt. Nur warum verhalten sich dann alle, die mit dem Gerät arbeiten, so verdächtig?
Truppen des jemenitischen Präsidenten Salih und regimekritische Kämpfer haben sich am Montag in Sanaa offenbar die schwersten Gefechte seit Wochen geliefert. Lokale Medien sprachen von mehr als 20 Toten seit Sonntag.
Die Arabische Liga hat sich bei einer Dringlichkeitssitzung nicht auf einen Ausschluss Syriens verständigen können. Die Außenminister der Arabischen Liga forderten Syrien indes zum Dialog mit der Opposition auf.
Bei Luftangriffen im Jemen sind nach offiziellen Angaben sieben Al-Qaida-Kämpfer ums Leben gekommen, unter ihnen der Hauptverantwortliche für Medienfragen des Terrornetzwerkes.
Adel al Dschubeirs sollte mutmaßlich das Ziel eines von Iran in Auftrag gegebenen Mordanschlags sein. Sein Aufstieg zum Botschafter in Washington im Februar 2007 galt als Sensation. Anders als seine Vorgänger ist er kein Mitglied des Königshauses.
Die couragierte Jemenitin Tawakkul Karman ist zu einem bekannten Gesicht des arabischen Frühlings geworden. Dafür hat sie einen hohen Preis bezahlt.
Mit dem Friedensnobelpreis werden in diesem Jahr die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, deren Landsfrau Leymah Gbowee und die jemenitische Journalistin Tawakkul Karman ausgezeichnet. Mit ihr erhält auch eine Aktivistin der Arabellion die Auszeichnung.
Die Tötung des Al-Qaida-Hasspredigers Aulaqi ist durch ein geheimes Memorandum des amerikanischen Justizministeriums erlaubt worden. Al Qaida bezichtigte sich unterdessen in einer Erklärung einer Reihe von Angriffen im Südjemen.
Aulaqi war aber nicht der Führer der Gruppe "Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel", die 2009 durch den Zusammenschuss von Al Qaida im Jemen und in Saudi-Arabien entstand. Das ist Nasser al Wahaischi, der in Afghanistan an der Seite Bin Ladins gearbeitet hatte.
Her./rüb. ABU DHABI/WASHINGTON, 30. September. Der amerikanische Präsident Obama hat die Tötung des islamistischen Hasspredigers Anwar al Aulaqi am Freitag im Jemen als "bedeutenden Meilenstein in den Bemühungen, Al Qaida zu besiegen" bezeichnet.
Der radikale Prediger Anwar al Aulaqi, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, ist im Jemen getötet worden. Er galt als Anführer von Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel. Barack Obama sprach von einem Meilenstein im Kampf gegen den Terrorismus.
Im Jemen haben Stammeskämpfer am Mittwoch ein Kampfflugzeug der Regierung abgeschossen. Zuvor hatte der Jet Stellungen der Aufständischen angegriffen. Im Jemen kämpfen Gegner und Anhänger von Präsident Salih inzwischen an mehreren Fronten.
Her. Abu Dhabi, 27. September. Der jemenitische Verteidigungsminister Muhammad Nassir Ahmad hat am Dienstag unbeschadet einen Attentatsversuch überstanden. Ein Selbstmordattentäter war nahe Aden mit seinem Wagen, der mit Sprengstoffen ...
Die Diplomatentochter war Ende der neunziger Jahre die erste Flugzeugingenieurin auf der Arabischen Halbinsel. Heute ist Alia A. Hafeedh Al Qalam Al Yafiesie im Sultanat Oman die einzige Frau in der Männerdomäne.
Auch nach der Rückkehr des im Juni verletzten jemenitischen Staatschefs Salih hält die Gewalt im Land an. Der über Monate im saudi-arabischen Exil Untergeschlüpfte machte keine Andeutung eines Rücktritts.
Her. ABU DHABI, 26. September. Die Rückkehr von Staatspräsident Ali Abdullah Salih in den Jemen und seine erste Fernsehansprache haben dem Land keine Ruhe gebracht. Kaum hatte Salih am späten Sonntagabend seine Rede beendet, in der ...
SANAA/KAIRO, 25. September (dpa). Die Rückkehr von Präsident Salih hat die Gewalt im Jemen neu angefacht. Bei Angriffen der Salih-treuen Truppen auf die Zeltstadt der Opposition im Zentrum von Sanaa sowie gegen die Militäreinheiten ...
Nach der Rückkehr des umstrittenen Staatspräsidenten Salih in den Jemen ist die Hauptstadt Sanaa auch am Samstag von schweren Gefechten zwischen Regierungstruppen und Opposition erschüttert worden. Mehr als 40 Menschen starben.
