Krieg der Hügeljugend
Die Radikalisierung der Hügeljugend ist schon seit Jahren zu beobachten. Nun geht Israel gegen die jüdische Terrorzelle vor. Dabei kommen auch „besondere Verhörmethoden“ zum Einsatz – Kritiker sprechen von Folter.
Die Radikalisierung der Hügeljugend ist schon seit Jahren zu beobachten. Nun geht Israel gegen die jüdische Terrorzelle vor. Dabei kommen auch „besondere Verhörmethoden“ zum Einsatz – Kritiker sprechen von Folter.
Im Zentrum von Tel Aviv hat ein Unbekannter auf eine Bar geschossen und zwei Menschen getötet. Die israelische Polizei geht von einem Terroranschlag aus und fahndet nach dem flüchtigen Täter.
Von neu entdeckten Erdgasfeldern im Mittelmeer erhofft sich Israel mehr Unabhängigkeit. Doch die Opposition kämpft mit allen Mitteln gegen die Pläne der Regierung Netanjahu. Der Ministerpräsident träumt von der internationalen Energiemacht des Landes.
Ruhe im Gazastreifen ist eigentlich eine gute Nachrichten. Diesmal nicht, denn die Hamas hat beschlossen, dass Feiern zu Silvester nicht zum Islam gehören.
Eine jüdische Hochzeitsgesellschaft feiert den Tod eines palästinensischen Babys und wird dabei gefilmt. Nun müssen sich der Bräutigam und drei weitere Gäste vor Gericht dafür verantworten.
Das Höchste Gericht Israels hat Ehud Olmert zwar von den schwersten Korruptionsvorwürfen entlastet. Dennoch muss er als erster ehemaliger Ministerpräsident wegen Bestechlichkeit ins Gefängnis.
In einer Audiobotschaft kündigt der IS Anschläge in Israel an und ruft zu einem Aufstand in Saudi-Arabien auf. Sie wird Abu Bakr al Bagdadi zugeschrieben.
Israelische Polizisten haben nahe der Altstadt von Jerusalem einen Palästinenser erschossen. Er soll sie mit einem Messer angegriffen haben.
An Weihnachten 1951 wurde das Dorf Iqrit im Norden Israels von der Armee zerstört. Nur die Kirche blieb übrig. In ihr campieren Enkel der Vertriebenen und laden Israelis aller Religionen ein. Auch zum Fest von Christi Geburt.
In diesem Jahr hätte es in Bethlehem fast kein Weihnachtsfest gegeben, denn Gewalt ist auch am Geburtsort Jesu zu einem traurigen Ritual geworden. Warum wird nun mit Trauerflor und ohne Feuerwerk gefeiert?
Die israelische Altertumsbehörde war ratlos: War das auf einem Friedhof entdeckte Goldstück eine Bombe oder ein Schatz aus der Antike? Weder noch.
Neun von zehn Arabern missbilligen den „Islamischen Staat“. Als größte Feinde sehen die meisten aber zwei andere Länder.
Silvan Schlom legt seine Posten in Kabinett und Parlament nieder. Ihm wird vorgeworfen, mehrere Frauen sexuell belästigt zu haben. Schuldig sei er allerdings nicht, sagt er.
Vor sieben Jahren kam der wegen Mordes verurteilte Samir Kuntar in einem umstrittenen Häftlingsaustausch mit Israel frei. Jetzt wurde das Hizbullah-Mitglied bei einem Luftangriff bei Damaskus getötet. Dahinter soll Israel stehen.
Die Familie von Holtzbrinck hat bislang das „Museum on the Seam“ in Jerusalem unterstützt. Jetzt zieht sie sich als Mäzen zurück. Wie geht es mit der einzigartigen Kultur- und Begegnungsstätte nun weiter?
Er prägte das Leipziger Gewandhausorchester und die New Yorker Philharmoniker. Am Samstag ist der Dirigent Kurt Masur im Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Auch in der „deutschen Revolution“ von 1989/90 spielte er eine wichtige Rolle.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sei verzweifelt, seine Landsleute frustriert, sagt der amerikanische Außenminister Kerry. Auch zum israelischen Siedlungsbau äußert er sich.
