Wenn der Dschihad zurückkehrt
Die Nato bereitet sich darauf vor, länger in Afghanistan zu bleiben. Für ihre Soldaten könnte das gefährlich werden. Der Waffenstillstand mit den Taliban ist in Gefahr.
Die Nato bereitet sich darauf vor, länger in Afghanistan zu bleiben. Für ihre Soldaten könnte das gefährlich werden. Der Waffenstillstand mit den Taliban ist in Gefahr.
Der Extremismus-Forscher Lorenzo Vidino warnt davor, beim Thema Islamismus nur das Offensichtliche zu sehen. Ein Gespräch über den politischen Islam in Deutschland und dessen gefährlich unauffällige Vorreiter.
Wieder wird ein Lehrer bedroht, der sich gegen radikales Gedankengut wehrt. Der Fall ist eine Warnung an alle, die das Problem leugnen oder für ein rein französisches Phänomen halten.
Ein Philosophielehrer in Frankreich hatte nach der Ermordnung Samuel Patys zum Widerstand gegen Islamismus aufgerufen, seither wird er selbst mit dem Tod bedroht. Dennoch weigert Didier Lemaire sich, die Schule zu wechseln.
Eine Schule in Südfrankreich sollte nach dem von einem radikalen Islamisten ermordeten Lehrer Samuel Paty benannt werden. Aber Lehrer, Eltern und Schüler lehnten das ab – aus Angst vor weiteren Terroranschlägen.
Mit einem neuen Gesetz will Emmanuel Macron auf Radikalisierung und islamistischen Terror reagieren und Parallelgesellschaften verhindern. Die Kirchen warnen vor gefährlichen Kollateralschäden für die Religionsfreiheit.
Woher bekommen deutsche Moscheegemeinden Geld aus dem Ausland, wo sind Islamisten aktiv – solche Fragen könnten bald für Behörden wichtiger werden. Innenpolitiker der Union legen Pläne vor.
Die Hinrichtung des Wall-Street-Journal-Reporters Pearl 2002 hatte weltweit Bestürzung ausgelöst. Das Oberste Gericht in Pakistan hat nun die Freilassung des Täters angeordnet.
In den Diskussionen über politische Aktivitäten von Muslimen hat sich ein vage definiertes Konzept etabliert. Kritiker halten den Begriff „politischer Islam“ für untauglich, weil er einen Generalverdacht schüre. Eine Analyse.
Die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer wendet sich dagegen, den „politischen Islam“ zu kriminalisieren. Solange die Gesetze eingehalten werden, müsse politische Betätigung auf islamischer Grundlage erlaubt sein.
Islamisten haben der französischen Kirche den Krieg erklärt. Gleichzeitig schreitet die Säkularisierung im Land immer weiter voran. Manche Katholiken wehren sich mit neuen reaktionären Strömungen.
Mutmaßliche Unterstützer islamistischen Terrors wurden am Donnerstagmorgen in drei deutschen Städten vorläufig festgenommen. Zudem gab es mehrere Durchsuchungen.
Strenge islamische Ansichten machen den Schulalltag auch in Deutschland manchmal kompliziert. Einige Schüler tragen sogar islamistisches Gedankengut in die Klassen. Wie groß ist das Problem?
Paris, Dresden, Nizza, Wien: Auch 2020 haben dschihadistische Anschläge Europa erschüttert. Eine Gefahr, mit der der Westen auch in Zukunft leben muss.
Mit einem Gesetz reagiert Frankreichs Regierung auf den Mord an Samuel Paty. Es sei ein wichtiges Signal, sagt Jack Lang, Leiter des Instituts der arabischen Welt. Nur mit Paragraphen komme man aber nicht weiter.
Ein neuer Untersuchungsbericht zeigt den Attentäter von Christchurch als Einzelgänger, Internettroll und Rassist schon in jungen Jahren. Warum war trotzdem nie jemand auf ihn aufmerksam geworden?
Abdullah Ansorow tötete den französischen Lehrer, weil er seinen Schülern Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Frankreich überstellte nun die sterblichen Überreste des Terroristen in die Heimat seiner Familie. Dort feiern ihn viele Trauergäste.
