Im Osten Syriens eskalieren die Kämpfe
Joe Biden denkt noch über seine Syrien-Politik nach. Die Konfliktparteien nutzen das, um sich noch schnell Vorteile zu sichern. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ können sich freuen.
Joe Biden denkt noch über seine Syrien-Politik nach. Die Konfliktparteien nutzen das, um sich noch schnell Vorteile zu sichern. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ können sich freuen.
Der Anschlag in Bagdad zeigt, dass der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ noch nicht beendet ist. Die Partner des Irak müssen dazu beitragen, wollen sie ein Scheitern des Staats verhindern.
Zwei Selbstmordattentäter sprengen sich in Bagdad in die Luft, es gibt zahlreiche Tote und Verletzte. Hinter dem Anschlag wird der IS vermutet – die Dschihadisten wollten womöglich signalisieren, dass wieder mit ihnen zu rechnen ist.
Auch als Ministerpräsident hat Armin Laschet das Feld der Außenpolitik selbstbewusst beackert. Ging er zu weit mit seiner Nachsicht gegenüber dem Kreml? Und wurden seine Sätze zu Syrien den Realitäten gerecht?
Die Dschihadisten terrorisieren mit ihren Angriffen vor allem den Nordosten Nigerias. Doch ihr Einfluss reicht inzwischen in die ganze Sahelzone.
Paris, Dresden, Nizza, Wien: Auch 2020 haben dschihadistische Anschläge Europa erschüttert. Eine Gefahr, mit der der Westen auch in Zukunft leben muss.
Im Frühjahr wurden im bayerischen Waldkraiburg Anschläge auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber verübt. Nun hat der Generalbundesanwalt Anklage gegen einen jungen Mann erhoben. Er soll mit dem IS sympathisieren.
Am Wochenende wurden Kinder mit ihren Müttern aus Gefängnissen für Anhänger des IS nach Deutschland geholt. Solche Aktionen sind geboten.
Eine Gruppe von deutschen Frauen und Kindern wurde aus Lagern für gefangene IS-Mitglieder nach Deutschland zurückgeholt. Sicherheitskräfte nahmen eine der Frauen direkt nach der Landung in Frankfurt fest.
Ein preisgekrönter Podcast über den „Islamischen Staat“ ist der „New York Times“ nun peinlich – denn einer der wichtigsten Protagonisten hatte sich seine Untaten nur ausgedacht. Kanadische Ermittler ließen die Lügen auffliegen.
Der vereitelte Anschlag auf einen Schnellzug von Amsterdam nach Paris sorgte 2015 nicht zuletzt wegen des beherzten Eingreifens dreier Amerikaner für Aufsehen. Nun ist das Urteil gegen den Thalys-Angreifer gesprochen worden.
Österreichs Regierung legt Maßnahmen gegen „Antidemokraten“ vor. Auch wenn es vor allem um den politischen Islam geht, legen ÖVP und Grüne Wert auf neutrale Formulierungen. Die FPÖ stört sich genau daran.
Während die Terrormiliz „Islamischer Staat“ offenbar in der Hauptstadt zuschlägt, machen sich Taliban und Regierung gegenseitig für den Tod von Zivilisten in der Provinz Kandahar verantwortlich.
Im Osten Afghanistans ist die junge Journalistin Malalai Maiwand ermordet worden. Die Terrorgruppe IS brüstet sich mit der Tat. Wenige Woche zuvor wurden zwei weitere Journalisten Opfer tödlicher Attentate.
Ein Gericht in Wien hat den Mann schuldig befunden, 2018 mehrere Sabotageversuche auf Züge zwischen München und Nürnberg verübt zu haben. Die Geschworenen sind überzeugt, er handelte im Namen der Terrormiliz IS.
In Wien steht ein Iraker wegen Terrorismusverdachts vor Gericht. Er gibt Manipulationen an ICE-Strecken in Deutschland zu, verharmlost sie aber: Er habe niemandem schaden, sondern zum Nachdenken anregen wollen. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.
Zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Toten durch Terror weltweit zurückgegangen. Besonders in Afghanistan und Nigeria hat sich die Lage verbessert – im Gegensatz zu Nordamerika und Westeuropa.
Die Attacke fand in einem Kaufhaus in Lugano statt. Ein Opfer wurde schwer, eines leicht verletzt. Die Angreiferin war nach Polizeiangaben den Behörden bekannt. Bei den Ermittlungen geht es nun auch um Sympathien für den „Islamischen Staat“.
