In Frankreich bröckelt die Brandmauer schon länger
In Frankreich sind die Rechtspopulisten längst auch in der Wirtschaft auf dem Vormarsch. Noch gibt es keine völlige „Normalisierung“. Doch der Wind dreht sich.
In den französischen Großstädten ticken die Wähler anders als im weiten Land. Was hinter dem Erfolg von Rot-Grün in Paris, Marseille und Lyon steckt.
In Frankreich sind die Rechtspopulisten längst auch in der Wirtschaft auf dem Vormarsch. Noch gibt es keine völlige „Normalisierung“. Doch der Wind dreht sich.
An Napoleon Bonaparte scheiden sich immer noch die Geister. In Frankreich ist die politische Rechte von ihm fasziniert. Das zeigt eine Auktion mit Memorabilia des Kaisers, die bald in Paris stattfindet.
Dass die Union einen Antrag mit AfD-Stimmen durchgebracht hat, sorgt bei SPD, Grünen und Linken für Empörung. Drei Israelis sollen heute aus Hamas-Gewalt freikommen. Und: Das läuft im Kino. Der F.A.Z. Newsletter
Die einen trauern, die anderen feiern, dass er tot ist. In seiner Heimat gehen die Einschätzungen über Bedeutung und Vermächtnis des Gründers des rechtsextremen Front National weit auseinander.
Nach dem Tod des französischen rechtsextremen Politikers Jean-Marie Le Pen gehen in manchen Städten zahlreiche Menschen auf die Straßen Frankreichs, um zu feiern. Der Gründer des Front National war im Alter von 96 Jahren gestorben.
Der Gründer von Frankreichs Rechtsextremen ist tot. In Paris und anderen Städten feiern Demonstranten deswegen. Aus der Politik kommt Widerspruch.
Der französische rechtsextreme Parteigründer Jean-Marie Le Pen ist tot. Er starb im Alter von 96 Jahren, teilte seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mit.
Vor dem zehnten Jahrestag des Attentats erscheint ein Erinnerungsband an die Mordopfer in der Redaktion von „Charlie Hebdo“: Keine Heiligsprechung, sondern eine ehrliche Würdigung dieser sehr speziellen Satiriker.
Vor den französischen Parlamentswahlen herrschte Heulen und Zähneklappern in Deutschland. Und seitdem? Warum die Republik unverwüstlich ist.
Seit zwei Wochen erlebt Frankreich sein eigenes Sommermärchen. Olympia verändert die Hauptstadt zum Besseren. Wird der Effekt auch über die Dauer der Spiele hinaus anhalten?
Frankreichs Regierung zerreibt sich wegen des am Dienstag verabschiedeten Einwanderungsgesetzes. Mitten in der Krise reist CDU-Chef Friedrich Merz nach Paris – und blickt mit Macron in die Zukunft.
Die französische Nationalversammlung hat für ein neues Einwanderungsgesetz gestimmt. Sechs Minister hatten zuvor gedroht aus Protest zurücktreten zu wollen. Der Gesundheitsminister setzt diese Drohung nun offenbar um.
In dem Podcast „Les Pieds sur terre“ gibt Sonia Kronlund dem „Frankreich von unten“ eine Stimme. Als sie vor zwanzig Jahren damit bei France Culture begann, erschien das unerhört. Und heute?
Frankreich sieht sich nach fünf Jahren MeToo-Bewegung in einem ganzen Strudel der Skandale. Von den anfangs noch lautstarken Verteidigungen der amourösen Tradition des Landes ist nichts mehr zu hören.
Links wie rechts repräsentieren die „demokratischen“ Parteien nur noch eine winzige Minderheit. Die Extremisten triumphieren: Frankreich wählt sein Parlament, das es gar nicht mehr braucht.
Der französische Präsident Macron hat anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes die Europaflagge am Triumphbogen in Paris hissen lassen. Das kritisieren nicht nur Rechtsextremisten als „Auslöschen französischer Identität“.
Er lebte den französischen Traum: Der Fußball führte Bernard Tapie auf den europäischen Olymp und ins Gefängnis. Ein Nachruf.
Er kaufte Adidas und Olympique Marseille auf, legte sich in der Politik mit mit Jean-Marie Le Pen an und stürzte über einen Bestechungsskandal. Viele Franzosen blicken aber bewundernd auf das Leben des Geschäftsmanns zurück.
