Taliban-Chef für Friedensgespräche mit Kabul
Der flüchtige Taliban-Anführer Mullah Omar bezeichnet in einer Online-Audioerklärung Friedensverhandlungen als „legitim“, wenn sie „das Ende der Besatzung Afghanistans“ zum Ziel hätten.
Der flüchtige Taliban-Anführer Mullah Omar bezeichnet in einer Online-Audioerklärung Friedensverhandlungen als „legitim“, wenn sie „das Ende der Besatzung Afghanistans“ zum Ziel hätten.
Muslimischen Verbänden fällt der Umgang mit salafistischer Propaganda schwer. Auch in Dinslaken. Der Beweis: Ein Foto eines Ditib-Mitgliedes mit einem jungen Mann in Dschihadisten-Pose.
Ende April wurde in Oberursel ein Ehepaar festgenommen, das im Verdacht steht, einen Anschlag geplant zu haben. Nun ist die Ehefrau des mutmaßlichen Islamisten aus dem Gefängnis entlassen worden.
Rund 120 hessische Islamisten kämpfen mittlerweile in Syrien und im Irak. Damit hat sich ihre Zahl in nur einem Jahr fast verdoppelt. Der Anteil der Frauen und Mädchen unter den Dschihadisten steigt.
Im nordsyrischen Aleppo haben islamistische Rebellen eine Offensive zur Eroberung der strategisch wichtigen Stadt begonnen. Die Türkei ist besorgt über die Eskalation und trifft militärische Vorkehrungen. Unterdessen meldet Washington einen Erfolg gegen die Terrormiliz IS.
Der Terroranschlag von Sousse gefährdet die junge tunesische Demokratie. Radikale Ideologen gewinnen an Einfluss. Die Sicherheitskräfte sind überfordert. Es fehlt ihnen an Kompetenzen im Antiterrorkampf. Dafür gab es Beispiele großer Zivilcourage.
Mit deutscher Hilfe wurden legendäre Manuskripte aus Timbuktu vor den Islamisten in Sicherheit gebracht. Eines Tages sollen sie dorthin zurückkehren.
Mit den neuen islamistischen Attentaten ist ein Mann wieder einmal zum gefragtesten Experten Frankreichs geworden: der Soziologe Gilles Kepel. Bei einem Besuch in seinem Pariser Büro erklärt er die Logik hinter den Angriffen von Lyon und Tunesien.
Nach dem Terroranschlag in Tunesien treten tausende Urlauber überstürzt ihre Heimreise an. Unter den mindestens 38 Toten ist auch ein Deutscher, wie Außenminister Steinmeier bestätigte. Tunesien will jetzt 80 Moscheen schließen lassen.
Ob die drei Anschläge in Tunesien, Frankreich und Kuweit zusammenhängen, ist unklar. Aber alle drei sind Belege dafür, dass sich der gewalttätige Islamismus derzeit nicht auf den Schlachtfeldern des Iraks und Syriens binden lässt.
Bei der jüngsten Offensive auf die kurdische Enklave an der syrisch-türkischen Grenze haben Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ nach Angaben von Aktivisten mehr als 120 Menschen getötet. Der IS setzte auch Selbstmordattentäter ein.
Die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ versuchen Kobane zurückzuerobern. Südlich der Stadt wurden Dutzende Dorfbewohner ermordet. Beobachter vermuten, dass die IS-Kämpfer über türkisches Gebiet eingedrungen seien. Die Türkei bestreitet das.
Fast 100 junge Frauen sind aus Deutschland in den Nahen Osten gereist um sich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ anzuschließen. Die Propaganda der Dschihadisten scheint besonders in einer bestimmten Alterskohorte zu wirken.
Mit einer Razzia im nordrhein-westfälischen Oberhausen ist die Polizei gegen ein Netz mutmaßlicher Versicherungsbetrüger vorgegangen. Sie sollen Zehntausende von Euro erschlichen haben - vermutlich zur Terrorfinanzierung.
Die Drusen in Syrien werden durch radikale Islamisten bedroht - damit gerät auch Israel unter Druck. Angehörige der Bevölkerungsgruppe dienen dort in der Armee und wollen nicht tatenlos zusehen.
Die kenianische Polizei hat eine Belohnung von zehn Millionen Schilling für die Ergreifung eines deutschen Islamisten ausgelobt. Er soll an einem Angriff der somalischen Shabaab-Miliz auf einen Militärstützpunkt beteiligt gewesen sein.
Auch Großmufti Shawki Ibrahim Allam legte keinen Widerspruch ein: Ein Gericht in Kairo hat das Todesurteil gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Muhammad Mursi bestätigt.
