Warten auf das Wunder von Saint-Denis
Der französische Premierminister will die umstrittene Arbeitsrechtreform unbedingt durchsetzen. Die Europameisterschaft soll dabei helfen. Ein Gespräch mit Manuel Valls über die Rückkehr zur alten Größe.
Der französische Premierminister will die umstrittene Arbeitsrechtreform unbedingt durchsetzen. Die Europameisterschaft soll dabei helfen. Ein Gespräch mit Manuel Valls über die Rückkehr zur alten Größe.
Narrenfreiheit gegen politische Festlegung: Nach Jahrzehnten in der ersten Reihe der amerikanischen Politik ist Clinton gegenüber Trump im Nachteil. Warum?
Die AfD lehnt eine baldige Regierungsbeteiligung ab. „In einer Regierung könnten wir unsere Forderungen nicht umsetzen“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende Gauland der F.A.Z. Gemeinsam mit dem AfD-Vorsitzenden Meuthen fordert er einen europäischen Währungsraum ohne Frankreich.
Aus der eigenen Partei ist Jean-Marie Le Pen deshalb ausgeschlossen worden: Die NS-Gaskammern hatte er wiederholt als „Detail“ der Geschichte bezeichnet. Jetzt muss der Rechtsextreme dafür eine hohe Geldstrafe zahlen.
Seine Aufrufe sind bösartig, seine Veranstaltungen erinnern an Nürnberg: Mit jedem Tag, den Donald Trump als Präsidentschaftskandidat wahrscheinlicher wird, hassen konservative Juden wie ich ihn ein bisschen mehr. Warum Trump mich zu einem Linken macht – ein Gastbeitrag.
Frankreichs Justizministerin Taubira tritt im Streit von ihrem Amt zurück. Vor allem rechte Politiker halten das für eine „gute Neuigkeit“. Doch womöglich kommt es schon bald zum nächsten Duell zwischen Taubiras und Präsident Hollande.
Frankreichs Justizministerin Taubira verlässt ihr Amt. Sie stilisiert ihren Abgang zum Widerstand gegen die Politik von Präsident Hollande. Ihre Handlung ruft auch Schadenfreude hervor.
Beate Klarsfeld wurde berühmt, als sie 1968 den Bundeskanzler ohrfeigte. Zusammen mit ihrem Mann Serge spürte sie ein Leben lang Naziverbrecher auf. Jetzt haben beide ihre Erinnerungen aufgeschrieben. Ein Gespräch.
Das Grauen im Stadion: Die Nacht der Pariser Attentate fügt sich in eine Geschichte der Schreckensszenarien, die den Terrorismus auf den Fußball ausweiten. Im Juni 1998 war ebenfalls ein französisches Stadion Ziel.
Karl Lagerfeld karikiert einen offenbar stets hasserfüllten Mann: Jean-Marie Le Pen, der in der kommenden Woche 87 Jahre alt wird.
Aus dem Front National, den er einst gegründet hatte, wurde Jean-Marie Le Pen ausgeschlossen. Nun will er eine neue Bewegung ins Leben rufen, um den Kurs des Front National von außen zu beeinflussen.
Nichts tut so gut wie das Gefühl, gegen Rechts zu kämpfen. Denn dann steht man garantiert auf der richtigen Seite. Doch hinter der eifrigen Lust, überall die braune Gefahr aufzuspüren, verbergen sich gefährliche Selbsttäuschungen.
Hunderttausende Franzosen werden am Sonntag zu einem Trauermarsch in Paris erwartet - unter massiven Sicherheitsvorkehrungen. An der Spitze will Präsident Hollande gemeinsam mit anderen Regierungschefs ein Zeichen gegen den Terror setzen. Ein Politiker jedoch verweigert seine Solidarität.
Tausende Franzosen versammeln sich, entsetzt über das Attentat auf „Charlie Hebdo“. Unsere Korrespondentin ist auf der Pariser Place de la République live dabei gewesen.