Nach seiner Rückkehr in den Jemen hat Präsident Salih die Konfliktparteien zu einer Waffenruhe aufgerufen. Die staatliche Nachrichtenagentur Saba kündigte eine „Grundsatzrede“ des Präsidenten an das Volk für den kommenden Montag an.
Der amerikanische Präsident lobt in der UN-Vollversammlung die Arabellion, beklagt aber den Stillstand des Friedensprozesses im Nahen Osten. Zugleich bekräftigt Obama die amerikanischen Abzugspläne aus dem Irak und Afghanistan.
Her. ABU DHABI, 21. September. In mehreren Stadtteilen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist es am Mittwoch abermals zu verlustreichen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Gegnern von Staatspräsident Ali Abdullah Salih gekommen.
Sanaa, 20. September (Reuters/dpa). Bei Auseinandersetzungen zwischen Aufständischen und Regierungstruppen sind am Dienstag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa mindestens sechs Menschen getötet worden.
In der jemenitischen Hauptstadt gehen die Straßenkämpfe zwischen Regierungstruppen und Oppositionellen weiter. Wieder soll es Tote gegeben haben. Zuvor hatten Regierungsgegner eine Militärbasis von Präsident Salih gestürmt. Die EU fordert eine rasche Lösung für den Konflikt.
Her. ABU DHABI, 19. September. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat es auch am Montag Straßenkämpfe zwischen den Truppen Staatspräsident Salihs und der Opposition gegeben. Dabei wurden wieder mehr als 20 Menschen getötet, nachdem ...
Im Prinzip ist der jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih, der sich nun schon einige Monate im saudi-arabischen Exil aufhält, bereit, die Macht abzugeben; aber er tut es (noch) nicht. Die Proteste, die er damit in der Hauptstadt Sanaa provoziert, eskalieren wieder.
Sicherheitskräfte im Jemen haben am Sonntag ein Blutbad unter Demonstranten angerichtet. Mindestens 26 Menschen seien in dem Kugelhagel ums Leben gekommen, hunderte weitere verletzt worden, berichtete eine Sprecherin der Protestbewegung.
Her. ABU DHABI, 18. September. Der jemenitische Vizepräsident Abdurrabo Hadi wird in dieser Woche das Abkommen zur Übergabe der Macht an die Opposition unterzeichnen. Das kündigte in Riad ein ranghoher Vertreter der saudischen Regierung, der nicht genannt werden will, an.
Her. ABU DHABI, 18. September. Der jemenitische Vizepräsident Abdurrabo Hadi wird in dieser Woche das Abkommen zur Übergabe der Macht an die Opposition unterzeichnen. Das kündigte in Riad ein ranghoher Vertreter der saudischen Regierung, der nicht genannt werden will, an.
Her. ISTANBUL, 15. September. Im Jemen sind am Donnerstag bei Zusammenstößen in den Städten Sanaa, Aden und Sindschibar mindestens 17 Menschen getötet worden. Im Stadtteil Hassaba der Hauptstadt Sanaa wurden zwei Zivilisten getötet, ...
Bei neuerlichen Zusammenstößen in mehreren Städten Jemens sind am Donnerstag mindestens 17 Menschen getötet worden. In den vergangenen Tagen hatten wieder Hunderttausende gegen Staatspräsident Salih demonstriert.
Als die Twin Towers einstürzten, wurde die Welt eine andere. Amerika erfuhr die schlimmste Attacke seit Menschengedenken. Das Verbrechen ist vergolten - Bin Ladin ist tot. Aber die alte Welt kommt nicht wieder.
Repression hat Al Qaida geschwächt, die Arabellion hat die Terroristen marginalisiert. Heute spricht die Organisation keine Massen mehr an. Sie gehört zu den Verlierern des Jahrzehnts.
Nicht im Höhlenlabyrinth von Tora Bora im Grenzgebiet von Afghanistan und Pakistan, wo man ihn jahrelang vermutet hatte, sondern in einer aufgeräumten pakistanischen Pensionistenstadt ereilte ihn sein Schicksal.
Al Qaida hatte am 11. September 2001 den Zenit erreicht. Zwar verübte das Terrornetz weitere Anschläge. Seine Anziehungskraft in der arabischen Welt ließ jedoch in drei Etappen nach. Heute spricht Al Qaida keine Massen mehr an, sondern operiert nur noch in Rückzugsgebieten, vor allem im Jemen.
Das Jahrzehnt des Antiterrorkampfes, das am 11. September 2001 begann und am 2. Mai 2011 mit der Tötung des Al- Qaida-Anführers Bin Ladin endete, war für die Vereinigten Staaten ein verlorenes Jahrzehnt. Amerika hat seine militärischen Kräfte stark beansprucht, vielleicht sogar überdehnt.