Türkische Eiszeit
Die Affäre Mavi Marmara bildet den Höhepunkt einer seit Jahren währenden Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und der Türkei. Beide Seiten sind daran nicht unschuldig.
Die Affäre Mavi Marmara bildet den Höhepunkt einer seit Jahren währenden Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und der Türkei. Beide Seiten sind daran nicht unschuldig.
Der gestürzte libysche Machthaber habe Frieden und die Befreiung des von der Hamas verschleppten Soldaten Gilad Schalit versprochen, wenn Israel die Nato zu einem Ende der Luftangriffe bewege. So wird ein israelisches Regierungsmitglied zitiert.
Knapp eineinhalb Jahre nach einem israelischen Einsatz auf einem Hilfsschiff für den Gazastreifen werden in einem UN-Bericht Vorwürfe gegen beide Seiten erhoben.
JERUSALEM, 1. September. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte seine engsten Minister zu sich in seine Residenz gerufen, um über wichtige Sicherheitsfragen zu beraten. Dann soll er auf einmal verschwunden sein, ...
Das schwache Auftreten der israelischen Fußball-Nationalmannschaft führte in den ersten Jahren des Staates zur Erfindung des Begriffs "ehrenvolle Niederlage". Verlor man gegen die Nationalelf eines bevölkerungsreichen Staates mit ...
Das deutsche Team gewinnt das erste Spiel bei der Basketball-EM 91:64 gegen Israel. Dirk Nowitzki und Chris Kaman überragen, aber auch als Kollektiv überzeugt die Auswahl von Dirk Bauermann.
Im Verhältnis zwischen Deutschland und dem Staat Israel kommt es auf Nuancen an. Ausgerechnet ein Beitrag im evangelischen „Pfarrerblatt“ nimmt auf diese Tradition keine Rücksicht. Prompt applaudiert die falsche Seite.
hcr. JERUSALEM, 30. August. Die israelischen Sicherheitskräfte sind an der Grenze zu Ägypten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Es gebe "qualitativ hochwertige" Hinweise darauf, dass ein größerer Terroranschlag drohe, ...
hcr. JERUSALEM, 30. August. Der Gazastreifen und das Westjordanland sind zwar nur gut 50 Kilometer voneinander entfernt. Aber seit Dienstag liegen die beiden Palästinensergebiete in zwei verschiedenen Zeitzonen.
Das Ende des Gaddafi-Regimes, zu dem die Nato-Luftangriffe seit März den Weg frei gemacht haben, rückt die konstanten Prioritäten westlicher Politik wieder in den Vordergrund. Im Zentrum der strategischen Überlegungen haben sie seit Jahrzehnten gestanden.
Waffenschmuggel ist ein Thema, das immer wieder nicht nur Thriller-Autoren beschäftigt, sondern auch die Politiker. Aus dem Osten des befreiten Libyen, so berichten ägyptische und israelische Quellen, würden auf geheimen Wegen vermehrt ...
Die Besonderheit im Verhältnis Deutschlands zum Staat Israel liegt auf der Hand. Sie bemisst sich auch daran, dass Kritik an der israelischen Politik oder gar eine Parteinahme für bestimmte palästinensische Anliegen überaus schnell ...
hcr. JERUSALEM, 29. August. Ein junger Palästinenser hat in der Nacht zum Montag einen Angriff auf mehrere Israelis verübt und dabei acht Personen verletzt. Der Mann aus Nablus im Westjordanland stach zunächst auf einen Taxifahrer ...
In Tel Aviv sind bei einem Terrorangriff eines palästinensischen Extremisten mindestens acht Menschen verletzt worden. Der Angreifer lenkte am Montagmorgen ein Taxi in einen Kontrollposten in der Nähe eines Nachtclubs.
Der 2006 veröffentlichte Roman "Beim Häuten der Zwiebel" von Günter Grass liegt seit kurzem in hebräischer Übersetzung vor. Für ein Buch, das bei seinem Erscheinen weltweit Aufsehen erregte und schon längst in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, ist dies eine auffällige Verspätung.
hcr. JERUSALEM, 26. August. Auch die Terrororganisation "Islamischer Dschihad" hat sich der Waffenruhe im Gazastreifen angeschlossen. Nachdem ägyptische Vermittler die Gruppe in der Nacht zum Freitag dazu veranlasst hatten, hörten die Raketenangriffe auf israelisches Gebiet auf.
rüb. WASHINGTON, 25. August. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat in der Nacht zum Donnerstag im Internet Tausende von Dokumenten amerikanischer Diplomaten aus Libyen, Israel, der Türkei, dem Irak und anderen Ländern veröffentlicht.
hcr. JERUSALEM, 25. August. Israel ist von Gaza aus in der Nacht zum Donnerstag mit mehr als zwanzig Raketen und Granaten beschossen worden. Die israelische Luftwaffe flog am Donnerstag mehrere Angriffe auf Ziele im Gazastreifen.