Seit 2008 wird in Polen wegen eines geheimen CIA-Gefängnisses ermittelt. Jetzt verlangen die Ermittler Einsicht in die unveröffentlichten Teile des Senatsberichts.
Nachdem im Frühjahr per Volksentscheid bereits die Zuwanderung beschränkt wurde, will die „Ecopop“-Bewegung noch ein Stück weitergehen. Gibt es in der Schweiz bald Geburtenkontrollen? Im November wird abgestimmt.
Was Frankreichs früherer Nicolas Sarkozy mit seinen Beratern und mit seiner Frau Carla Bruni besprach, kann nun jeder lesen: Sein früherer Mitarbeiter hatte das Aufnahmegerät heimlich mitlaufen. Sarkozy tobt.
Ein für Freitag geplanter „Akademikerball“ versetzt die Wiener Polizei in Alarmbereitschaft. Rechtsextreme und Burschenschaftler aus ganz Europa reisen an - entsprechend groß sind die Proteste.
Einst gehörte „Adidas“ zu seinem Firmenimperium. Unter Mitterrand saß er am Kabinettstisch. Nun ist er angeklagt wegen „bandenmäßigen Betrugs“. Bernard Tapie aber gibt sich als Ehrenmann, Aufsteiger und Opfer.
PARIS, 2. Juli. Er findet, dass er „betrogen, missbraucht und entehrt“ worden sei. Deshalb hat sich Bernard Tapie in die Hauptabendnachrichten des staatlichen ...
PARIS, 12. Juni. Im Kampf gegen die extreme Rechte will die französische Linksregierung jetzt entschieden durchgreifen und die wichtigsten Gruppen verbieten ...
Frankreich will nach dem Tod eines Linksaktivisten rechtsextreme Gruppen verbieten. Der Geheimdienst DCRI schätzt die Zahl der Gewaltbereiten auf 300 bis 400 Mitglieder.
Von Michaela WiegelDie Geschichte der Christiane Taubira fing in einem Klassenzimmer im hinterletzten Winkel der Französischen Republik an: dort, wo der
Am Donnerstag feiert der frühere französische Präsident Chirac seinen 80. Geburtstag. Vor einem Jahr wurde er wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder verurteilt. Und doch kann er sich der besten Glückwünsche seiner Landsleute sicher sein.
Der französische Präsident Hollande hat die blutige Niederschlagung von Demonstrationen von Algeriern am 17. Oktober 1961 als „Tragödie“ bezeichnet. Als erster Präsident erkannte er an, dass die französische Repression Tote gefordert habe.
Frankreichs Präsident kann in der Nationalversammlung auf mehr Abgeordnete zählen als einst François Mitterrand. Verloren hat die UMP - und auch Ségolène Royal.
Vor der Stichwahl befindet sich Frankreich ganz im Griff der Geschichte: Hier treten auch Nation und Revolution gegeneinander an - ein Blick in die unheimliche historische Tiefe.
Das Attentat auf eine jüdische Schule in Toulouse lässt Frankreich innehalten. Der Wahlkampf tritt in den Hintergrund, die Medien halten sich zurück. Niemand will einen Fehler machen.
Am Freitag hat Frankreichs Präsident Sarkozy eine Rede auf die Nationalheilige Jeanne d’Arc gehalten - auch mit Blick auf die rechtsextreme Konkurrenz.
Der sozialistische Präsidentschaftskandidat François Hollande will offensiver gegen Staatspräsident Sarkozy auftreten - jedoch ohne pathosreiche Reden und großes Politiktheater. Deshalb hat er Sarkozy einen Brief geschrieben.
Ein französisches Gericht hat den früheren Staatspräsidenten Jacques Chirac schuldig gesprochen, in seiner Zeit als Pariser Bürgermeister öffentliche Mittel veruntreut zu haben. Chirac wurde zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.