Die EU gibt ein jämmerliches Bild ab
Der Krieg in Nahost zerreißt die EU-Staaten und die Institutionen – zum eigenen Schaden. Jetzt braucht es klare Warnungen an die Hizbullah und an Iran. Und nicht Äußerungen, die Israels Feinde ermutigen.
Der Krieg in Nahost zerreißt die EU-Staaten und die Institutionen – zum eigenen Schaden. Jetzt braucht es klare Warnungen an die Hizbullah und an Iran. Und nicht Äußerungen, die Israels Feinde ermutigen.
Frankreichs Präsident ist zu einem Solidaritätsbesuch in Israel eingetroffen. Emmanuel Macron will sich bei Treffen mit Präsident Isaac Herzog Regierungschef Benjamin Netanjahu für eine in der EU umstrittene „humanitäre Feuerpause“ einsetzen.
Der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama spricht Israel seine Solidarität aus. Er warnt aber: Eine Militärstrategie, die menschliche Kosten ignoriere, könnte nach hinten losgehen.
Israels Regierungschef steht vor seiner größten Bewährungsprobe. Für Versäumnisse lässt er andere die Verantwortung übernehmen. Es geht auch um sein politisches Überleben.
Nach Scholz und Biden besucht auch Macron Israel. Die EU will die Windenergie stärker fördern. Und Britney Spears veröffentlicht ihre Autobiographie. Der F.A.Z. Newsletter.
Israel bemüht sich um die Freilassung der Geiseln, will aber nicht von einer Bodenoffensive absehen. Die Debatte um eine Feuerpause geht weiter. Der Überblick.
Die Nahostkrise verschiebt in Frankreich die politischen Fronten. Marine Le Pens rechte Partei steht an der Seite Israels, der Führer des Linksbündnisses dagegen bedient antisemitische Vorurteile.
In mehreren Städten Österreichs wurden Israel-Fahnen heruntergerissen, die aus Solidarität mit den Terror-Opfern wehten. Nach Kritik wird der Stadttempel in Wien nun rund um die Uhr bewacht.
Wer die deutsche Staatsangehörigkeit haben will, beantragt nicht nur einen Pass. Er wird Teil eines Volkes, das Lehren aus seiner Geschichte gezogen hat. Das kann sich der Staat durchaus bestätigen lassen.
Für die SPD-Vorsitzende Saskia Esken gehört ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels, zum Schutz jüdischen Lebens und gegen Antisemitismus zu den Voraussetzungen für das Erlangen der deutschen Staatsbürgerschaft.
Josep Borrell spricht sich in Luxemburg für eine „humanitäre Feuerpause“ aus. Annalena Baerbock hingegen sagt, Frieden könne es nur geben, wenn der Terrorismus bekämpft wird.
Die amerikanische Regierung will mehr Geiseln aus den Händen der Hamas freibekommen. Deshalb wirkt sie auf Israels Regierungschef ein, noch nicht in den Gazastreifen einzumarschieren.
Wir sprechen unter anderem mit der F.A.Z.-Redakteurin Franca Wittenbrink in Tel Aviv und mit dem Militärexperten Christian Mölling über die Bodenoffensive und ihre militärischen Herausforderungen.
Warum der Israelhass ausgerechnet jene Gruppen verbindet, die sonst wenig miteinander teilen: Islamisten und Queerfeministen, Kommunisten, türkische Nationalisten, Anhänger und Gegner des iranischen Regimes.
Aktuelle Razzien durch Panzer- und Infanterietruppen des israelischen Militärs zielen auf die Tötung von Terroristentrupps ab. Zusätzlich sollen Hinweise zum Verbleib der Geiseln gefunden werden. Indessen verschärft sich die Lage in Gaza weiter.
Die hessischen Abgeordneten verurteilen die Gräueltaten der Hamas einstimmig. Aber an den Rändern des politischen Spektrums treten abweichende Positionen zutage.
Seit dem Angriff der Hamas haben die Cyberattacken gegen Israel deutlich zugenommen. Viele lassen sich auf Gruppen in Russland, China und Iran zurückführen. Wer betroffen ist, was zu tun ist – und welche Lehre Deutschland ziehen sollte. Ein Gastbeitrag.
