Israels Armee zieht sich aus Schifa-Klinik zurück
Die Armee habe das Gelände nach einer „präzisen operativen Aktivität“ wieder verlassen, teilte das Militär mit. Der Zivilschutz berichtet von 300 zurückgelassenen Leichen.
Die Armee habe das Gelände nach einer „präzisen operativen Aktivität“ wieder verlassen, teilte das Militär mit. Der Zivilschutz berichtet von 300 zurückgelassenen Leichen.
In Tel Aviv haben Demonstranten eine vorgezogene Neuwahl und die Freilassung der Geiseln gefordert. Auch in Jerusalem und Haifa kam es zu Protesten gegen die Regierung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Streng religiöse jüdische Männer könnten ab Montag wehrpflichtig sein. Auch der Gazakrieg sorgt in Israel für innenpolitische Konflikte, Tausende demonstrieren gegen die Regierung. Schiffe mit Hilfsgütern sind von Zypern unterwegs zum Gazastreifen.
Das Verhältnis zwischen US-Präsident Biden und Israels Regierungschef Netanjahu ist angespannt. Dennoch beliefert Washington den angegriffenen Verbündeten laut einem Bericht weiter mit Bomben und Kampfflugzeugen.
Die Regierung Netanjahu streitet über die Wehrpflicht von ultraorthodoxen Juden. Das Oberste Gericht heizt den Konflikt nun an: Für Wehrdienstverweigerer sollen die Religionsschulen keine Zuschüsse mehr erhalten.
Es ist richtig und wichtig, dass der Internationale Gerichtshof Israel zu mehr Hilfe verpflichtet – auch wenn er damit an die Grenze seines Mandats geht.
Die mutmaßlich israelischen Attacken sollen einem Depot der Hizbullah gegolten haben. Die Toten seien syrische Soldaten sowie Mitglieder der Schiitenmiliz, heißt es.
An der Universität Haifa ist der Lehrbetrieb wieder aufgenommen worden – mit jüdischen und arabischen Israelis unter den Studenten. Ein Gastbeitrag des einzigen ausländischen Gastdozenten.
Israels Regierungschef gibt weiter den entschlossenen Kriegsherrn. Ein UN-Gericht ordnet an, mehr Nahrungsmittel in den Gazastreifen zu lassen. Und Annalena Baerbock hofft weiter auf eine Zwei-Staaten-Lösung.
Brasiliens ehemaliger Präsident möchte mit seiner Familie eine Woche nach Israel reisen und bittet das Gericht um Rückgabe seines Passes. Aktuell laufen gegen Jair Bolsonaro Ermittlungen wegen eines möglichen Staatsstreichs.
Israels Botschafter in Berlin spricht von 15 UNRWA-Leuten, die am Terroranschlag im Oktober beteiligt gewesen seien. Mehr als 2000 Mitarbeiter des Hilfswerks in Gaza gehörten einer Terrororganisation an.
Zuvor hatte Israel einen entsprechenden Termin abgesagt – nachdem die US-Regierung nicht ihr Veto gegen eine UN-Resolution zu einer Feuerpause eingelegt hatte. Die USA, und damit Israels engster Verbündeter, haben sich gegen eine Bodenoffensive in Rafah ausgesprochen.
An Israels Grenze zum Libanon kommt es ständig zu Konfrontationen. Nun scheint die Lage zu eskalieren, seit Mittwoch starben mindestens 17 Menschen. Unterdessen bemühen sich die USA um den Fortgang der Verhandlungen. Der Überblick.
Die humanitäre Lage ist prekär: Bei einem Treffen zwischen Austin und Israels Verteidigungsminister Galant fordern die USA eine unmittelbare Verbesserung der Situation. Israel hält derweil weiter an seinen Plänen fest.
Der Gaza-Krieg belastet die Beziehungen Israels zu den Vereinigten Staaten als wichtigstem Verbündeten immer stärker. Die israelische Armee setzt die Bombardierung des Gazastreifens fort. Der Überblick.
Relativierung der Hamas? Der Nahostkonflikt hat das Wiesbadener Stadtparlament erreicht. Daran zerbricht auch die Antragsgemeinschaft der Opposition.
