Schrumpft die salafistische Szene?
Anschläge wie in Dresden zeigen: Die Terrorgefahr ist in Deutschland weiter akut. Die Szene sei fragmentiert und in ihren Rekrutierungsmöglichkeiten beschränkt, heißt es bei den Sicherheitsbehörden.
Anschläge wie in Dresden zeigen: Die Terrorgefahr ist in Deutschland weiter akut. Die Szene sei fragmentiert und in ihren Rekrutierungsmöglichkeiten beschränkt, heißt es bei den Sicherheitsbehörden.
Ein polizeibekannter islamistischer Gefährder konnte kurz nach seiner Haftentlassung mutmaßlich einen Menschen töten. Dass er das Land verlassen sollte, stand schon seit Monaten fest. Doch Abschiebungen nach Syrien sind derzeit ausgesetzt – auch für Straftäter.
Das geistliche Oberhaupt der Jesiden, Baba Sheikh, ist gestorben. Er war unser „Leuchtfeuer“, sagt die Nobelpreisträgerin Nadia Murad. Einen „Friedensstifter“ nennt ihn der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller.
Die Witwe des Salafisten und IS-Kämpfers Denis Cuspert ist wegen ihrer IS-Mitgliedschaft zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Unter anderem wird ihr der Besitz eines Kalaschnikow-Sturmgewehrs zur Last gelegt.
Die türkische Justiz will Verfahren gegen Dutzende prokurdische Politiker eröffnen. Die Vorwürfe konzentrieren sich auf Vorgänge vor sechs Jahren. Will Erdogan damit nur von steigenden Corona-Zahlen ablenken?
Wird der einstige Polizeispitzel, der die Ermittler auf Anis Amri brachte, im Abu-Walaa-Prozess in Celle erscheinen?
In Moçambique sind Islamisten auf dem Vormarsch und haben einen wichtigen Hafen erobert. Der Staat sucht im Ausland nach Hilfe.
Neunzehn Jahre nach den Anschlägen des 11. September hält Amerika in Gedenken inne. Während Donald Trump in Pennsylvania spricht, besuchen Joe Biden und Mike Pence die Gedenkfeier in New York.
Ronya Othmann, bekannt durch scharfsinnige politische Kolumnen, hat ihren ersten Roman geschrieben: „Die Sommer“ erzählt eindrucksvoll von einer Annäherung an die eigene jesidische Familiengeschichte.
Der Kommandeur des amerikanischen Zentralkommandos im Nahen Osten hat bei einem Besuch im Irak offiziell verkündigt, dass die dort stationierten Truppen auf 3000 verringert werden sollen.
Donald Trump stellte einen positiven Parteitag seiner Republikaner in Aussicht. Stattdessen zeichnen die Redner ein düsteres Szenario für den Fall eines Sieges der Demokraten. Viel Lob gibt es dagegen für Trump – auch für sein Corona-Krisenmanagement.
Bagdads Regierungschef al Kasimi äußert sich nach einer Begegnung mit Amerikas Präsident Trump zuversichtlich. Erstmals reflektiere eine amerikanische Position die Forderungen seiner Regierung,
Ein ehemaliges Mitglied des sogenannten „Islamischen Staates“ ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah als erwiesen an, dass die Frau den Terroristen abgeschworen habe. Die Generalstaatsanwaltschaft sieht das anders.
Eine islamistische Miliz hat nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein nigerianisches Dorf überfallen und Hunderte Geiseln in ihre Gewalt gebracht. Die Dorfbewohner waren gerade erst aus einem Flüchtlingscamp heimgekehrt.
Wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland ist eine Frau in Frankfurt festgenommen worden. Sie hatte sich in Syrien offenbar dem Islamischen Staat angeschlossen und ihre Kinder gemäß der IS-Ideologie erzogen.
Die Gefechte mit den Sicherheitskräften dauerten die ganze Nacht an. Hunderte Entflohene konnten bereits wieder festgenommen werden. Ein lokaler IS-Ableger reklamiert die Tat für sich.
Einen Tag nachdem der afghanische Geheimdienst den Tod eines ranghohen IS-Anführers verkündet, greifen Kämpfer ein Gefängnis im Osten des Landes an. Mehrere Menschen sterben, zahlreiche Häftlinge können entkommen.
