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Unter dem Motto „Luft nach oben“ sind in Wiesbaden bis zum 13. Dezember 54 Veranstaltungen für rund 4000 Besucher geplant
Washington drängt den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu zur Mäßigung. Dahinter steht nicht nur die Sorge vor einer weiteren Eskalation.
Die Befreiung einer Soldatin ist für viele Israelis die beste Nachricht seit langem. Die Geiseln werden zunehmend Mittel psychologischer Kriegsführung.
Die Empörung über Deutschlands Enthaltung hält an. Berlin weist darauf hin, dass es sich schon öfter bei Resolutionen über den Nahostkonflikt enthalten habe. Doch das war vor dem 7. Oktober.
Außenminister Blinken muss seine Rede mehrmals unterbrechen, Sicherheitskräfte bringen die Protestierenden aus dem Saal. Diese verlangen von der amerikanischen Regierung, sich für eine Waffenruhe in Gaza einzusetzen.
Wie sich ein Denker disqualifiziert: Slavoj Žižek scheitert am Ernst der Lage in Israel, verhöhnt den Zionismus und suggeriert, die Hamas und Israel wären quitt.
Noch sind die Auswirkungen auf die Energiemärkte überschaubar. Das könnte sich mit einer Ausweitung des Konfliktes schlagartig ändern.
Seit dem Massaker der Hamas in Israel fürchtet Alon Meyer um die Sicherheit seiner Sportler in Deutschland. Der Präsident des jüdischen Verbandes Makkabi kämpft jetzt erst recht dafür, dem Antisemitismus entgegenzutreten.
In Lucca findet das älteste Comicfestival Italiens statt – eines der größten der Welt. Doch nun boykottiert der italienische Starzeichner Zerocalcare die Veranstaltung, um gegen Israels Rolle als Schirmherr zu protestieren. Andere sind ihm gefolgt.
Die israelische Armee hat den Einsatz von Bodentruppen im Norden des Gazastreifens nach eigenen Angaben ausgeweitet. Eine Waffenruhe lehnt Ministerpräsident Netanjahu kategorisch ab. Unterstützung dafür kommt aus dem Weißen Haus.
Die Befreiung von Ori Megidish aus den Händen der Hamas lässt die Familien der 240 Geiseln weiter hoffen. Einige haben indes schon die traurige Gewissheit über den Tod ihrer Angehörigen.
Der amerikanische Präsident muss um die Unterstützung der Republikaner für die Ukraine kämpfen. Im Nahostkrieg wird er von der eigenen Parteilinken angegangen.
Der Chef des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtilinge kritisiert die derzeitige Belagerung des Gazastreifens als Kollektivstrafe. Während seiner Rede heftet sich der Ständige Vertreter Israels aus Protest einen gelben Stern mit der Aufschrift „Never again“ an.
Seit dem Angriff der Hamas haben die Cyberattacken gegen Israel deutlich zugenommen. Viele lassen sich auf Gruppen in Russland und Iran zurückführen. Wer betroffen ist, was zu tun ist – und welche Lehre Deutschland ziehen sollte.
Der Gazakrieg wühlt die arabischen Golfstaaten auf, die lange auf Deeskalation gesetzt haben. In den Bevölkerungen herrscht Wut über tote palästinensische Zivilisten. Was heißt das für die diplomatische Annäherung an Israel?
Das Blutvergießen im Gazastreifen geht weiter. Eine Waffenruhe angesichts vieler toter Zivilisten lehnt Israels Regierungschef Netanjahu ab. Vor dem UN-Sicherheitsrat wählen beide Seiten drastische Worte. Der Überblick.
Der Wirtschaftsminister diskutiert mit der Industrie über seine Zukunftsstrategie. Israels Offensive läuft offenbar nach Plan. Und König Charles III. reist nach Kenia. Der F.A.Z. Newsletter.
