Handlungsreisender des Dschihad
Die Befürchtungen des Verfassungsschutzes haben sich bewahrheitet: Schon wieder ist ein französischer Islamist aus Syrien nach Deutschland geflogen. Anders als der Attentäter von Brüssel wurde er sofort festgenommen.
Die Befürchtungen des Verfassungsschutzes haben sich bewahrheitet: Schon wieder ist ein französischer Islamist aus Syrien nach Deutschland geflogen. Anders als der Attentäter von Brüssel wurde er sofort festgenommen.
Die türkische Regierung steht nach den Erfolgen von Isis vor einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Politik gegenüber den Kurden: Sie wird ihnen entgegenkommen müssen. Noch scheint ihr dieser Preis zu hoch.
Auf dem Rasen der Vatikanischen Gärten hat Papst Franziskus die Hauptkontrahenten des Nahost-Konflikts zu einer neuen Friedensinitiative zusammengebracht. Israels Präsident Peres und Palästinenserpräsident Abbas beteten gemeinsam für Frieden.
Auch Klischeekomödien liefern Erkenntnisse: der ZDF-Film „Schlaflos in Istanbul“ führt vor Augen, warum Spielfilme nur bedingt dafür geeignet sind, gesellschaftliche Debatten auszutragen.
Istanbuls „Museum der Unschuld“ ist Europas Museum des Jahres. Orhan Pamuk erklärt, warum seine Sammlung von alten Telefonen, Streichholzschachteln und vergilbten Fotos eigentlich als Revolte gemeint ist.
Die türkische Polizei hat bei den Demonstrationen zum Jahrestag der Gezi-Proteste hart durchgegriffen. Sie setzten Tränengas und Wasserwerfer ein, 120 Menschen wurden festgenommen.
Mit Wasserwerfern und Tränengas geht die Polizei in der Türkei zum Jahrestag der Gezi-Proteste gegen Demonstranten vor. Auch Journalisten sind betroffen: Ein amerikanischer Reporter wird vor laufender Kamera festgenommen.
Ein Jahr ist es her, dass die Behörden in der Türkei Proteste im Istanbuler Gezi-Park brutal niederschlugen. Für das Wochenende hat die Opposition zu Gedenkveranstaltungen aufgerufen. Der Gouverneur kündigt ein hartes Vorgehen gegen Demonstranten an - 25.000 Polizisten und Dutzende Wasserwerfer stehen bereit.
Moderator Willi Weitzel hat einen Hilfstransport an die syrische Grenze organisiert, mit der Unterstützung von deutschen Kindern. Hier spricht er über seine Erfahrungen und die Not der Flüchtlingskinder.
Zwölf Tage nach dem Grubenunglück in Soma warten die Überlebenden und die Hinterbliebenen noch immer auf die Unterstützung der Regierung. Viele zweifeln an Ministerpräsident Erdogans Versprechungen.
Die tödlichen Schüsse auf Ugur Kurt wecken den Zorn Tausender Menschen in Istanbul. „Mörderstaat“, skandieren die Regierungsgegner bei der Beerdigung. Ministerpräsident Erdogan bezeichnete die Demonstranten als Terroristen.
Ein 30-Jähriger ist am Rande von Ausschreitungen in der Türkei von einer Kugel im Kopf getroffen worden. Der Mann war offenbar kein Demonstrant, sondern Teilnehmer einer Trauerfeier in Nähe der Proteste.
Früher gehörten langwierige Kontrollen genauso zum Reisen durch Europa wie Geldscheine mit vielen Nullen drauf und die Angst, bei irgendwas Verbotenem erwischt zu werden. Ein Reisespezial.
Ein Vertrauter des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan hat auf einen am Boden liegenden Demonstranten eingetreten. Wegen des Grubenunglücks in Soma protestieren an diesem Donnerstag Regierungsgegner und Gewerkschaften gegen Erdogan.
Nach dem Grubenunglück in der Türkei sind in Istanbul und Ankara Tausende auf die Straßen gegangen. Sie machen die Regierung Erdogan mitverantwortlich für das Unglück. Doch der weist alle Schuld von sich. Und die Polizei geht mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor.
Das Vorgehen Moskaus in der Ukraine-Krise folgt Traditionen und Mustern imperialer Politik, die von russischen Herrschern von Iwan dem schrecklichen bis zu Stalin vorgezeichnet wurden. Im Zentrum stand dabei immer der Schutz slawischer Glaubensbrüder.
