Israels Siedlungsbau ist auf einem Höchststand
Die israelische Regierung hat 19 weitere Siedlungen und Außenposten im besetzten Westjordanland genehmigt. Ihre rechtsextremen Minister triumphieren.
Die israelische Regierung hat 19 weitere Siedlungen und Außenposten im besetzten Westjordanland genehmigt. Ihre rechtsextremen Minister triumphieren.
Ist Frieden im Nahen Osten möglich? Wo sich die politische nicht von der religiösen Dimension trennen lässt, bleibt Versöhnung ein schwieriges Unterfangen.
Der Eurovision Song Contest ist durch die Teilnahme Israels tief gespalten. Dabei trifft der Boykott mehrerer Staaten den Wettbewerb, nicht die Regierung Netanjahu.
Ihre Argumentation ist selbst von imperialen Handlungsmustern geprägt: Wie die Identitätspolitik und der Genozidvorwurf gegen Israel zum Kern des Diskurses der Linkspartei geworden sind.
Künstler aus insgesamt 35 Ländern werden in Wien beim 70. Eurovision Song Contest antreten, auch aus Israel. Fünf Länder wollen wegen des Vorgehens der israelischen Regierung im Gazastreifen nicht teilnehmen.
Der erste Tag des jüdischen Lichterfests ist in Israel überschattet von dem Anschlag in Australien. Die Sorge vor antisemitischen Taten auf der ganzen Welt wird für Juden und Jüdinnen immer größer.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt.
In Worms und Frankfurt treffen Schüler aus Israel und Deutschland zusammen. Sie spüren der jüdischen Geschichte nach. Die israelischen Schüler sagen, was sie umtreibt und überrascht hat – und wie die Lage in Israel ist.
Die israelische Jugend muss nach ihrer Vorgeschichte suchen: Der Kinofilm „Ein Haus in Jerusalem“ sucht nach dem Punkt, von dem aus sich die Gegenwart erzählen lässt.
Eine israelische Studie zeigt: Von 266 seit Oktober 2023 in Gaza getöteten „Journalisten“ hatten mindestens 157 Verbindungen zu Terrororganisationen wie der Hamas oder dem „Islamischen Dschihad“. Etliche gehörten deren militärischen Formationen an.
Der ESC-Star möchte ein Zeichen gegen die Teilnahme Israels setzen. Unterdessen versuchen die Veranstalter mit einem Brief an die Fans die Wogen zu glätten.
Der israelische Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“.
Trotz des Waffenstillstands in Gaza machen Palästina-Aktivisten weiterhin an Hochschulen mobil. Ihre Aggressivität habe sogar noch zugenommen, meinen zwei Beauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus.
Heftige Regenfälle verschärfen die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen im Gazastreifen. Auch Israelis spüren die extremen Wetterbedingungen.
Vom Islamismus trennen die liberale Linke in der Theorie Welten. Warum stellen sich westliche Linke in der Praxis aber trotzdem so oft auf die Seite des radikalen Islam?
In Israel legt die Regierung die Axt an grundlegende Freiheiten. Die Gräben in der Gesellschaft sind kaum noch zu überwinden. Manche reden schon vom Auswandern.
Die Regierung, Bund und Länder sind in der Pflicht, alles dafür zu tun, dass Juden in Deutschland sicher leben können. Wie hoffentlich alle anderen auch. Das ist Staatsräson.
Kanzler Merz besucht Israel, wie er sagt, als Freund. Das israelische Vorgehen im Gazastreifen habe seine Bundesregierung aber in „ein gewisses Dilemma geführt“.
Bei seinem Antrittsbesuch in Israel hat Bundeskanzler Friedrich Merz politische Differenzen deutlich gemacht – aber auch die Verlässlichkeit der deutschen Unterstützung bekräftigt.
Der israelische Militärsoziologe Yagil Levy sieht mit Sorge, wie viele seiner Landsleute die Bewohner des Gazastreifens entmenschlichen. Ein Gespräch über die mangelnde Aufarbeitung des Krieges.
Yael Ronen inszeniert „Sabotage“ an der Schaubühne. Dimitrij Schaad spielt als jüdischer Filmregisseur die Hauptrolle. Aber so richtig viel Vergnügen will nicht aufkommen beim Versuch, den Nahostkonflikt zu ironisieren.
Martin Green wurde zum ESC-Direktor ernannt, um im Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest zu vermitteln. Das ist ihm nicht ganz gelungen.
Sophie von der Tann +++ Trump und BBC +++ Amerikanische Zensur
Die Beziehung des US-Präsidenten zu Kronprinz Mohammed bin Salman ist eng. Was bedeutet das für die Machtverhältnisse am Golf und für die Weltwirtschaft?
Wäre Israel vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen worden, dann hätte das keine Auswirkung auf den Nahostkonflikt gehabt. Es wäre aber ein Signal gewesen, dass der Rundfunk in Europa nicht mehr unterscheiden kann.
Die Insel vor Indien war mal ein freundliches Urlaubsparadies. Dann ging der Staat bankrott. Drei Jahre später gibt es wieder Strom und Benzin. Doch auf einmal sind da auch ganz neue Ressentiments.
Bei der Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises weist ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann Kritik, sie berichte im Nahost-Konflikt einseitig zulasten Israels, zurück. Ex-Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle nennt die Vorwürfe „völlig überzogen“.
Die Polarisierung, die jede Debatte über Israel und Palästina heimsucht, war auch hier zuverlässig zur Stelle: Der Disput um Sophie von der Tann zeigt, wie Misstrauen das Argument ersetzt.
Weil Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen darf, haben gleich mehrere Länder angekündigt, den Wettbewerb zu boykottieren. Besonders in Spanien wird dieser Schritt begrüßt.
Auf der Generalversammlung der Europäischen Rundfunkunion gibt es ein klares Votum für Israel. Die Niederlande und Spanien reagieren sofort. Deutschland fährt nun sicher nach Wien.
Rüstung, Rohstoffe, Technologie: Die wirtschaftliche Bedeutung Saudi-Arabiens ist für die US-Regierung inzwischen so hoch wie die der westlichen Alliierten. Für Israel bedeutet dies eine Schwächung.
Die Kontroverse um den Hanns-Joachim-Friedrich-Preises für die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann hält an. Die einen halten ihre Beiträge für einseitig gegen Israel gerichtet. Andere meinen, sie werde diffamiert. Meron Mendel sieht ein Dilemma.
Die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann wird wegen ihrer Beiträge zu Israel und Gaza kritisiert. In überschießender Weise. Die Kampagne gegen sie ist Teil von Bestrebungen, kritische Berichterstattung über den Nahostkonflikt zu diskreditieren.
Zwölf Initiativen kritisieren die Vergabe des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises an die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann. Sie berichte einseitig über Israel im Gaza-Konflikt. Der frühere ZDF-Moderator Claus Kleber weist die Kritik zurück.
Das Begnadigungsgesuch des Ministerpräsidenten spaltet Israel. Fachleute diskutieren rechtliche Aspekte – und verweisen auf einen Präzedenzfall.
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat bei Israels Staatschef Isaac Herzog offiziell eine Begnadigung beantragt. Der Antrag ist laut Präsidialamt außergewöhnlich.