2015 ist Marco Kochs Jahr: einziger deutscher Langbahn-Weltmeister von Kasan, dann zweimal Gold bei der Kurzbahn-EM in Israel. Auf seiner Nebenstrecke ist Koch dabei schneller als der Topfavorit.
Paul Biedermann gestaltet den Start seiner Abschieds-EM erfolgreich. Er holt Silber über 400 Meter Freistil – und das mit seiner Bestzeit seit dem Verbot der Hightech-Anzüge. Einen Weltrekord gibt es auch.
Ein Imam gibt Frauen nicht die Hand. Was sagt das Grundgesetz dazu? Helfen formale Gesinnungsprüfungen weiter? Der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio weiß, wie die freie Gesellschaft am besten für sich wirbt.
Viele Jahre schwiegen sie, nun haben die Witwen zweier Opfer erstmals von der Brutalität der palästinensischen Geiselnehmer während der Olympischen Spiele in München 1972 berichtet.
An Grausamkeit und Sinnlosigkeit standen sich beide Taten in nichts nach: Jetzt sind zwei israelische Siedler für den Mord an einem palästinensischen Jungen verurteilt worden. Sie hatten Rache für den Mord an drei Talmudschülern nehmen wollen.
In Israel kämpfen mehr als 3000 Ausländer freiwillig in der Armee, darunter auch Deutsche. Um das Wohlbefinden der „einsamen Soldaten“ kümmern sich viele. Doch Hilfe brauchen oft auch einheimische Armeeangehörige.
Eine Transsexuelle verfügt, dass ihre Leiche verbrannt wird, und begeht Suizid. Doch die ultraorthodoxe Familie will den verlorenen Sohn nach jüdischen Regeln beerdigen. Es folgt ein Rechtsstreit von womöglich grundsätzlicher Bedeutung.
Das Berliner Nobel-Kaufhaus KaDeWe nimmt israelische Produkte aus dem Sortiment und erntet dafür Kritik von Benjamin Netanjahu. Die zeigt Wirkung.
30 Jahre nach seiner Enttarnung und Verhaftung in Amerika ist der israelische Spion Jonathan Pollard aus dem Gefängnis entlassen worden. Doch wirklich frei ist er noch nicht.
Mitleid und Entsetzen nach dem Massaker von Paris? Das hält sich in arabischen Medien in Grenzen. Stattdessen werden Opferzahlen aufgerechnet. Und an Verschwörungstheorien herrscht kein Mangel.
Was wir den Terroristen entgegensetzen müssen: Weiterzuleben wie bisher. Das christliche Heilsversprechen ist nicht schwächer als die irren Vorstellungen verblendeter Todesschwadronen.
Es gibt keine absolute Sicherheit, aber viele Fehler, um Unsicherheit zu schaffen: Beim staatlichen Kontrollverlust sind Vorratsdatenspeicherung und Flughafenüberwachung nur Placebos der Politiker.
Israelische Terrorfachleute kritisieren die französischen Geheimdienste: Nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hätten sie nichts dazugelernt.
Israel soll Stellungen der Hizbullah in Damaskus aus der Luft angegriffen haben. Kurdische Einheiten wiederum starteten im Nordirak eine Offensive gegen den „Islamischen Staat“.
Obst, Gemüse und Kosmetika aus israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten sollen künftig gekennzeichnet werden. Die EU betont, es werde lediglich bestehendes Recht über Herkunftsbezeichnungen umgesetzt. Israel aber protestiert.
Zum ersten Mal seit der Unterzeichnung des Iran-Abkommens treffen sich Israels Premier und der amerikanische Präsident. Netanjahu will offenbar mit der Zusage von deutlich höheren Militärhilfen aus Washington wieder abreisen.
Gegen die formelhafte Erstarrung des staatlichen Antifaschismus in der DDR: Wie die ostdeutsche Erinnerung an den 9. November 1938 zu einem jüdischen Neuanfang in Deutschland führte.
Das erste Treffen von Obama und Netanjahu nach einem Jahr Funkstille wird vom Streit um Netanjahus neuen Medienberater überschattet. Der hatte Obama und seinen Außenminister Kerry auf Facebook wüst beleidigt.
Kulinarischer Grenzverkehr: Bei Yotam Ottolenghi geht der Reichtum orientalischer Würzmischungen nicht auf Kosten westlicher Finesse.