Vor dem Abendhimmel erhebt sich die Kuppel der Al-Aqsa-Moschee, die Klagemauer liegt nur wenige Meter entfernt. Glenn Beck ist sich sicher: "Das ist der Thron des Herrn", sagt er, während das Orchester bedeutungsschwer Glockengeläut ...
Mehr als einen Monat lang erinnerte die Stimmung auf dem Boulevard im Herzen von Tel Aviv an eine Mischung aus Kirchentag, Sommerlager und Woodstock-Festival. Nun nehmen die Proteste ab - auch wegen der Gaza-Krise.
hcr. JERUSALEM, 24. August. Die israelische Luftwaffe hat bei einem gezielten Angriff im Gazastreifen in der Nacht zum Mittwoch einen Anführer der Terrororganisation "Islamischer Dschihad" getötet. Laut israelischen und palästinensischen ...
Einseitig und unbefriedigend erscheint mir der Artikel "Hotline gegen das Trauma" (F.A.Z. vom 16. August). Hans-Christian Rößler berichtet über das Natal-Zentrum in Israel, das "Tausenden Überlebenden von Terror und Gewalt hilft".
Trotz einer seit zwei Tagen geltenden Waffenruhe hat Israel mit neuen Luftangriffen auf den Gazastreifen einen radikalen Palästinenser getötet.
TEL AVIV, 23. August. Die große Küche hat schon geschlossen. Wochenlang versorgten dort Freiwillige unter freiem Himmel Hunderte von Demonstranten. Doch der Hunger auf nächtelange Debatten und ausgelassene Konzerte auf dem Tel Aviver Rothschild-Boulevard hat spürbar abgenommen.
Er hat Buchenwald überlebt, jetzt spricht Stéphane Hessel vor einem Gedächtniskonzert an das Konzentrationslager bei Weimar zur Eröffnung des Kunstfests „Pèlerinages“. Eindrucksvolle Worte, gefolgt von eindrucksvoller Musik.
hcr. JERUSALEM, 22. August. Ungeachtet der am Sonntagabend von der Hamas verkündeten Waffenruhe ist Israel am Montag weiter mit Raketen und Granaten beschossen worden. Zuletzt hatten offenbar nur kleinere Terrorgruppen ihre Angriffe fortgesetzt.
Zum Beitrag von Robert B. Goldmann in der "Fremden Feder" der F.A.Z. vom 12. August "Es geht um das Existenzrecht": Ja, es geht auch um das Existenzrecht Israels, und um es mit den Worten von Shlomo Sand in seinem Buch "Die Erfindung ...
In dem Beitrag von Robert B. Goldmann "Fremde Federn: Es geht um das Existenzrecht"(F.A.Z. vom 12. August) ist zu lesen, es sei im Konflikt zwischen Israel und Palästinensern immer um mehr als nur um Siedlungen, Grenzprobleme, die ...
Israels Antwort auf den Raketenbeschuss aus Gaza hat dem brüchigen Verhältnis mit Ägypten einen schweren Schlag versetzt. Die Krise mit Kairo nach dem Tod ägyptischer Sicherheitskräfte kommt äußerst ungelegen.
An den ersten Demonstrationen auf dem Rothschild-Boulevard in Tel Aviv hat Manuel Trajtenberg noch selbst teilgenommen. Dann hielt Ministerpräsident Netanjahu den Wirtschaftswissenschaftler davon ab, den Israelis mit ihrer Vorliebe für Spitznamen einfach "Manu" nennen.
Tel Aviv/Kairo. Die Anschlagsserie im Süden Israels hat eine Welle der Gewalt und diplomatische Spannungen zwischen Ägypten und Israel verursacht. An diesem Sonntag will die Arabische Liga wegen der israelischen Vergeltungsangriffe zu einer Sitzung in Kairo zusammenkommen.
Der israelische Verteidigungsminister Barak hat sich für den Tod ägyptischer Polizisten während eines Feuergefechts zwischen israelischen Soldaten und militanten Palästinensern entschuldigt. Zuvor hatte Kairo angekündigt, seinen Botschafter aus Israel abzuziehen.
hcr. JERUSALEM, 19. August. Nach der Serie von Anschlägen im Süden Israels sind am Freitag bei Raketenangriffen aus dem Gazastreifen mehrere Israelis verletzt worden. An der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten bei Rafah ...
"Angesichts der Polemik über die Kosten der Papstreise und ihre Finanzierung darf man daran erinnern, dass Benedikt XVI. dann niemals nach Afrika, Lateinamerika oder nach Asien reisen dürfte. In sehr viel ärmeren Ländern wird der Papst indes mit Inbrunst begrüßt.
hcr. JERUSALEM, 19. August. An der Jaffa-Straße im Zentrum von West-Jerusalem reichten die Plätze in den silbernen Wagen nicht für all die Menschen, die sich an den Haltestellen drängten. Viele Familien hatten die neue Straßenbahn ...
Zum Beitrag von Robert B. Goldmann, "Es geht um das Existenzrecht" (F.A.Z. vom 12. August): Nein, es geht nicht um das "Existenzrecht Israels", wie Goldmann meint, weil es diese Rechtsfigur im Völkerrecht so nicht gibt.