Seit vierundzwanzig Tagen durchleben wir die ersten vierundzwanzig Stunden immer wieder neu: Israel ist nach den Massakern der Hamas so, wie wir es nie erleben wollten. Ein Gastbeitrag
Die Hamas hat abermals ein Video veröffentlicht, das israelische Geiseln zeigen soll. Eine der drei Frauen wirft Netanjahu vor, sie trügen die Last seines „Versagens“. Der deutsche Kanzler und der Bundespräsident äußern sich zum Tod von Shani Louk.
Die Deutsch-Israelin Shani Louk ist tot. Das erfuhr ihre Mutter gut drei Wochen nach ihrem Verschwinden.
Hamas lässt Geiseln in Video auf Netanjahu schimpfen / Intensive Kämpfe in Gaza
Antisemitische Hetzjagden im russischen Nordkaukasus alarmieren die Moskauer Machthaber – sie beschuldigen den Westen. Doch im Nahostkrieg erscheint die Hamas als Putins natürlicher Verbündeter.
Über die nächste Phase des Nahost-Kriegs sprechen wir mit dem Sicherheitsexperten Carlo Masala, der nur eine Schwächung der Hamas für möglich hält. Außerdem erklärt Türkei-Korrespondentin Friederike Böge den Israel-feindlichen Auftritt des Staatspräsidenten Erdogan.
Fridays for Future ist zuletzt durch antiisraelische Propaganda aufgefallen. Diese hat offenbar ein Aktivist verfasst, der bereits aus einer Ortsgruppe flog. Warum spricht er dann überhaupt noch für die Bewegung?
In der FDP sind viele verärgert darüber, dass Deutschland sich bei der UN-Resolution zu Gaza enthielt. Ein Außenpolitiker sagt, er schäme sich. Parteichef Lindner erklärt, dass die Hamas das Votum feiere.
Das israelische Militär kommt nach eigenen Angaben mit ihrer Operation im Gazastreifen wie geplant voran und hat Dutzende Hamas-Kämpfer getötet. Einsätze gibt es auch im Westjordanland.
Die israelischen Angriffe und die Versorgungsblockade führen im Gazastreifen zu Not und Verzweiflung. Es mangelt an Strom, Wasser und Hoffnung. Zwei Bewohner berichten.
Die Geschichte der Palästinenser, die Mandatszeit und Gründung des Staates Israel, der Sechstagekrieg und Gewalterfahrungen auf beiden Seiten: Buchempfehlungen aus der Redaktion zum Nahost-Konflikt.
Die vermisste Deutsch-Israelin Shani Louk ist tot. Das habe ihr das israelische Militär mitgeteilt, sagt ihre Mutter Ricarda. Vieles ist noch unklar.
Führende Vertreter palästinensischer Israelis haben sich klar vom Hamas-Terror distanziert. Dennoch häufen sich nun Anfeindungen. Wird Solidarität mit Zivilisten in Gaza kriminalisiert?
Harry Harun Behr ist Muslim mit jüdischer Mutter. Er spricht über Gefühle angesichts des Hamas-Terrors, über Studenten, die das Existenzrecht Israels leugnen, und darüber, wie Schulen den Nahostkrieg behandeln sollten.
Laut Angaben israelischer Behörden wurde der Leichnam der 22-jährigen Deutsch-Israelin gefunden und identifiziert. Nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel wurde Shani Louk als Geisel genommen.
Das israelische Militär meldet Angriffe auf mehr als 600 Terrorziele. Zudem setzt Israel seine Luftangriffe auf den Gazastreifen fort. Auch im Westjordanland soll es zu Zusammenstößen mit Palästinensern gekommen sein.
In der russischen Kaukasusrepublik Dagestan haben zahlreiche Menschen auf dem Hauptstadtflughafen in Machatschkala Jagd auf vermeintliche Israelis und Juden gemacht. Zuvor gab es Gerüchte über eine ankommende Maschine aus Israel.
Clankriminalität, Jugendgewalt und nun antisemitische Ausschreitungen: Ist Berlins Migrantenbezirk Neukölln ein gescheiterter Fall? Und warum wollen dann so viele Leute dort wohnen? Eine Erkundung zwischen Sonnenallee und Rathaus.