Netanjahus Reaktion auf das Votum der USA im UN-Sicherheitsrat führt in Washington zu Kopfschütteln. Gleichzeitig ist man dabei, den Beschluss kleinzureden.
Wer Deutscher werden wolle, müsse sich zur deutschen Verantwortung gegenüber Israel bekennen, sagt Innenministerin Nancy Faeser. In Kürze soll eine entsprechende Verordnung in Kraft treten.
Die UN-Forderung nach einer Feuerpause setzt Israel unter Druck. Die Folter der mutmaßlichen Attentäter von Moskau zeigt Russlands Verrohung. Und die ARD zeigt eine grandiose Serie über das Leben Kafkas. Der F.A.Z.-Newsletter.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel nehmen im Londoner Bezirk Tower Hamlets die Spannungen zu. Die Zahl antisemitischer Vorfälle steigt. Manche sprechen von „No-go-Areas“ für Juden.
Israels Vorgehen in Gaza kann und muss kritisiert werden. Doch niemand sollte aus sicherer Ferne moralische Urteile fällen. Krieg ist eine eigene Realität.
Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen nimmt sechs Monate nach Kriegsbeginn erstmals eine Resolution an, in der eine Waffenruhe gefordert wird. Möglich ist das nur, weil sich die USA enthalten. Israels Ministerpräsident reagiert umgehend.
Hunderte inhaftierte Palästinenser würde Israel laut einem Bericht möglicherweise gegen Geiseln austauschen. Die Bemühungen um eine Waffenruhe laufen auch im UN-Sicherheitsrat weiter.
Ron Dermer ist Israels heimlicher Außenminister. Nun reist der Netanjahu-Vertraute nach Washington, inmitten zunehmender Kritik an der Kriegführung in Gaza.
Die britische Punkband The Idles hat ihr letztes Tourkonzert in der Jahrhunderthalle Frankfurt gegeben. Mit viel Wutrock und Solidarität für die Menschen im Gazastreifen.
Verwaltungsgerichte haben das absolute Verbot der Parole „from the river to the sea, Palestine will be free“ auf Demonstrationen in Frankfurt nicht bestätigt. Wenige Stunden später sind dann strafbare Äußerungen auf einer Kundgebung zu hören.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen fordert bei seinem Besuch des Gaza-Grenzübergangs Rafah abermals einen humanitären Waffenstillstand. Israel müsse zudem fest zusagen, dass Hilfslieferungen ungehindert in den Gazastreifen gelangen können.
Der Ton der USA gegenüber Israel wird immer schärfer. Netanjahu wehrt sich. Das hilft sowohl ihm als auch Biden, aber nur kurzfristig.
In Israels Kriegskabinett warnt US-Außenminister Blinken davor, den Krieg ohne Strategie weiterzuführen. Regierungschef Netanjahu zeigt sich unbeirrt. Offenen Streit soll es zur Frage der Verhandlungen in Qatar gegeben haben.
Ein türkischstämmiger Stadtverordneter hält demonstrativ die Palästina-Flagge am Rednerpult im Frankfurter Römer hoch und will die Flagge Israels während des Ramadans abhängen. Die Weltpolitik hat die Kommunalpolitik erreicht.
Israels Finanzminister Smotrich erklärt 800 Hektar Land zum Staatsgebiet. Das sei die größte Beschlagnahmung von Land in Palästinensergebieten seit 1993, berichtet eine NGO.
Europas Regierungschefs fordern von Israel eine sofortige Feuerpause und warnen vor einer Bodenoffensive. Damit haben sich vor allem die Freunde Israels auf dessen Kritiker zubewegt.
Der Bundespräsident hält auf der Leipziger Buchmesse eine in vielerlei Hinsicht optimistische Rede. Das Thema Ostdeutschland geht dabei zunächst in abermaligen Propalästina-Protesten unter. Dann wird es literarisch.
Die Gespräche zwischen Saudi-Arabien und Israel näherten sich einer Eingung, sagt der amerikanische Außenminister. Das sei eine „historische Gelegenheit“.
Der Einsatz für die Friedenstruppe UNIFIL fristete lange ein Schattendasein. Jetzt entscheidet sich im libanesisch-israelischen Grenzgebiet, ob sich in der Region ein Flächenbrand ausbreitet. Ein Besuch an Bord und Land.