Unter den Toten seien fünf Zivilisten, berichten syrische Aktivisten. Sie machen den IS für die Autobombe verantwortlich. In der Türkei heißt es, Kurden steckten hinter der Tat.
In dem kurdischen Lager ziehen ausländische IS-Anhängerinnen die nächste Generation Kämpfer heran. Übergriffe dieser Gruppe nähmen zu. Immer häufiger komme es zu Tötungen.
Im Westen Afrikas versinken die Staaten in einem Strudel der Gewalt. Islamischer Staat, Al Qaida und ethnische Milizen kämpfen gegeneinander – in den Städten eskalieren Proteste.
Die Corona-Pandemie bedrohe den weltweiten Frieden, warnt der UN-Generalsekretär. Seine Befürchtung: Gruppen wie der „Islamische Staat“, Al Qaida, aber auch Neonazis und andere Extremisten könnten die Krise nutzen, um Länder zu destabilisieren.
Der Angeklagte soll sie als Sklavin gekauft und ihre fünfjährige Tochter auf brutale Weise ermordet haben: Im Prozess um die Verbrechen des IS an den Jesiden sagt die Kronzeugin in Frankfurt aus.
Präsident Erdogan geht gleich doppelt gegen die Kurden vor: Im Irak hat er eine Militäroffensive gegen die PKK begonnen. Innenpolitisch erhöht er den Druck auf die prokurdische HDP – und auf die übrige Opposition.
Die Regierungen in Washington und Bagdad haben sich auf einen Abzug weiterer amerikanischer Soldaten aus dem Irak geeinigt. Der Einsatz der Vereinigten Staaten ist in dem Land hoch umstritten.
Die Beziehungen zwischen Jordanien und Israel sind auf einem Tiefpunkt – und durch Netanjahus Annexionspläne im Westjordanland droht eine weitere Krise. Könnte der jordanische Monarch den Friedensvertrag kündigen?
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen mutmaßlichen IS-Anhänger aus Offenbach erhoben. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, einen Anschlag mit Sprengstoff-Herstellung und einem Maschinengewehr geplant zu haben.
Die Zahl der von der Polizei registrierten politisch motivierten Straftaten ist 2019 um rund 14 Prozent gestiegen. Das geht aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Bei den religiös motivierten Taten gab es dagegen einen deutlichen Rückgang.
Am Oberlandesgericht Frankfurt läuft seit April der Prozess gegen den mutmaßlichen IS-Anhänger Taha Al-J. Der Mann soll an der systematischen Tötung von Jesiden im Irak beteiligt gewesen sein.
Die Spannungen in Afghanistan verschärfen sich: Nach Anschlägen mit zahlreichen Toten macht die Regierung die Taliban verantwortlich. Die warnen, sie seien im Falle eines Angriffs bereit zurückzuschlagen.
Zwei Anschläge erschüttern Afghanistan, zahlreiche Menschen sterben – unter ihnen Babys. Das Gewaltniveau im Land ist zuletzt wieder deutlich angestiegen.
In Palmyra soll der zerstörte Tempel rekonstruiert werden. Aber wer denkt an die Einwohner der Stadt?, fragt der Archäologe Andreas Schmidt-Colinet in seinem Gastbeitrag.
Auch nach seiner militärischen Niederlage zieht der IS gewaltbereite Islamisten in seinen Bann. Diese müssen nicht in Syrien gekämpft haben, um gefährlich zu sein.
Er sei Anhänger des „Islamischen Staats“, sagt der Verdächtige für mehrere Anschläge in Waldkraiburg. Bei seiner Festnahme hatte er mehrere Sprengsätze dabei. Zum Verhängnis wurde ihm ein fehlender Fahrschein.
Die Polizei hat Rohrbomben, Chemikalien und eine Pistole bei dem Verdächtigen gefunden. Seit April soll er vier Anschläge auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber verübt haben.
Im Norden von Moçambique sind Milizionäre des „Islamischen Staats“ auf dem Vormarsch. Neuerdings inszenieren sie sich als Wohltäter. Die Regierung ist machtlos – und sucht Hilfe bei zweifelhaften Söldnern im Ausland.
Der Irak leidet noch immer unter dem langen Kampf gegen den IS. Zudem droht dort der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran zu eskalieren. Jetzt steht ein Ex-Geheimdienstchef an der Spitze der Regierung.