Nicht der Kampf gegen den IS in Mossul könnte das Vorbild für den Einsatz von israelischen Bodentruppen im Gazastreifen sein. Es sei eher wie der Angriff auf eine Insel, sagt ein früherer amerikanischer Oberst.
Das israelische Militär setzt die Angriffe auf den Gazastreifen und den Süden Libanons fort. Dabei sollen zwei Zellen der Hizbullah zerstört worden sein. Unterdessen meldet das US-Außenministerium Angriffe auf US-Militärbasen in Irak und Syrien.
Militärexperten fürchten bei der erwarteten Bodenoffensive „viele Kollateralschäden“. Hilfslieferungen kommen nur langsam voran. Diplomaten ringen um Deeskalation. Der Überblick.
Die israelische Armee treibt die Vorbereitungen für die Bodenoffensive voran. Sahra Wagenknecht und ihre Mitstreiter präsentieren ihr Bündnis in Berlin. Und: Die erste Frau, die die mächtige IG Metall lenken soll, hat klare Ziele. Der F.A.Z. Newsletter.
Wer in Deutschland eingebürgert werden möchte, soll das Existenzrecht Israels anerkennen, so der CDU-Vorsitzende. Andernfalls habe man in „Deutschland nichts zu suchen“.
Der israelische Sicherheitsexperte Michael Milshtein hat stets vor der Hamas gewarnt. Im Interview erörtert er Szenarien für die Zukunft des Gazastreifens – und fordert, dass die Palästinenser ihre Feigheit ablegen.
Angehörige von Entführten appellieren an die Hamas, die Geiseln freizulassen. Dabei scheint die Menge einen Moment lang den Atem anzuhalten.
Alon Mayer, Präsident des Dachverbandes jüdischer Sportvereine, hat das Verhalten von Bayern München im Fall Mazraoui als schädlich für die Gesellschaft bezeichnet.
Erst verboten, dann erlaubt: Eine propalästinensische Kundgebung bleibt friedlich, doch werden israelkritische Töne angeschlagen.
Einige Lastwagen haben die Grenze in Rafah überquert. Laut den Vereinten Nationen sind deutlich mehr Lieferungen notwendig.
Israelische Klimaaktivisten haben sich empört über die Aussagen Greta Thunbergs zum Nahost-Konflikt gezeigt. Sie verurteilen in einem offenen Brief ihre Solidarität mit Palästina.
Bei ihrem Deutschlandtag zeigt sich die Junge Union an der Seite Israels. Friedrich Merz hält eine staatsmännische Rede, Markus Söder bringt Partystimmung in den Saal.
An einer Solidaritätskundgebung für Israel in Berlin nehmen Tausende Demonstranten teil. Steinmeier erklärt, Deutschland stehe fest an Israels Seite. Der israelische Botschafter fordert eine Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus.
An der Grenze zwischen Israel und Libanon bleibt die Lage angespannt. Die israelische Armee evakuiert weitere Orte – und die Hizbullah sieht sich bereits in einem Zweifrontenkrieg.
In Deutschland wird auf der Straße der Terror gegen Israel gefeiert, die muslimischen Verbände schweigen. Der Terror der Hamas von heute ist auch ein Produkt der Versäumnisse von gestern.
Südafrikas Regierungspartei bekundet seine unerschütterliche Solidarität mit Palästina. Auch Widerstandskämpfer gegen die Apartheid stimmen in den Chor ein.
Für die Basketballspieler des israelischen Meisters Maccabi Tel Aviv gab es in dieser Woche Wichtigeres als das Spiel in Valencia. Sie schenkten geflüchteten Kindern ein Lächeln.
Die Angriffe im Gebiet von Gaza-Stadt werden fortgesetzt, sagte ein israelischer Militärsprecher. Auch Ziele im Westjordanland werden angegriffen. International wächst die Sorge, dass sich der Krieg in der Region ausweiten könnte.
Der Umgang des FC Bayern München mit Fußballprofi Noussair Mazraoui nach dessen Pro-Palästina-Post stößt auf heftigen Protest. Makkabi-Präsident Alon Meyer greift zu sehr deutlichen Worten.