Videoblogger aus Istanbul berichten über ihr Leben unter Erdogan, ihre subjektive Sicht auf die Proteste im Gezi-Park, das Youtube-Verbot und die Korruptionsvorwürfe.
Bundespräsident Gauck hat ins Schwarze getroffen, als er in der Türkei Demokratiedefizite beklagte. Das hat sich bei den neuen Demonstrationen auf dem Taksim-Platz in Istanbul wieder gezeigt. Ein Kommentar.
Mit Wasserwerfern und Tränengas ist die türkische Polizei in Istanbul gegen hunderte Demonstranten vorgegangen. Diese hatten versucht, am Donnerstag trotz Verbots auf den symbolträchtigen Taksim-Platz zu gelangen.
Mit Wasserwerfern und Tränengas ist die türkische Polizei in Istanbul gegen hunderte Demonstranten vorgegangen. Diese hatten versucht, am Donnerstag trotz Verbots auf den symbolträchtigen Taksim-Platz zu gelangen.
Wie Bundespräsident Joachim Gauck seine Erfahrungen aus der DDR nutzt, um die Beschränkungen der Meinungsfreiheit in der Türkei zu kritisieren.
Im Vatikan galt Angelo Roncalli als naiver Bauernsohn. Dann wurde er Papst - und revolutionierte die Kirche. Am Sonntag wird er, gemeinsam mit Johannes Paul II., heiliggesprochen.
Bundespräsident Gauck reist an diesem Samstag zu seinem ersten Staatsbesuch in die Türkei. Bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Erdogan will er auch über Menschenrechte und Pressefreiheit offen sprechen.
Sie fielen im Ersten Weltkrieg, begraben sind sie in Istanbul: Warum ein Bundeswehr-Oberst dem Schicksal deutscher Soldaten auf dem Friedhof Tarabya nachspürt.
Mord in einer Biohof-Kommune auf dem platten Land: Welcher strubbelhaarige Weltverbesser war es? Maria Simon und Horst Krause lassen es als Ermittler ruhig angehen..
Erdogans Sieg bei der Kommunalwahl zeigt, dass seine AKP den Türken als das geringere Übel gilt. Bei den Oppositionsparteien herrschen Ratlosigkeit und Unfähigkeit.
Das gute Abschneiden der AKP bei den Kommunalwahlen dürfte die Lage in der Türkei verschärfen, fürchtet der Politikwissenschaftler Ekrem Güzeldere im FAZ.NET-Gespräch. Ministerpräsident Erdogan könnte jetzt hart durchgreifen.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan setzt seine Drohungen aus dem Wahlkampf ungebrochen fort. Nun müssten die Gegner der Türkei für ihre Angriffe zahlen, rief er seinen jubelnden Anhängern in Ankara zu. Was das heißt, wird sich vermutlich bald zeigen.
Die Vorwürfe gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seine Partei sind ebenso haarsträubend wie plausibel. Dennoch ist die Partei im Land beliebt. Wie kann das sein?
Waffenlieferungen, eine konstruierte Bedrohung und ein Überraschungseffekt - das abgehörte Gespräch der türkischen Führung lässt Rückschlüsse auf die Syrien-Politik zu. Und auf die Kluft zwischen Tat und Rhetorik.
Nach Asien in 180 Sekunden - Istanbul Reportage von her
In Istanbuls Stadtviertel Beyoglu begannen im vergangenen Jahr die Proteste gegen Erdogan. Nun kandidiert hier die Tochter einer Deutschen als Bürgermeisterin.
Am kommenden Sonntag finden in der Türkei Kommunalwahlen statt. Erdogans AKP droht ausgerechnet in der Hauptstadt Ankara die Abwahl, obwohl Bürgermeister Gökcek mit harten Mitteln um den Wähler ringt.
Nicht nur unter Studenten aus dem Ausland ist Deutschland so beliebt wie lange nicht. Auch Professoren zieht es an unsere Hochschulen. Unter anderem, weil sie hier gut verdienen.
Zu Beginn der Mercedes-Benz Fashion Week war es noch ruhig. Doch dann kam die Nachricht vom Tod eines Fünfzehnjährigen – und die Designer in Istanbul nutzen die Modewoche zur Meinungsäußerung.
Der Tod des Demonstranten Elvan war der Funke, der das Protestfeuer der türkischen Jugend wieder angefacht hat. Den gesellschaftlichen Wandel in der Türkei hat Erdogans Lager offensichtlich nicht verstanden.