Wer braucht schon Ei, Samen, Uterus?
Ein Embryo entsteht quasi aus dem Nichts – oder ein Homunkulus? Mit Kunstembryonen sollen Organfabriken entstehen. Stammzellforscher in Israel und den USA haben die Embryozüchtung spektakulär vorangetrieben.
Ein Embryo entsteht quasi aus dem Nichts – oder ein Homunkulus? Mit Kunstembryonen sollen Organfabriken entstehen. Stammzellforscher in Israel und den USA haben die Embryozüchtung spektakulär vorangetrieben.
Ein paar Jahrzehnte lang war Wolfgang Pohrt einer der originellsten und bösesten deutschen Publizisten - ein Linker, der sich mit allen Linken stritt. Eine Biographie rettet ihn vor dem Vergessenwerden.
Wie Mikroben aus dem Darm den Weg in die Therapie finden: Die Transplantation von Stuhlproben kommt voran. Mit dem Aufbau von Mikrobiom-Banken und Biotechnik soll sie leichter und gezielter einsetzbar werden.
Schon seit März gibt es in Israel eine neue Anschlagswelle. Unweit der Klagemauer wurden nun mehrere Menschen verletzt, zwei davon schwer.
Israel will mit einer neuen Verordnung die Einreise von Ausländern in die Westbank erschweren. Das betrifft auch deutsche Lektoren und deutsche Lehrer.
Nahe der Klagemauer in Jerusalem fielen Schüsse, unter anderem auf einen Bus mit Gläubigen. Stunden danach stellte sich ein palästinensischer Tatverdächtiger der Polizei. Die Hamas nennt die Tat eine „natürliche Reaktion“.
Unilever wird von seiner eigenen Tochtergesellschaft Ben & Jerry’s vor Gericht gezerrt. Dabei geht es um den Eisverkauf in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten.
Israel hat bei einem Militäreinsatz im Westjordanland ein führendes Mitglied der Al-Aqsa-Brigaden getötet.
Israel hat bei einem Militäreinsatz im Westjordanland ein führendes Mitglied der al-Aqsa-Brigaden getötet. Nach palästinensischen Angaben wurden zwei weitere Palästinenser getötet und rund 40 verletzt.
Die Militäroperation gegen den „Islamischen Dschihad“ im Gazastreifen wird in Israel als Erfolg gewertet. Die Gruppe blieb in ihrem Kampf allein – die Hamas beteiligte sich nicht an der jüngsten Eskalation.
Der Zionismus ist ohne Europas Kolonialismus nicht vorstellbar. Aber zugleich ist er die Befreiungsbewegung einer von Europäern unterdrückten Minderheit. Was folgt daraus für den Gewaltkonflikt im Nahen Osten? Ein Gastbeitrag.
Drei Tage bekämpften sich das israelische Militär und die Terrororganisation „Islamischer Dschihad“. Mehr als 40 Palästinenser wurden dabei getötet. Ägypten half bei der Aushandlung einer Waffenruhe.
Im Parteiordnungsverfahren der SPD gegen Ex-Kanzler Gerhard Schröder soll eine Entscheidung fallen. Legt Cum-ex-Strippenzieher Hanno Berger ein Geständnis ab? Und: RBB-Intendantin Patricia Schlesinger zieht die Notbremse.
Israels Ministerpräsident Lapid konnte mit dem Einsatz gegen den „Islamischen Dschihad“ zeigen, dass er vor dem Einsatz militärischer Mittel nicht zurückschreckt. Doch ein Risikofaktor bleibt: die Reaktion der Hamas.
Erstmals seit Mai 2021 entladen sich die Spannungen zwischen den Palästinensern in Gaza und Israel wieder in Gewalt. Die ägyptischen Vermittler wollen einen neuen Krieg verhindern.
Die politische Führung Israels hat zwar verkündet, die Militäroperation im Gazastreifen werde so lange andauern wie nötig. Am Sonntagnachmittag wurde aber intensiv über eine Waffenruhe verhandelt.
