Eine Kerze für Irma Nathan
Im Jahr 2005 war Bärbel Bas in Duisburg dabei, als ein Stolperstein für eine von Deutschen ermordete Jüdin enthüllt wurde. Jetzt gedachte die Bundestagspräsidentin ihrer wieder, in Jerusalem.
Im Jahr 2005 war Bärbel Bas in Duisburg dabei, als ein Stolperstein für eine von Deutschen ermordete Jüdin enthüllt wurde. Jetzt gedachte die Bundestagspräsidentin ihrer wieder, in Jerusalem.
Ein Antrag zur Unterstützung der Ukraine kommt in den Bundestag. Guterres und Selenskyj treffen sich in Kiew. Putin droht mit „blitzschnellen Schlägen“. Und die Gesundheitsminister beraten über Isolations- und Quarantäneregeln. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Zum ersten Mal wohnt eine ranghohe Vertreterin Deutschlands als Ehrengast dem israelischen Holocaust-Gedenktag bei. Die Bundestagspräsidentin beschwört die Verpflichtung Deutschlands, Antisemitismus zu bekämpfen.
Ein Verbrechen in Israel mit Nachwirkung bis heute: Adania Shiblis ebenso brillant geschriebener wie eminent politischer Roman „Eine Nebensache“.
Bei propalästinensischen Demonstrationen in Berlin kam es am Wochenende zu antisemitischen Äußerungen. Politiker aller Parteien verurteilen die Rufe.
Bis auf wenige Ausschreitungen ist in Israel und Palästina eine Woche im Ramadan und dem jüdischen Pessach-Fest nahezu friedlich zu Ende gegangen. Im vergangenen Jahr war es zu einem Krieg gekommen.
Egal mit wem man in diesen Wochen spricht, mit jüdischen, mit arabischen Israelis, geht es irgendwann unweigerlich auch um die Politik. Manche sind besorgter, andere sagen: Eigentlich alles wie immer. Notizen aus Tel Aviv.
Die Lage in Jerusalem während des Fastenmonats Ramadan entspannt sich nicht. Am Freitag wurden bei Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen Demonstranten und der israelischen Polizei mehr als 30 Palästinenser verletzt.
Laut israelischer Armee haben in der Grenzstadt Sderot Warnsirenen geheult – ein Geschoss sei identifiziert worden. Zuvor hatte die Polizei einen umstrittenen Flaggenmarsch nationalistischer Israelis gestoppt.
Das israelische Militär erklärte zuvor, es habe eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete abgeschossen. Laut eigenen Angaben galt der israelische Angriff einer Waffenproduktionsstätte.
Durch die Zusammenstöße auf dem Jerusalemer Tempelberg vor einigen Tagen droht erneut eine Gewaltspirale in Gang zu geraten. Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schlägt Israels Luftwaffe zu. Offenbar gab es keine Verletzten.
Zum ersten Mal dieses Jahr wurde eine Rakete von palästinensischem Boden auf Israel abgefeuert. Dem Angriff waren Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften am Tempelberg in Jerusalem vorangegangen.
An zwei Tagen in Folge kam es am Tempelberg in Jerusalem zu Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern. Nun droht die arabische Raam-Partei mit einem Rückzug aus der Regierungskoalition.
Die jüngsten Terroranschläge in Israel drücken keinen Konflikt aus, sondern antisemitischen Vernichtungswillen. Doch oft werden die Täter nicht einmal Terroristen genannt.
Dieser Freitag war ein Tag, der allen drei monotheistischen Weltreligionen heilig ist. Dennoch eskalierte auf dem Tempelberg und an der Aqsa-Moschee die Gewalt.
Dieser Freitag war ein Tag, der allen drei monotheistischen Weltreligionen heilig ist. Dennoch eskalierte auf dem Tempelberg und an der Aqsa-Moschee die Gewalt.
Die Documenta verweigert sich zum Thema Israel-Boykott. Viele andere Künstlerkollektive gehen besser mit der Thematik um. Was ist bloß in Kassel los?