Bei einem Angriff auf eine Straßensperre haben die Taliban in Afghanistan mindestens 17 Polizisten getötet. In der Provinz Helmand, die als Hochburg der Islamisten gilt, kommt es immer wieder zu solchen Anschlägen.
Nur mit ihm werde der Westen die Islamisten besiegen. So hat es der syrische Machthaber Assad stets erzählt und sich damit als das kleinere Übel präsentiert. Es gibt aber keinen Grund, das zu glauben.
Sechs Männer stehen von Freitag an vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Sie sind angeklagt, sich den Islamisten der al Shabaab-Miliz angeschlossen zu haben.
Boko Haram weitet seinen Einfluss von Nigeria auf Niger aus. Das ärmste Land der Welt ist mit dem Kampf gegen die Terroristen überfordert. Eindrücke aus dem Kampfgebiet.
Ist „der Westen“ in Gefahr, vom Islamismus unterworfen zu werden - oder gar im Begriff, sich ihm selbst zu unterwerfen? Eine Kulturkritik
„Nach langer Krankheit“: Als handele es sich um einen Künstler oder verdienten Mitarbeiter, meldet die Al-Shabaab-Miliz den Tod eines ihrer Anführer. Tatsächlich war Hassan Turki eine prägende Figur des somalischen Islamismus.
Bei einem Anschlag auf einen Polizei-Konvoi in Kenia ist mindestens ein Beamter ums Leben gekommen. Die Islamisten-Miliz al Shabaab bekannte sich zu der Tat und bezeichnete sie als „erfolgreiche Operation“.
Muezzin-Klänge im Berliner Tiergarten: Aus Angst vor Islamisten sollte die Uraufführung von „Adhan“ abgesagt werden. Der Komponist Maximilian Marcoll erzählt, was es mit seinem Werk auf sich hat.
Hunderte gefährliche Islamisten, Hunderte Ermittlungsverfahren: Die Polizei hat mit der Bedrohung durch islamistischen Terror alle Hände voll zu tun. An einigen Stellen gebe es schon Engpässe, sagt BKA-Präsident Münch.
Die syrische Stadt Palmyra befindet sich in der Hand des „Islamischen Staats“. Schon in der Antike kam der Stadt, die Ost und West verband, eine besondere Bedeutung zu. Von ihrem neuen Brückenkopf aus können die Islamisten weiter nach Westen vorstoßen.
Die Milizen des „Islamischen Staats“ haben Palmyra erobert. Damit ist eine weitere historische Kulturstätte in die Hände der Terroristen gefallen. Sie sollen inzwischen etwa die Hälfte Syriens kontrollieren.
Ist der Kabarettist Dieter Nuhr, der in seinen Programmen Islamisten lächerlich macht, ein „Hassprediger“? Ein Gericht meint, er müsse sich die Bezeichnung gefallen lassen.
Die amerikanischen Einsatzkräfte im Irak haben die Tötung des stellvertretenden Chefs der Islamistenmiliz „Islamischer Staat“ dementiert. Zuvor hatten die Iraker gemeldet, Al-Baghdadis Stellvertreter sei bei einem Luftangriff der Anti-IS-Koalition gestorben.
Ein Radrennen wird wegen eines potentiellen islamistischen Anschlags abgesagt, ein aus Iran stammender Musiker wird bedroht: Der Terror zieht in den Alltag ein. Wie tritt ihm unsere freiheitliche Gesellschaft entgegen?
Islamisten aus Iran bedrohen den Musiker Shahin Najafi seit Jahren mit dem Tod. Jetzt wurde die „Fatwa“ erneuert. Fürchten sollen sich alle, die Najafis Konzerte besuchen. Er geht gerade auf Tour.
Islamistische Terroristen haben vor einem Monat den französischen Sender TV5-Monde lahmgelegt. Wie weit sind sie davon entfernt, ihren Plan eines „Cyberkalifats“ zu verwirklichen?
Auch Inhaftierte bereiten der Justiz Sorgen. Die Gefahr wird immer größer, dass in deutschen Gefängnissen aus Kleinkriminellen ohne besondere religiöse Prägung radikale Islamisten werden.
Die Ermittler bringen immer mehr Details über Hailil und Senay D. ans Licht. Das Islamistenpaar hatte vermutlich Kontakte zu anderen Salafisten in Hessen - und könnte weitere Anschläge geplant haben.
Nach dem verhinderten Anschlag auf das Radrennen gibt es noch immer viele offene Fragen. Sind jetzt die nächsten Sportveranstaltungen gefährdet?