Die Zeichen stehen auf Annäherung
Nach einem Vier-Augen-Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am Rande des NATO-Gipfels hegt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Hoffnung auf eine verbesserte Zusammenarbeit.
Nach einem Vier-Augen-Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am Rande des NATO-Gipfels hegt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Hoffnung auf eine verbesserte Zusammenarbeit.
Erst kamen die Rückkehrer, dann die IS-Frauen. Rhein-Main ist laut den Staatsanwälten ein Hotspot für Gefährder. Wie die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Islamisten ermittelt.
Für die zwei Anschläge in schiitischen Vierteln der Stadt bekannte sich vorerst niemand. Auch in anderen Teilen des Landes gab es Angriffe. Die Taliban haben derweil zwei weitere Bezirke übernommen.
Die Olympiaqualifikation für Tokio ist für den Surfer Leon Glatzer ein Kampf mit seiner Psyche. An dem Punkt, an dem er eigentlich schon nicht mehr kann, wächst er über sich hinaus.
In Paris ist die Ankündigung Macrons, die Operation „Barkhane“ in Mali zu beenden, positiv aufgenommen worden. Folgen für die Präsenz der Bundeswehr im Sahel-Gebiet erwartet man in Berlin nicht.
Mit der Einstufung von Alexej Nawalnyjs Organisationen als „extremistisch“ drohen zahlreiche neue Strafverfahren und ein Ausschluss seiner Anhänger von Wahlen. Die politische Verfolgung in Russland nimmt immer weiter zu.
Mit den Folgen des Bürgerkriegs hat Deutschland zu kämpfen. Zu dessen Beilegung wollte und will Berlin nichts tun.
Der perfide Angriff auf eine Mädchenschule in Kabul mit 58 Todesopfern ruft Entsetzen hervor. Im Verdacht stehen die Taliban. Die weisen die Verantwortung von sich – und setzen ihre Offensive fort.
Parlamentssprecher Mohamed Nasheed wurde nach der Explosion einer Bombe in der Nähe seines Hauses verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Indien zeigt sich besorgt.
Im Camp Hassan Scham im Nordirak leben Tausende irakische Binnenflüchtlinge. Sie warten darauf, dass sie wieder frei leben können. Manche schon seit vielen Jahren. Eine Reportage.
Bei dem Attentat vor fast fünf Jahren waren 86 Menschen getötet worden, darunter auch drei Deutsche. Die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
Eine innige Umarmung und einer der kompliziertesten Konflikte jüngerer Geschichte: Die besten Pressefotos des Jahres geben gleichermaßen Anlass zur Freude und Betrübnis.
Vor dem Oberlandesgericht muss sich ein Syrer verantworten. Er soll im Oktober zwei Touristen angegriffen haben, die sich an den Händen hielten. Der Angeklagte macht keine Angaben – dafür berichtet der Gutachter.
Die Gruppe Al-Shabaab gewinnt in Moçambique zunehmend an Einfluss, doch der Terrorismus bedroht längst die gesamte Region. Die Länder des südlichen Afrikas suchen nun nach Lösungen in dem Konflikt.
Der perfekte Sturm: James Bluemels überragende Dokumentation rollt den Irak-Krieg aus der Bodenperspektive auf. Das ist faszinierend und erschütternd. Ein Antimärchen.
In Mossul kommt der Wiederaufbau nach dem Sieg über den „Islamischen Staat“ nur schleppend voran. Die alten Konflikte und Machtkämpfe leben im Norden Iraks wieder auf.
Ein israelischer Musiker irrt am Abend des von IS-Anhängern verübten Massakers durch Paris: In „Der Attaché“ verarbeitet der Schauspieler Eli Ben David seine eigenen Erfahrungen als Jude im von islamistischem Hass heimgesuchten Frankreich.
Im Prozess um den Tod eines jesidischen Sklavenmädchens sagt in Frankfurt die deutsche IS-Anhängerin Jennifer W. gegen ihren Ehemann aus. Zwei Jahre lang hat sie geschwiegen. Warum redet sie plötzlich?