Hunderte Raketen feuert der Islamische Dschihad auf Israel ab. Die meisten konnten nach Angaben des israelischen Militärs abgefangen werden. Bei Angriffen Israels auf den Gazastreifen wurden bislang dutzende Palästinenser getötet – darunter führende Kommandeure des Islamischen Dschihad.
Israel griff Ziele im Gazastreifen an, die Palästinenser feuerten Raketen auf israelisches Gebiet. Das israelische Militär stellt sich auf eine einwöchige operative Tätigkeit ein.
Nach der Festnahme eines militanten Palästinensers befürchtet Israel Vergeltungsschläge. Rund um den Gazastreifen ist das öffentliche Leben stillgelegt.
Mit Luftschlägen bekämpft Israels Armee seit Freitagnachmittag die islamistische „Bewegung des Islamischen Dschihads in Palästina“. Zuvor stand schon das Leben um den Gazastreifen herum still.
Erstmals findet eine Vollversammlung des Weltkirchenrats auf deutschem Boden statt. Bei den gastgebenden Kirchen wächst wegen heikler politischer Fragen die Nervosität.
Ein israelischer Journalist eröffnet erstaunliche Einblicke in das Denken und Handeln vieler Palästinenser. Ist die Zweistaatenlösung eine Illusion?
Iran will nach Aussage des Außenministeriums in Teheran den Atomstreit beenden. Zugleich behauptet der Chef der Atomenergiebehörde abermals, man sei technisch in der Lage, eine Atombombe zu bauen – habe dies aber derzeit nicht vor.
Juden, die vor Judenfeindschaft warnen, nerven nur. Was Antisemitismus ist, wissen die Deutschen besser. Die vergangenen Monate lieferten ein beispielloses Protokoll der Ignoranz. Ein Gastbeitrag.
Jüdisches Leben in Deutschland lässt sich nicht auf Holocaust, Israel und Antisemitismus reduzieren: Das sollte das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigen. Heute geht es zu Ende. Hat es sein Ziel erreicht?
Der nächste Fehltritt in der Antisemitismus-Debatte: Am Einstein-Forum wird Jean Améry, der hellsichtigen Kritiker des Antizionismus, zum Kronzeugen der Israel-Dämonie gemacht.
Aktivismus stört, er nervt und manchmal ist er auch verletzend – aber ohne Menschen, die sich gegen Konventionen stellen, kommt die Gesellschaft nicht voran.
Nach dem Mord an Jamal Khashoggi war der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman lange geächtet. Jetzt kommt er erstmals wieder nach Europa. Die griechische Regierung bietet ihm eine Bühne.
Joseph Dan, dessen Familie vor dem Nationalsozialismus aus Ungarn nach Jerusalem floh, erforschte die jüdische Mystik in säkularem Geist, aber ihn betrübte das Desinteresse der Säkularen an der religiösen Tradition. Jetzt ist der Israel-Preisträger verstorben.
Großbritannien richtet nächstes Jahr den Eurovision Song Contest aus, nicht das Gewinnerland, die Ukraine. Doch allein um die muss es gehen, sagt der britische Sänger Sam Ryder. Recht hat er.
Die israelische Kunsthistorikerin Galit Noga-Banai hat mit einer Freundin die Oberammergauer Passionsspiele besucht. Dies ist ihr Bericht.
Einsatzkräfte seien bei dem Versuch, eine Person in Nablus festzunehmen, beschossen worden, teilt die israelische Polizei mit. Die Al-Aqsa-Brigade gibt an, es habe sich bei den Toten um zwei ihrer Kämpfer gehandelt.
Das Rote Meer wird zunehmend militarisiert und das Potenzial für bewaffnete Konflikte nimmt zu. Viele Akteure haben geostrategische und wirtschaftliche Interessen.
Die Organisation, die jüdische Auswanderung nach Israel fördert, wird unter Druck gesetzt. Moskau tut damit seine Unzufriedenheit über Israels Haltung zum Ukrainekrieg kund.
Israel hat nach syrischen Angaben abermals Ziele nahe der Hauptstadt Damaskus beschossen. Angegriffen wurde offenbar unter anderem das Büro eines ranghohen Offiziers.