Am 5. Mai 1821 starb Napoleon. Er hinterließ ein moralisches Erbe. Wie geht Präsident Macron im Gedenkjahr mit diesem langen Schatten um?
Frankreich erlebt einen „Bürgerkrieg der Ideen“. Im Zentrum des Streits engagierter Intellektueller steht der „Islamo-Gauchismus“. Er bezeichnet die Allianz von Islamisten und extremer Linker.
Jacques Chirac ist für viele Franzosen mehr als ein bedeutender Präsident: Er wird als einziger verbliebener Repräsentant einer großen Vergangenheit verehrt.
Das französische Kabinett hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der gleichgeschlechtliche und heterosexuelle Paare mit Kinderwunsch gleichstellt. Krankenkassen sollen in Zukunft künstliche Befruchtungen ausnahmslos übernehmen.
Sein Anwachsen wird wortreich beklagt. Aber wie kann man ihn wirkungsvoll bekämpfen?
Einst war es das Ziel linker Parteien, vor allem der Sozialdemokratie, über die Veränderung der sozialen Verhältnisse auch autoritäre Einstellungsmuster einzuhegen. Diese Idee gilt es wiederzubeleben, will man einen weiteren Vormarsch rechtspopulistischer Parteien in Europa verhindern.
Rächt sich in Deutschland der Nimbus der Unbesiegbarkeit? Politikwissenschaftler Norbert Seitz erklärt die Gründe, warum die Bundeskanzlerin und der Bundestrainer immer noch im Amt sind.
Steve Bannon stattet den französischen Rechtspopulisten auf seiner Europatour einen Überraschungsbesuch ab. Trumps einstiger Chefstratege ist auf der Suche nach Verbündeten für eine weltweite ultrarechte Bewegung.
Der Gründer des Front National Jean-Marie Le Pen hat die Gaskammern der Nazis wiederholt verharmlost und wurde deswegen aus der Partei geworfen. Diese Entscheidung seiner Tochter haben die Gerichte nun bestätigt.
Ihre Wahlheimat haben sie in Deutschland gefunden, doch sie kommen aus Ländern, in denen sich politisch viel ändert. Sechs Modedesigner erzählen von den Umbrüchen in ihrer Heimat.
Architektinnen werden schlechter bezahlt und schneller vergessen – auch wenn sie wie Renée Gailhoustet Wegweisendes geschaffen haben.
Verbindungen nach Moskau können nicht nur in Amerika zum Problem werden. In Polen steht ein stellvertretende Minister wegen seiner Kontakte unter Verdacht. Für den starken Mann des Landes ist das eine böse Überraschung.
Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen wählen die Franzosen einen neuen Präsidenten. In Umfragen liegt Macron klar vor seiner Konkurrentin Le Pen. Doch die bislang geringe Wahlbeteiligung könnte ihm gefährlich werden.
Die TV-Debatte der französischen Präsidentschaftskandidaten Le Pen und Macron war von beispielloser Aggressivität geprägt. Der Favorit versucht es mit Gegenfragen, seine Konkurrentin konzentriert sich auf Angriff – und gibt sich eine peinliche Blöße.
Deutschland pflegt in französischen Wahlkämpfen eine Rolle zu spielen. Das ist auch dieses Mal nicht anders. Doch wie wird sich das Ergebnis auf die Beziehung der beiden Länder auswirken?
Dass Hillary Clinton größere Eignung für das Präsidentenamt besitzt als Donald Trump, sollte vor der dritten Fernsehdebatte eigentlich jedem klar sein. Konservative, die Trump ablehnen, müssen das endlich verstehen. Ein Gastbeitrag.
Jahrelang stand Patrick Buisson an der Seite von Nicolas Sarkozy. Nun bezeichnet der ehemalige Berater seinen früheren Präsidenten als infantil, unreif und unwürdig. Auch gegenüber Angela Merkel soll sich Sarkozy unflätig verhalten haben.
Der französische Premierminister will die umstrittene Arbeitsrechtreform unbedingt durchsetzen. Die Europameisterschaft soll dabei helfen. Ein Gespräch mit Manuel Valls über die Rückkehr zur alten Größe.