Die mutmaßliche IS-Terroristin Jennifer W. soll tatenlos zugesehen haben, wie ihr damaliger Mann ein Mädchen verdursten ließ, das das Paar als Sklavin hielt. Nun hat sie sich zum ersten Mal zu den Vorwürfen geäußert.
Was der Besuch des Papstes für den Irak bedeutet, zeigt eine Maßnahme der Regierung in Bagdad: Der Tag der historischen Begegnung von Nadschaf ist künftig ein Feiertag der Toleranz.
Papst Franziskus’ Irak-Reise endet feierlich, doch davor steht in Mossul und Karakosch die Erinnerung an das Leid und die Grausamkeit während der IS-Herrschaft im Zentrum.
Am dritten Tag seines Aufenthaltes besuchte der Pontifex unter anderem die ehemalige IS-Hochburg Mossul im Norden des Landes.
Trotz Corona und Sicherheitsrisiken hält Franziskus an seinem Besuch im Irak fest. Der Papst will den bedrängten Christen Mut machen – und den Traum eines seiner Vorgänger erfüllen.
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten mehrere Anschläge auf türkische Läden vor. Er selbst gibt an, sich durch Propaganda-Videos des IS „unterbewusst“ radikalisiert zu haben. Er bereue die Taten sehr.
In der aktuellen Folge sprechen wir unter anderem über das Strafurteil gegen den islamistischen Hassprediger Abu Walaa und den Stand im Kampf gegen islamistischen Terror in Deutschland.
Berlin verbietet eine islamistische Vereinigung. Die Mitglieder kannten sich aus der berüchtigten Fussilet-Moschee. Dort verkehrte auch der Attentäter vom Breitscheidplatz.
Konzertierte Aktionen wie 2015 in Paris könne die Terrormiliz „Islamischer Staat“ nicht mehr durchführen, meint Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien. Trotz der schwindenden Macht des IS, seien Dschihadisten aber weiterhin eine Gefahr.
Unter dem Namen Abu Walaa warb er in Deutschland junge Menschen für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) an. Dafür ist der gebürtige Iraker Abdulaziz Abdullah A. vom Oberlandesgericht Celle zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Aus Angst vor dem nächsten Einzeltäter spricht es kaum jemand laut aus – aber der Kampf gegen den islamistischen Terror in Deutschland ist ein Erfolg.
Er galt als ranghöchstes IS-Mitglied und Statthalter der Terrororganisation in Deutschland – nun hat das Oberlandesgericht Celle Abu Walaa und mehrere seiner Helfer zu langen Haftstrafen verurteilt.
Wenn an diesem Mittwoch das Urteil gegen den „Prediger ohne Gesicht“ gesprochen wird, endet mehr als ein Strafprozess. Für die Anklage steht fest: Abu Walaa war die zentrale Figur eines Netzwerks, das junge Dschihadisten für den „Islamischen Staat“ rekrutierte.
Die Debatte um einen „grünen Pass“ nimmt hierzulande an Fahrt auf. In Celle wird das Urteil im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz IS erwartet. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Den Friedensgesprächen zwischen Kabul und den Taliban zum Trotz ist die Gewalt am Hindukusch im vergangenen Herbst eskaliert. Die UN-Mission verzeichnet einen traurigen Rekord.
Bei einem Raketenangriff auf eine amerikanische Basis im Nordirak gibt es einen Toten und Verletzte. Eine kaum bekannte Gruppe reklamiert die Attacke für sich. Beobachter halten jedoch das Regime in Teheran für verantwortlich.
In Kürze wollten sie in Neuss wohl einen Islamkritiker ermorden: Fünf Tadschiken sollen zu einem IS-Terrornetz gezählt haben, das bis zu den Attentätern von Stockholm und Wien gereicht haben könnte.
Die Polizei nimmt drei Brüder fest, die im Verdacht stehen, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Die Männer fielen den Ermittlern nach einer Bestellung von Chemikalien auf.