Mit seiner Kehrtwende beim Filmverbot von Polizeieinsätzen will Frankreichs Präsident Macron die aufgeheizte Stimmung besänftigen. Doch den Regierungsplänen fehlt eine juristische Grundlage.
Bauern im Nordosten Nigerias werden Opfer eines grausamen Angriffs. Beobachter machen Boko Haram dafür verantwortlich – die Tat erfolgte am Tag einer Wahl, die wegen der Gewalt der Islamisten mehrmals verschoben wurde.
Die „Null Toleranz“-Politik der Grünen endet schon im Dannenröder Forst. Gut, sie war auf Islamisten gemünzt; doch die Praxis zeigt: das ist ein Marketing-Gag.
Frankreich kämpft gegen Islamismus in Schulen. Wenn nicht gegengesteuert wird, sagt Islamismus-Experte Ahmad Mansour, drohen solche Zustände in zehn Jahren auch in Deutschland.
Bei Gefährdern und Straftätern solle im Einzelfall geprüft werden, ob eine Abschiebung nach Syrien möglich ist. Bundesinnenminister Seehofer will dafür bei den Innenministern der Länder eintreten.
Durch Hamburgs Innenstadt sind am Freitag auch einige Islamisten gezogen – trotz aller Warnungen vom Verfassungsschutz. CDU und AfD hatten ein Versammlungsverbot gefordert.
Der Franzose Samuel Paty wurde nach dem Zeigen einer Mohammed-Karikatur von einem Islamisten enthauptet. Es hieß, er sei zuvor von seinen Lehrerkollegen verteidigt worden. Das Gegenteil ist richtig, wie nun aufgetauchte E-Mails zeigen.
Plötzlich verspricht die politische Linke, entschieden gegen Islamismus vorgehen zu wollen. Das wird auch Zeit. Denn es darf keinen kulturellen Rabatt für mörderische Taten geben.
Emmanuel Macron ist verstört darüber, wie in Teilen der englischsprachigen Presse Frankreichs Kampf gegen islamistischen Separatismus kommentiert wird. Also rief der Präsident kurzerhand bei der „New York Times“ an.
Der Politologe Hugo Micheron warnt vor einer gefährlichen Situation. Hunderte Islamisten werden bald aus der Haft entlassen. Sie könnten dann ihren Krieg fortsetzen.
Emmanuel Macron und Sebastian Kurz wollen im Anti-Terror-Kampf stärker zusammenarbeiten. Ihr Schulterschluss markiert eine Wende – bislang war das Verhältnis der beiden jungen Staatsmänner von Irritationen geprägt.
Was uns an diesem Dienstag beschäftigen wird: die EU-Initiative gegen Islamismus und die deutsche Islam-Konferenz. Alles, was sonst noch wichtig ist, lesen Sie im Newsletter für Deutschland.
Die Grünen stellen sich als Kämpfer gegen Islamismus dar. Um den Beweis anzutreten, dass sie es ernst meinen, brauchen sie keinen Elf-Punkte-Plan. Sie hätten längst etwas tun können.
Die Bundesregierung weiß nicht, wie viele Islamisten in Deutschland im Gefängnis sitzen. Eine Umfrage der F.A.S. ergibt: Es sind mindestens 131 – und viele von ihnen kommen bald frei.
Missbrauchsvorwürfe in einem Koblenzer Kindergarten stellten sich als haltlos heraus. Islamisten nutzen den Fall aber weiterhin für ihre Propaganda.
Islamistische Verbände wollen Europa über Bildung und Erziehung erobern. Ihr Ziel sind Gottesstaaten unter Scharia-Justiz. Ihr Netzwerk wächst.
Man kann nicht die Augen davor verschließen: Es waren oft Asylbewerber, die unter einem religiösen Banner ihr Gastrecht mordend missbrauchten.
Nach dem islamistischen Terroranschlag von Wien haben Ermittler die Wohnungen von fünf jungen Männern in Deutschland durchsucht. Sie gelten nicht als tatverdächtig, sollen aber direkt oder indirekt Verbindungen zu dem österreichischen Attentäter gehabt haben.
Noch ist der Islamismus in Nordmazedonien ein Randphänomen. Doch schleiertragende Frauen und Männer in Pluderhosen sind immer häufiger zu sehen, Minarette werden höher. Der Historiker Robert Pichler sieht das mit Sorge.