Zwölf Tore zählten die Kunsthistoriker in der Kölner Stadtmauer, woraus sie schlossen, dass die Stadt als Abbild des himmlischen Jerusalems geplant gewesen sei. Was ins Bild solcher Legenden nicht passt, zeigt das NS-Dokumentationszentrum, dessen Zukunft kurzzeitig gefährdet aussah.
Der jugendliche Angreifer sei mit einer Brandbombe auf die israelischen Truppen losgegangen. Daraufhin haben diese das Feuer eröffnet.
In Israel reißt die blutige Anschlagserie nicht ab. Ein Palästinenser griff nach israelischen Angaben in Aschkelon einen Polizisten mit dem Messer an und wurde erschossen.
Oskar Schindler rettete rund 1200 jüdischen Zwangsarbeitern das Leben. Mimi Reinhardt war seine Sekretärin und tippte jene Liste, die als „Schindlers Liste“ berühmt wurde. Nun ist sie im Alter von 107 Jahren in Israel gestorben.
Das Jüdische Museum München widmet Johanna Spyris weltberühmter Romanfigur eine Spurensuche. Wie erging es Heidi in Israel?
Am Donnerstag hatte ein Mann in einer Bar in Tel Aviv das Feuer eröffnet, drei Israelis getötet und war nur Stunden später von iraelischen Sicherheitskräften erschossen worden. Die israelische Polizei hatte angegeben, der Getötete stamme aus Dschenin, wo nun die Razzia stattfand.
Nach dem vierten tödlichen Anschlag in Israel binnen zwei Wochen steht Ministerpräsident Bennett unter Zugzwang.
Stunden nach dem blutigen Anschlag von Tel Aviv spüren Sicherheitskräfte den Attentäter in einer Moschee auf und töten ihn. Die Folgen dieser neuen Terrorwelle in Israel könnten die Region weiter erschüttern.
Ein Mann eröffnete am Donnerstag das Feuer auf eine Bar in Tel Aviv. Bei dem Angriff wurden mindestens zwei Menschen getötet, mehrere weitere wurden zum Teil schwer verletzt. In den vergangenen Tagen gab es in Israel eine Häufung von Angriffen, bei denen mehrere Personen ums Leben gekommen sind.
Laut Polizeiangaben hat ein Mann nach einem Kneipenbesuch auf einer belebten Straße das Feuer auf Passanten eröffnet. Der Rettungsdienst Zaka berichtet von Schusswechseln zwischen Sicherheitskräften und dem Attentäter.
Ein exemplarischer Fall für jene, die ihre Eltern in der alten Heimat zurückließen: Was den jiddischen Schriftsteller Salman Schneur zum Schreiben treibt.
Der plötzliche Verlust der Mehrheit für Ministerpräsident Bennett wegen eines Streits über gesäuertes Brot hat in Israel viele überrascht. Wird sich die breite Acht-Parteien-Koalition trotzdem halten können?
Nach dem Anschlag von Bnei Brak verspricht Israel, die Lücken im Zaun zum Westjordanland zu schließen. Doch auch palästinensische Arbeitskräfte kommen über diese inoffiziellen Übergänge ins Land – auf die auch Israel kaum verzichten kann.
Die Koalition von Israels Ministerpräsident Naftali Bennett verliert nach dem Rücktritt einer Abgeordneten ihre knappe Mehrheit. Was das für die Regierung bedeutet, ist aber noch unklar.
Bekommt Deutschland einen Raketenschutzschild? Der deutsche Luftwaffeninspekteur sieht eine wichtige Hürde genommen. Es wäre das erste Mal, dass das von den USA und Israel entwickelte System an ein Drittland verkauft wird.
Ron Segals Roman ist eines der wenigen Werke in der Literatur, der sich mit dem Sechstagekrieg auseinandersetzt. Die Handlung beginnt vielversprechend, ist mit Witz und Humor geschrieben und enttäuscht am Ende doch.
Alfred Bodenheimer, der mit seinen Romanen um den Rabbi Klein bekannt wurde, wechselt den Schauplatz: Nun wird in Jerusalem ermittelt.