Im Irak wächst die Furcht, dass es vor Donald Trumps Abschied aus dem Weißen Haus im Januar zu einer Eskalation des Konflikts zwischen Amerika und Iran kommt.
Der Politologe Hugo Micheron warnt vor einer gefährlichen Situation. Hunderte Islamisten werden bald aus der Haft entlassen. Sie könnten dann ihren Krieg fortsetzen.
Wien, Conflans, Nizza: Islamistische Attentäter suchen sich ihre Ziele unter den Bedingungen des Corona-Shutdowns. Es spricht einiges dafür, dass auch die Propaganda des IS auf die Pandemie reagiert.
Anfang November tötete ein 20-jähriger IS-Anhänger in Wien vier Menschen, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Viele Muslime im Land fürchten sich nun vor negativen Reaktionen.
Von einem „Sieg“ über den Islamischen Staat im Irak kann keine Rede sein: Bei Bagdad haben IS-Kämpfer einen Beobachtungsposten der Regierung angegriffen. Elf Personen starben.
Nach dem islamistischen Terroranschlag von Wien haben Ermittler die Wohnungen von fünf jungen Männern in Deutschland durchsucht. Sie gelten nicht als tatverdächtig, sollen aber direkt oder indirekt Verbindungen zu dem österreichischen Attentäter gehabt haben.
Es gebe erkennbare Bemühungen des IS, sich neu zu organisieren, sagt der Präsident des Verfassungsschutzes Haldenwang. Ein „koordiniertes Vorgehen in Westeuropa“ könne er noch nicht erkennen. Die Gefahr durch radikalisierte Einzeltäter sei aber groß.
Nach dem Terroranschlag von Wien schieben sich die Sicherheitsbehörden und die Justiz gegenseitig die Schuld zu. Eine Kommission soll nun klären, warum der Täter nicht früher aus dem Verkehr gezogen wurde.
Er steht für einen harten Kurs in der Migrationspolitik, nicht immer zur Freude des Koalitionspartners. Nach dem Anschlag in Wien ist der österreichische Innenminister Karl Nehammer zusätzlich gefordert.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat den Anschlag in Wien mit vier Todesopfern und 22 teils schwer Verletzten für sich reklamiert. Der Täter war ein 20 Jahre alter gebürtiger Wiener mit österreichischer und nordmazedonischer Staatsangehörigkeit aus einer muslimischen, albanischsprachigen Familie.
Im Zentrum von Wien erschießt ein Zwanzigjähriger vier Menschen. Der Täter war verurteilter Islamist – dem es gelungen war, das österreichische Deradikalisierungsprogramm zu täuschen.
Ein „Soldat des Kalifats“ habe die Attacke in Wien mit vier Todesopfern und 22 teils schwer Verletzten verübt, teilte die Terrormiliz auf ihrer Plattform Naschir News mit. Auch eine Frau aus Deutschland wurde bei dem Anschlag getötet.
Der Terror, mit dem Islamisten Europa destabilisieren wollen, erreicht Wien. Er trifft uns alle. Ein islamistisches Hassverbrechen geschah kürzlich auch in Dresden. Das wollen nicht alle wahrhaben.
In Wien kam zum schwersten Terroranschlag seit Jahrzehnten in Österreich. Ein Anhänger der Terrormiliz IS tötete vier Menschen und verletzte mindestens 22 weitere schwer. Haben wir die Gefahr durch islamistischen Terror in Europa zuletzt unterschätzt? Wir sprechen unter anderem mit dem Islamismus-Experten Guido Steinberg.
Der „Islamische Staat“ wurde niemals vollständig besiegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann seine Kämpfer aus dem Nahen Osten wieder in Europa zuschlagen.
Bei einem offenbar koordinierten Angriff im Wiener Ausgehviertel sind fünf Menschen getötet worden, darunter der Attentäter. Der österreichische Innenminister bezeichnete den Täter als IS-Sympathisanten. Die europäischen Nachbarn reagieren bestürzt.
Dem Deutsch-Iraker wird neben zweifacher gefährlicher Körperverletzung auch das Verbreiten eines verbotenen IS-Symbols vorgeworfen. Es gilt als sicher, dass er sein Opfer attackierte, weil dessen Vater auf einer Wahlwerbung der AfD zu sehen war.
Mit Attentaten wie in Nizza versuchen Islamisten freiheitliche Gesellschaften in den „Clash of civilizations“ zu treiben. Welche Ursachen hat das – und was kann getan werden, um es zu verhindern?